Zwickau: Neue Patientenmonitore für OP-Saal und Aufwachraum

14. März 2019 | Ort: Klinik Zwickau

Weitere Investition in moderne Medizintechnik / Ersatz vorhandener, veralteter Perfusoren und Infusomaten

Links im Bild: Chefarzt Dr. med. Leibiger beim ersten Testlauf der neuen Phillips-Monitore.

Die Paracelsus-Klinik in Zwickau verfügt neuerdings über 15 neue Patientenmonitore im kompletten OP-Bereich und im Aufwachraum. Sie ermöglichen die Messungen des EKG (bis zu 12 Ableitungen), der Sauerstoffsättigung im Blut, der Temperatur und bieten die Möglichkeit von bis zu zwei invasiven sowie der manuellen Blutdruckmessung. Ein besonderer Dank gilt dem Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Med Uwe Leibiger (links im Bild), und dem kommissarischen Klinikmanagers Sven Hendel. Beide waren an der Anschaffung maßgeblich beteiligt.

Des Weiteren ist die Anschaffung von 12 Spritzenpumpen und vier Infusomaten für den Operationssaal sowie zwei Perfusoren für den Aufwachraum in den nächsten Wochen geplant. Diese sollen die vorhandene und zum Teil veraltete Medizintechnik aus den Jahren 1998 und 1999 ablösen. Das Serviceende und eine hohe technische Ausfallquote – insbesondere bei den Laufleistungen der Akkus – haben diese dringende Investion nötig gemacht.

„Insbesondere im Aufwachraum befinden sich gegenwärtig an jedem Bettplatz verschiedenste Arten von Medizintechnik. Es besteht somit keine Einheitlichkeit in den Abläufen. Im Operationssaal werden, insbesondere bei neurochirurgischen Eingriffen und auch aus anderen Indikationen heraus, zum Beispiel bei Patienten, die eine triggerfreie Anästhesie benötigen, sog. gasfreie Narkosen geführt. Zur Anwendung dieser Narkoseform ist das Vorhandensein von Perfusorblöcken für die kontinuierliche Applikation von Schmerz- und Schlafmitteln erforderlich“, berichtet Chefarzt Dr. med. Uwe Leibiger, der sich besonders für das Engagement des kommissarischen Klinikmanagers Sven Hendel bedankte. Die vorhandene rund 20 Jahre alte Technik wird durch Neuinvestition ersetzt und trägt somit zu einer Erhöhung der Patientensicherheit bei und wird auch den Ansprüchen der Hygiene und des Medizinproduktegesetzes sowie der Medizingeräteverordnung gerecht.