Viele kleine Füße in Aktion

19. November 2018 | Ort: Klinik Osnabrück

Experte für Kinderfüße besucht Heinrich-Schüren-Schule

Osnabrück, 14.11.2018 Janne und Mira aus der 2A finden es ziemlich leicht, Murmeln aus einer Kiste mit den Füßen in einen Korb zu transportieren. Geschickt spreizen sie ihre Zehen und umklammern die bunten Kugeln. Die Zweitklässler der Heinrich-Schüren-Schule haben sich zusammen mit ihren Mitschülern und der Klassenlehrerin mit Dr. Henning Tretow und Dr. Marcel-Philipp Henrichs von der Paracelsus-Klinik Osnabrück in der Turnhalle der Grundschule an der Sedanstraße getroffen. Die beiden Kinderorthopäden haben quer durch die Turnhalle einen Fußparcours aufgebaut. Und nachdem Dr. Tretow den Kindern jede Menge Wissenswertes über den Fuß erzählt hat, probieren die Kinder eifrig aus, was das Ärzteteam von Paracelsus für sie aufgebaut hat. „Das Pedalo war richtig schwer, das bewegt sich erst nicht und dann plötzlich ganz schnell, da fällt man fast um“, meint Mira und andere Kinder nicken eifrig. Mira schildert damit eine Aufgabe des Fußes, die Dr. Tretow den Kindern vorher erklärt hatte. Denn unsere Füße tragen uns nicht nur zehntausende von Kilometern im Laufe eines Lebens, sie sind durch ihre filigrane Konstruktion auch mitverantwortlich für das Gleichgewicht. 

Die spielerische Aktion rund um den Fuß fand im Rahmen der Aktionswoche „Zeigt her eure Füße“ des Bundesverbandes Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) statt. „Wir haben das auch in den vergangenen Jahren an Grundschulen in Osnabrück gemacht. Die Aktion ist eine gute Gelegenheit, schon Kinder dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein gesunder und kräftiger Fuß ist. Regelmäßige Bewegung kräftigt Muskeln und Bänder des Fußes und sorgt für damit für die Ausbildung einer gesunden, stabilen Fußform “, so Dr. Henning Tretow.
 
Längst nicht jede abweichende Form oder Stellung gerade bei kleinen Kindern muss behandelt werden, bis die endgültige Fußform erreicht ist, vergehen Jahre. Wenn Eltern allerdings Zweifel haben, sollten sie mit ihrem Kind lieber früher als später zum Kinderorthopäden gehen, um Klärung herbeizuführen. „In den meisten Fällen können die Sorgen glücklicherweise zerstreut werden“, weiß Dr. Henning Tretow aus fachlicher Erfahrung. 

Am Ende der Veranstaltung bekam dann jedes Kind noch eine Urkunde mit eigenem Fußabdruck und eine Infomappe.