Ein Ort zum Wiedersehen, Austauschen und Begegnen

18. Juni 2019 | Ort:

Paracelsus-Wiehengebirgsklinik feiert 40-jähriges Bestehen mit Symposium und Jahrestreffen

Mit einer überwältigenden Teilnehmerresonanz wurden bei strahlendem Sonnenschein die Jubiläumsfeierlichkeiten zu vierzig Jahre Suchtrehabilitation in der Wiehengebirgsklinik am 13. Juni 2019 mit einem Symposium eingeläutet.

Am 16. Mai 1979 – fast genau vor vierzig Jahren wurde der erste Patient in der Klinik aufgenommen. 2019, vierzig Jahre später, können die Wiehengebirgsklinik und ihre Mitarbeiter auf bewegte Zeiten zurückblicken. Die „Gründerin“ der Klinik Frau Marie-Luise Becker konnte ebenso zur Feier begrüßt werden wie zahlreiche Mitarbeiter der ersten Stunde, aktuelle Mitarbeiter und Kooperationspartner. Der Tag war geprägt von Emotionen, einem "Familiengefühl", Wiedersehensfreude, spannenden Referenten und Musik.

Traditionell am Samstag nach Pfingsten folgte das Jahrestreffen für alle ehemaligen Patienten der Wiehengebirgsklinik. Das diesjährige Motto lautete: „1979-2019 – Eine Zeitreise“. „In entspannter und unaufgeregter Atmosphäre haben unsere ehemaligen Patienten Jahr für Jahr die Möglichkeit, sich mit Weggefährten und ehemaligen Therapeuten wiederzutreffen und auszutauschen“, erläutert die leitende Psychologin Elke Rethmann. Der Tag begann feierlich mit einem Gottesdienst, ehe Jacek Namyslowski, Chefarzt der Wiehengebirgsklinik, das diesjährige Motto „Zeitreise“ mit einer Rede philosophisch beleuchtete und einen Ausblick in die Zukunft der Suchttherapie zeichnete. Für die musikalische Untermalung sorgte eine dreiköpfige Band, die gesanglich von ehemaligen Patienten der Klinik unterstützt wurde. Nach Gesprächsrunden für die Ehemaligen und Einblicke in persönliche Suchtgeschichten ehemaliger Patienten und Angehöriger folgte der musikalische Ausklang des Tages mit einem „Chor zum Mitsingen“ sowohl für die Mitarbeiter als auch die Patienten.