Neurochirurgische Schmerztherapie

Neurochirurgische Schmerztherapie bei Bandscheibenvorfällen

Die Behandlung von Schmerzen, insbesondere von Nervenschmerzen, nimmt in der Neurochirurgie einen breiten Raum ein. Im Folgenden erläutern wir häufige Krankheitsbilder und deren Behandlungsmöglichkeiten.

Der Bandscheibenvorfall

Nervenschmerzen treten unter anderem als Folge von Bandscheibenerkrankungen im Halswirbelsäulen- und Lendenwirbelsäulenbereich auf. Die Diagnostik erfolgt mit bildgebenden Verfahren (CT, MRT) sowie mit neurophysiologischer Untersuchungstechnik als Ergänzung. Die Krankheitsbilder sind gekennzeichnet durch ausstrahlende Schmerzen in Folge einer Druckschädigung der Nerven. Diese kann durch Bandscheibenvorfälle oder knöcherne Einengungen hervorgerufen werden. Die Nervenschmerzen, die auch zusammen mit Lähmungen in Arm oder Bein auftreten können, müssen durch operative Entlastung der Nervenwurzel beseitigt werden.

Die Wirbelkanalstenose

Behandlung der Wirbelkanalstenose

Große Bedeutung kommt der Behandlung von Gehstörungen älterer Patienten zu. Die durch einen zunehmenden Beinschmerz immer kürzer werdende Gehstrecke ist häufig verursacht durch extreme Verengungen des Wirbelkanals. Durch einen neurochirurgischen Eingriff kann die Gehstrecke und damit die Lebensqualität verbessert werden.

Die Trigeminusneuralgie

Neurochirurgische Therapie der Trigeminusneuralgie

Unerträgliche, blitzartig einschießende Schmerzen plagen Menschen mit einer Trigeminus-Neuralgie, an der in Deutschland rund 800.000 Menschen leiden. Erste Behandlungsoptionen sind medikamentöse Therapien oder die Thermo-Koagulation. Wenn diese Maßnahmen nicht mehr ausreichen, verspricht eine Operation dauerhafte Linderung. In der Regel wenden wir die mikrovaskuläre Operation nach Jannetta an. Ebenfalls etabliert ist die Radiochirurgie mit dem Gamma Knife.