Demenzerkrankungen

Wenn der Verstand nachlässt

Behandlung von Alzheimer-Patienten

Was ist eigentlich "Demenz"?

Als Demenz bezeichnet man das schrittweise Verlieren von kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Die Ursache dieses Verlusts geht in der Regel auf eine Erkrankung der Nervenzellen des Gehirns zurück, oder auf eine Schädigung der Hirnsubstanz durch Fehlfunktionen der Blutversorgung (Schlaganfälle, Hirnblutungen). Die verschiedenen Schädigungen können auch parallel auftreten, allgemein sind jedoch vor allem ältere Menschen von einer Demenz betroffen.

Verminderte geistige Fähigkeiten

Da es sich bei der Demenz um ein Syndrom handelt, also ein Krankheitsbild mit mehreren, gleichzeitig auftretenden Symptomen, spricht man erst von Demenz, wenn neben einem (Kurzzeit-)Gedächtnisverlust noch eine weitere geistige Fähigkeit beeinträchtigt ist. Dazu zählen neben Aphasie (Störung der Sprache) und Apraxie (Verlust motorischer Fähigkeiten) noch Agnosie (die Unfähigkeit, Gegenstände zu erkennen) und das dysexekutive Syndrom (gestörte Fähigkeit, Reihenfolgen einzuhalten, zu planen und zu organisieren).

Klärung der Ursache

In manchen Fällen kann der Verlauf der Demenz verzögert werden, hierfür ist allerdings eine neurologische Klärung der Ursachen im Einzelfall Voraussetzung. Als häufigste Ursache ist zurzeit die Alzheimer Krankheit bekannt, andere Beispiele für Demenz verursachende Krankheitsbilder sind die Lewy-Körperchen-Erkrankung und Arteriosklerose des Gehirns.