Skelettszintigrafie

Bei dieser Untersuchung bekommt der Patient eine radioaktive Substanz gespritzt, die sich im Knochen anreichert. Bereiche mit vermehrtem oder vermindertem Knochenstoffwechsel können so sichtbar gemacht werden, z.B. entzündliche Veränderungen am Skelett, Frakturen, Prothesenlockerungen, Knochentumore und Knochenmetastasen.

Die Patienten müssen nicht nüchtern kommen. Die diagnostischen Aufnahmen mit einer speziellen Gammakamera werden zwei bis drei Stunden nach Aufnahme des Radiopharmakon gemacht. Bei einigen Fragestellungen (z.B. Entzündungen, Prothesenlockerungen) kann es sinnvoll sein, auch schon unmittelbar nach der Injektion frühe Aufnahmen anzufertigen. Die Ganzkörperaufnahme dauert zirka 30 Minuten. in manchen Fällen werden danach noch Einzelaufnahmen oder sogenannte SPECT-Aufnahmen mit rotierenden Kameraköpfen angefertigt.

In der Stunde vor der Aufnahme wird der Patient angehalten, mindestens einen Liter Flüssigkeit zu trinken. Es ist dem Patienten möglich, zwischendurch zu essen.

zurück zu Diagnostik