Versorgung einer periprothetischen Fraktur

Eine periprothetische Fraktur, also der Bruch eines Knochens, in dem eine Prothese verankert ist, betrifft eine steigende Anzahl von Patienten. Die Versorgung einer solchen periprothetischen Fraktur gehört zu den anspruchsvollsten Operationen innerhalb der Orthopädie. An der Paracelsus-Klinik Osnabrück stehen sämtliche Instrumente und Spezialimplantate für diese Eingriffe zur Verfügung. Die Operateure verfügen über große Erfahrung in der Versorgung  auch kompliziertester periprothetischer Frakturen.

Periprothetische Fraktur – Ursachen

Der Bruch eines Knochens, in dem eine Prothese verankert ist, kann in Ausnahmefällen auch während eines endoprothetischen Eingriffs passieren. Ausgangspunkt einer periprothetischen Fraktur ist jedoch in der Regel

  • ein Sturz im häuslichen Umfeld des Patienten
  • ein Verkehrs- oder Freizeitunfall
  • ein Implantatsversagen durch Lockerung, Luxation oder Instabilität

Risikofaktoren, die den Bruch eines Knochens begünstigen, sind die Reduzierung der Knochendichte (Osteoporose), die Auflösung von Knochengewebe (Osteolyse) als Folge von Entzündungen oder Tumoren oder eine mechanische Überbeanspruchungen bei gelockerten Prothesen.

Periprothetische Fraktur - Behandlung

Vorrangiges Ziel bei der Behandlung einer periprothetischen Fraktur ist zunächst die umfassende Schmerzmedikation des Patienten. Ziel des anschließenden Eingriffs ist es, die Knochenfraktur zu beheben und die korrekten anatomischen Verhältnisse von Knochen, Weichteilen und Implantat wiederherzustellen. Um eine periprothetische Fraktur umfassend zu versorgen, stehen neben endoprothetischen  Spezialimplantaten weitere Spezialmaterialien zur Verfügung. Dies sind spezielle Platten und Schrauben, Drähte und Titanbänder, mit denen die Frakturen fixiert werden. Auch Knochenersatzmaterialien kommen zum Einsatz.

Nach dem operativen Eingriff sind eine postoperative Physiotherapie und eine engmaschige Kontrolle durch den behandelnden Arzt Bausteine der Behandlung. Um den langfristigen Erfolg der Behandlung zu sichern,  empfehlen wir unseren Patienten nach dem Klinikaufenthalt eine ambulante oder stationäre orthopädische Anschlussheilbehandlung.