Computertomografie

Die Computertomografie (CT) erzeugt mit Hilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder des Körpers in hoher Auflösung. Dabei dreht sich die Röntgenröhre während der Untersuchung um den Patienten. Die Strahlung wird mit Detektoren gemessen und gespeichert, die Schnittbilder werden anschließend vom Computer errechnet. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz technisch hochmoderner Geräte, wie eines Multi Detektor Computertomograf ("16-Zeiler").
Integrierte Dosisreduktionsprogramme ermöglichen körperschonende Eingriffe. Die diagnostischen Vorteile der CT liegen in der hohen Geschwindigkeit, der exzellenten Lungendarstellung und Darstellung der knöchernen Strukturen sowie Erfassung einzelner Durchblutungsphasen der Organe.  
Weitere Einsatzgebiete sind CT-gesteuerte Interventionen und die CT-gesteuerte Schmerztherapie.

 Wichtige und typische Einsatzbereiche einer digitalen Röntgenuntersuchung 

  • Ganzkörperdarstellung bei Verletzten
  • Angiografien (Gefäßdarstellungen) aller Körperabschnitte bei Verdacht auf Erweiterungen (Aneurysmen) oder Verschlüsse
  • Bei chirurgischen und unfallchirurgischen-orthopädischen Fragestellungen
  • Bei internistischen, allgemeinmedizinischen, pulmonologischen Fragestellungen

CT- Interventionen

CT-gesteuerte Punktion (Gewinnung von Material für die feingewebliche  oder bakteriologische Untersuchung)

  • Lunge
  • Leber
  • Andere Organe
  • Skelett
  • Weichteile

Die diagnostischen Untersuchungen führen wir, falls notwendig, mit der Abteilung für Anästhesie durch.

therapeutische Drainage

  • Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen
  • Ableitung von Abszessen

CT-gesteuerte Schmerztherapie

Mit der minimal-invasiven Schmerztherapie (z.B. der periradikulären Therapie, PRT) können viele Arten von Rückenbeschwerden ohne operative Eingriffe gezielt gelindert werden.

Zu unserem Spektrum gehören:

  • Facettenblockaden an der gesamten Wirbelsäule, auch in der Halsregion
  • Wurzelblockaden an der gesamten Wirbelsäule, auch in der Halsregion
  • Sympatikolysen (thorakal und lumbal)
  • Truncuscoeliacus-Blockaden (von ventral und dorsal)
  • Piriformisblockaden.
  • Stellatumblockaden
  • Intercostale Blockaden

Mit Hilfe der CT wird der zu behandelnde Wirbelsäulenabschnitt dargestellt und der Weg zur Zielstruktur - meist ein Nerv oder eine Gelenkkapsel - berechnet. In der Folge kann eine Nadel millimetergenau platziert werden. Hochwirksame Entzündungshemmer und Schmerzmedikamente können so zielgenau zugeführt werden. Die lokale Wirkung ist hierbei sehr hoch und die Nebenwirkungen im Körperkreislauf werden minimiert. Die Indikationen werden interdisziplinär in Zusammenarbeit mit Schmerztherapeuten gestellt.