Schmerztherapie

Im Vergleich zur Schmerztherapie bei Erwachsenen weißt die Schmerztherapie bei Kindern einige Besonderheiten auf. Gerade bei Kindern bewirkt Schmerz körperlichen und seelischen Stress, hierdurch  werden auch die Eltern beeinträchtigt. Umso wichtiger ist es bereits vor der Operation, mit der Schmerzvermeidung zu beginnen.

Bereits auf der Station können vor der OP lokal betäubende Pflaster angelegt werden, die das Legen eines Tropfes für das Kind erträglicher machen. Zusätzlich ist der Kontakt zu den Eltern wichtig. Als Eltern können Sie ihr Kind bis zur Schleuse begleiten. Nach der OP können Sie in den Aufwachraum und sich dort wieder um Ihr Kind kümmern.

Um Ihrem Kind um die Operation herum eine optimierte Schmerztherapie anbieten zu können besteht im Zentrum eine enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Ziel der Behandlung ist es, dem postoperativen Schmerz wirksam vorzubeugen und ihn angemessen zu behandeln.

Schmerztherapeutische Verfahren

Es stehen verschiedenste medizinische Verfahren und Medikamente zur effektiven Schmerzbekämpfung zur Verfügung. Bei vielen Operationen in der Kinderorthopädie kann durch eine Einspritzung von lokalen Betäubungsmitteln im Bereich der Wunde eine kurzfristig sehr effektive Schmerztherapie durchgeführt werden. Auf diese Weise wird schon während der Operation die Schmerzausschaltung optimiert.

Welche Schmerzmedikamente Ihr Kind auf der Station erhält, ist von verschiedenen Faktoren wie Alter und Gewicht des Kindes und Art der Operation abhängig. Zusätzlich zur so genannten Regelmedikation kann bei Schmerzspitzen ein zusätzliches rasch wirkendes, stärkeres Medikament verabreicht werden.

Die Wirksamkeit der Schmerzmedikation wird im Rahmen von regelmäßigen Visiten erfasst und entsprechend den Bedürfnissen Ihres Kindes angepasst.