Gutartige Erkrankungen der Prostata

Eine vergrößerte oder entzündete Prostata bedarf unbedingt der Behandlung durch den erfahrenen Urologen. Am Prostatazentrum der Paracelsus-Klinik Osnabrück arbeiten Fachärzte aus unterschiedlichen Abteilungen eng zusammen, um die jeweils optimale Behandlung anbieten zu können.

Entzündung der Prostata

Es gilt zunächst durch Erhebung der Krankheitsgeschichte, einer Tastuntersuchung der Prostata und Laboruntersuchungen von Urin, Prostatasekret und ggf. Sperma eine akute von einer chronischen Entzündung zu unterscheiden. In vielen Fällen ist eine hochdosierte Antibiotikagabe das Mittel der Wahl, um die Entzündung abklingen zu lassen. Weiterhin können durchblutungsfördernde, sowie schmerzlindernde und krampflösende Medikamente den Heilungsverlauf forcieren.

Gutartige Vergrößerung der Prostata

Etwa jeder 2. Mann nach dem fünfzigsten Lebensjahr entwickelt eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Damit ist die benigne Prostatahyperplasie (BPH) die häufigste urologische Erkrankung des Mannes. Unbehandelt vergrößert sich die Prostata auch, individuell kann es zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen und zu nächtlichem Harndrang kommen. Besonders wichtig ist eine Abklärung durch den Urologen auch deshalb, um die gutartige Prostatavergrößerung von einer bösartigen Vergrößerung, also dem Prostatakarzinom, abzugrenzen.

Diagnostik bei Prostatavergrößerung

Es steht im Prostatazentrum der Paracelsus-Klinik ein breites Spektrum an Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

  • Erhebung der Krankengeschichte und Tastuntersuchung
  • transrektaler Ultraschall
  • ultraschall-gesteuerte Probenentnahme
  • Messung des Harnausflusses bei Blasenentleerung
  • Laboruntersuchungen, ggf. mit PSA-Wert-Bestimmung
  • bildgebende Verfahren wie MRT/CT/Röntgen in Zusammenarbeit mit der radiologischen Abteilung
  • endoskopische Untersuchungen

Therapie bei gutartiger Prostatavergrößerung

  • Transurethrale bipolare Prostataresektion
  • offene Operation der Prostata