Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs

Mit annährend 70.000 Neuerkrankungen jährlich ist das Prostatakarzinom die häufigste Krebsart beim Mann. In der Mehrzahl der Fälle sind Männer nach dem 60. Lebensjahr betroffen. Aber auch jüngere Männer können erkranken, insbesondere dann, wenn Vater, Großvater oder Bruder bereits erkrankt sind.

Da Prostatakrebs zunächst symptomfrei verläuft, bleibt der wachsende Tumor im frühen Stadium der Erkrankung oft unbemerkt. Umso wichtiger ist es für Männer ab dem 50. Lebensjahr, die gesetzlichen Angebote zur Früherkennung von Prostatakrebs wahrzunehmen. Rechtzeitig erkannt, besteht nämlich eine sehr gute und langfristige Heilungschance.

Am Prostatazentrum der Paracelsus-Klinik Osnabrück steht dem Patienten ein umfangreiches diagnostisches und therapeutisches Spektrum zur Verfügung.

Diagnostik bei Verdacht auf Prostatakrebs

Treten Symptome wie häufiger Harndrang, Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen, Erektionsstörungen oder Blut in Urin oder Samenflüssigkeit auf, sollte die Ursache vom urologischen Facharzt abgeklärt werden. Folgende Untersuchungsmethoden kommen im Prostatazentrum zum Einsatz:

  • Tastuntersuchung
  • Transrektaler Ultraschall
  • Ultraschall-gesteuerte Probenentnahme
  • Bestimmung des PSA-Wertes
  • Labordiagnostik

Therapie bei Prostatakrebs

Je nach Erkrankungsstadium, Aggressivität des Tumors, Größe und Verteilung des Tumorgewebes können am Prostatazentrum medikamentöse, strahlentherapeutische und operative bzw. endoskopische Behandlunsgverfahren zu einem jeweils individuellen Behandlungsplan kombiniert werden.

  • Aktive Überwachung und Surveillance
  • Medikamentöse Therapie
  • Radikaloperation der Prostata

Therapie des Prostatakarzinoms in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Strahlentherapie

  • Bestrahlung der Prostata
  • OAR-Space-Einsatz als proaktive Maßnahme vor einer Bestrahlungstherapie / Goldseedimplantation

Die langfristige Nachsorge und Kontrolltermine können ebenfalls am Proststazentrum in Anspruch genommen werden.