Entlassmanagement

an der Paracelsus-Klinik Osnabrück

Im Anschluss Ihrer stationären oder ambulanten Behandlung in unserer Klinik haben Sie in vielen Fällen die Möglichkeit, eine Rehabilitationsmaßnahme in Anspruch zu nehmen. Bei der Antragstellung unterstützen wir Sie gerne und stehen Ihnen auch für weitere Fragen zur Verfügung. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt, das Pflegepersonal oder uns direkt an. Alle Gespräche obliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Kontakt
T 0541 966-4211
F 0541 966-4219
entlassmanagement(at)paracelsus-kliniken.de

Hier finden Sie eine Übersicht der Paracelsus-Rehakliniken mit ihren jeweiligen Schwerpunkten.

Die wichtigsten sozialrechtlichen Regelungen im Überblick

Übersichtskarte Deutschland mit den Standorten der Paracelsus-Rehabilitationskliniken

Anschlussheilbehandlung (AHB)

Die Anschlussheilbehandlung muss innerhalb einer kurzen Frist nach Abschluss der Behandlung angetreten werden. Daher erfolgt die Antragstellung noch während Ihres Aufenthaltes in unserer Klinik bzw. während der laufenden Therapie (z. B. Bestrahlungs- oder Chemotherapie). Unter bestimmten Voraussetzung kann die AHB ambulant oder stationär durchgeführt werden. Kostenträger der Maßnahme ist entweder die Rentenversicherung oder die Krankenkasse.

Innerhalb des Paracelsus-Verbunds bieten wir unseren Patienten eine koordinierte Weiterbehandlung in einer unserer Reha-Kliniken an. Mit 12 spezialisierten Kliniken, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind, halten wir in Sachen Rehabilitation ein breitgefächertes Versorgungsangebot bereit. Die Zusammenarbeit zwischen den Akutkliniken und den Rehakliniken ist innerhalb des Paracelsus-Verbundes sehr eng, ein kontinuierlicher Austausch zwischen den behandelnden Fachärzten vor Ort und den Rehabilitationsexperten garantiert den Patienten eine bestmögliche Weiterbehandlung

Informieren Sie sich gerne zu den Paracelsus-Rehakliniken.

Onkologische Nachsorgerehabilitation

Bei Krebserkrankungen haben Sie die Möglichkeit, innerhalb eines Jahres nach Beendigung der Akutbehandlung eine weitere Rehamaßnahme zu beantragen, dies erfolgt in der Regel über den Hausarzt oder weiterbehandelnden Facharzt.

Stufenweise Wiedereingliederung

Insbesondere nach einer Rehabilitationsmaßnahme kann eine stufenweise Wiedereingliederung erfolgen. Dabei werden Sie schrittweise wieder in Ihren gewohnten Arbeitsablauf zurückkehren. Ob dies' sinnvoll ist, entscheidet Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen, er leitet alles Weitere ein. Während dieser Zeit erhalten Sie entweder Krankengeld der Krankenkasse oder Übergangsgeld der Rentenversicherung.

Befreiung von Zuzahlung

Bei Erreichen der Belastungshöchstgrenze (2% des Bruttoeinkommens) können Sie sich von Zuzahlungen z. B. für Medikamente befreien lassen. Zusammen mit ihrem Antrag sollten Versicherte alle Originalquittungen über bereits geleistete Zuzahlungen und Kopien von Einkommensnachweisen (zum Beispiel Gehaltsbescheinigung) bei der Krankenkasse einreichen.

Gelten Sie bei der Krankenkasse als "chronisch krank", sinkt die Belastungsgrenze auf 1% des Bruttoeinkommens.

Haushaltshilfe

Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Haushaltshilfe bis zu 68 Euro/Tag (8,50 Euro/Std.), wenn die Weiterführung des Haushaltes z.B. wegen eines Krankenhausaufenthaltes oder einer von der Krankenkasse finanzierten Rehabilitationsleistung nicht möglich ist. Voraussetzung ist im Allgemeinen, dass im Haushalt ein Kind lebt, das noch keine 12 Jahre alt ist oder das behindert und deshalb auf Hilfe angewiesen ist. Anspruch besteht allerdings nur, soweit keine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt weiterführen kann.

Es gilt eine gesetzliche Zuzahlung von 10% der Kosten, mind. 5 Euro, max. 10 Euro je Kalendertag der Leistung. Die Haushaltshilfe wird für einen Zeitraum von 8 Wochen gewährt.

Fahrtkosten (Zuschuss/Beitrag)

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Fahrten zu stationären Kranken- oder Rehabilitationsbehandlungen (wenn die Krankenkasse Kostenträger der Rehabilitationsmaßnahme ist) sowie für Krankentransporte und Rettungsfahrten. Auch Fahrkosten zur ambulanten Behandlung werden in medizinischen Ausnahmefällen nach vorheriger Genehmigung erstattet.

Krankengeld

Diese Leistung erhalten Sie, wenn Sie durch Krankheit arbeitsunfähig sind oder auf Kosten der Krankenkasse stationär behandelt werden. In der Regel beginnt das Krankengeld im Anschluss an die sechswöchige Entgeltfortzahlung ihres Arbeitgebers. Der Antrag ist bei der Krankenkasse zu stellen.

Übergangsgeld

Während einer Rehabilitation wird Ihnen von Ihrer Rentenversicherung statt Krankengeld sogenanntes Übergangsgeld gezahlt.

Rente wegen Erwerbsminderung

Eine Rente wegen Erwerbsminderung wird als Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung geleistet. Ausschlaggebend für diese Einordnung ist der Grad der Leistungsfähigkeit, den der Arzt bescheinigt hat sowie die Frage, ob das vorhandene Restleistungsvermögen die Ausübung einer Berufstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zulässt. Sie wird für 3 Jahre bewilligt, danach wird erneut geprüft.

Härtefonds der Deutschen Krebshilfe

Die Deutsche Krebshilfe gewährt, abhängig vom Einkommen, Patienten mit Krebserkrankung eine einmalige finanzielle Unterstützung. Antrag und weitere Informationen erhalten Sie unter

Deutsche Krebshilfe e. V., Härtefonds
Buschstraße 32
53113 Bonn 
T 0228-72990/94
haertefonds(at)krebshilfe.de

Schwerbehindertenausweis

Unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen können Sie die Anerkennung auf Schwerbehinderung beantragen. Patienten, die in Niedersachsen wohnen, erhalten Formulare u.a. beim Amt für Soziales, Jugend und Familie, Iburger Straße 30, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 58450 und in den Gemeindeämtern. Patienten mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen können sich ebenfalls an die Gemeindeämter oder Stadthäuser wenden.