Patienten-Umfrage
13. Dezember 2021

Paracelsus entwickelt Klinik in Hemer trotz Pandemie gezielt weiter

Im zweiten Jahr Millionen-Investitionen in Ausstattung, neue medizinische Technik und Service/ Zwei neue Chefärzte sorgen für hohe medizinische Kompetenz / Weitere Investitionen für 2022 geplant

Mit einer positiven Bilanz für 2021 geht die Paracelsus Klinik in Hemer in wenigen Tagen in den Jahreswechsel. „Wir haben es trotz aller Belastungen durch die Pandemie geschafft, in unserer Klinik 2021 viel zu bewegen”, zieht Klinikmanagerin Barbara Bieding eine positive Bilanz. Bereits im zweiten Jahr in Folge investierte Paracelsus 2021 hohe Summen, um die medizinische und technische Ausstattung des Hauses sowie den Service für die Patienten deutlich zu verbessern. „Wir haben alleine in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro in die Ausstattung der Klinik investiert und werden im ersten Quartal 2022 noch einmal 500.000 Euro aufbringen”, so Barbara Bieding. 

Medizinische Ausstattung verbessert

Schon 2020 hatte Paracelsus erheblich in die Operations- und Diagnosetechnik in Hemer investiert. Damals wurden für rund 420.000 Euro zwei neue OP-Türme und ein neuer Endoskopie-Turm angeschafft sowie für rund 800.000 Euro eine moderne Klimaanlage für die Intensivstation. In diesem Jahr setzte Paracelsus seine Initiative zur Modernisierung der Klinik fort. Für 500.000 Euro wurden gleich drei neue digitale Röntgengeräte in Betrieb genommen. Gleichzeitig modernisierte die Klinik mit einem Investitionsaufwand von rund einer Million Euro – unterstützt aus Fördermitteln des Landes NRW – ihre Heizzentrale und nahm ein neues eigenes Blockheizkraftwerk in Betrieb. Daran angeschlossen wurde für weitere 400.000 Euro die Zentralsterilisation der Klinik auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Mehr Vielfalt auf den Tisch

Um den gehobenen Ansprüchen ihrer Patienten nicht nur medizinisch, sondern auch kulinarisch gerecht zu werden, hat die Klinik darüber hinaus im abgelaufenen Jahr auch ihre Speisenversorgung umgestellt. Seit Juni bietet das Haus in Zusammenarbeit mit dem Speisenanbieter apetito einen gesunden und vielfältigen Mittagstisch an. „Wir haben in Hemer gleich zwei Aufgaben auf einmal erledigt“, erklärt Klinikmanagerin Barbara Bieding. „Einerseits wollten wir schon länger unser Speisen-Konzept überarbeiten, weil wir wissen, dass unsere Patienten ganz besonders hohen Wert auf gutes Essen legen, andererseits musste unsere Küche dringend saniert werden.“ Ein idealer Zeitpunkt also für einen Wechsel, denn der Umbau der Küche konnten so gleich für die optimale Versorgung nach dem neuen Konzept geplant werden. 2022 sollen die Arbeiten, die ein Investitionsvolumen von 500.000 Euro haben, abgeschlossen werden und der reguläre Betrieb der Küche mit modernster Ausstattung starten. Derzeit gibt es bereits für die 130 Patientinnen und Patienten sowie die 300 Beschäftigten des Hauses täglich drei Gerichte zur Auswahl, davon eins vegetarisch. Wahlleistungspatienten haben darüber hinaus weitere fünf Menüs zur Auswahl.

Zwei Chefärzte neu eingestellt

Neben den umfangreichen Modernisierungs- und Investitionsmaßnahmen konnte die Klinik in diesem Jahr auch erfolgreich zwei wichtige Stellen besetzen. Bereits zum 1. Januar trat Dr. med. Marcus Hintz die Stelle als Chefarzt der Abteilung für Anästhesie an der Paracelsus-Klinik Hemer an. Der Facharzt für Anästhesiologie hat sich als Notfall- und Intensivmediziner zwischenzeitlich auch durch seine Arbeit vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie einen guten Namen gemacht. Ganz neu im Team ist Dr. med. Yavuz Yildirim-Fahlbusch als Chefarzt der Inneren Medizin. Der erfahrene Facharzt ist Nachfolger von Dr. Ulrich Müller, der zum 31.12.2021 in den wohlverdienten Ruhestand geht. Dr. Yildirim-Fahlbusch hat zum 1. November die Leitung der Internistischen Abteilung mit 70 Betten übernommen. „Wir danken Dr. Müller für sein herausragendes Engagement und freuen uns, dass wir mit Dr. Yildirim-Fahlbusch einen ausgewiesenen Experten für Hemer gewinnen konnten, der die hochqualifizierte Arbeit von Dr. Müller sowie den Ausbau und die Stärkung unseres viszeralmedizinischen Zentrums fortführen wird”, so Barbara Bieding. Dr. Ulrich Müller, der 2019 zu Paracelsus gewechselt war, hatte die Innere Medizin der Klinik in den vergangenen drei Jahren entscheidend geprägt

Hohe Behandlungsqualität rezertfiziert

Dass die Qualität der Behandlung in Hemer hoch ist, wurde zuletzt im Juni dieses Jahres auch von der EndoCert-Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC) erneut bestätigt. Danach darf die Paracelsus-Klinik auch weiter das Gütesiegel EndoProthetikZentrum (EPZ) führen. Es steht für höchste Qualität bei der Behandlung bei künstlichem Gelenkersatz und ist auch eine gute Orientierungsmöglichkeit für Patienten. In Hemer werden jährlich rund 400 künstliche Knie- und Hüftgelenke eingesetzt. Die Paracelsus-Klinik wurde im Frühjahr 2015 als erste im Märkischen Kreis von EndoCert und der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie als EndoProthetikZentrum zertifiziert und hat das Zertifikat nach 2018 nun zum zweiten Mal erhalten, wobei jährlich stattfindende Überwachungsaudits die kontinuierliche Entwicklung des Zentrums sicherstellen.

Weitere Maßnahmen für 2022 geplant

Für 2022 hat sich Paracelsus in Hemer die Fortsetzung seines Investitions- und Modernisierungskurses auf die Fahnen geschrieben. So wird ab 1. Januar unter Eigenregie von Paracelsus das chirurgische Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) den Betrieb fortführen. Außerdem plant die Klinik einen neuen Aufzug mit einem Investitionsvolumen von 200.000 Euro und weitere Investitionen in die EDV-Ausstattung des Hauses. „Wir sind Teil der Initiative von Paracelsus, unternehmensweit eine einheitliche und miteinander verbundene, hoch flexible IT-Infrastruktur zu schaffen. Das eröffnet uns Stück für Stück neue Perspektiven bei der Zusammenarbeit auch mit anderen Häusern im Konzern und macht einen Expertenaustausch auf hohem Niveau möglich. Wir stellen damit in Hemer erneut unter Beweis, dass wir mit 134 Betten zwar ein kleines, aber qualitativ hochwertiges Haus sind, das seinen Patienten hervorragende Behandlungsmöglichkeiten anbieten kann”, schließt Barbara Bieding.