Intensivstation und Intermediate-Care (IMC)

Kein Tag gleicht dem anderen auf der Intensivstation. Routine und unvorhergesehene Situationen, die schnelles, überlegtes Handeln erfordern, wechseln sekundenschnell. Höchste Aufmerksamkeit ist in jedem Moment geboten.

Die moderne Intensivpflege ist vielfältig und facettenreich. Fortschritte und neue Erkenntnisse gibt es gerade im Bereich der Intensivmedizin und -pflege ständig. Wir nehmen Weiterbildungen und Qualifikationen regelmäßig wahr.

Im Team haben wir Expertengruppen. Sie befassen sich zum Beispiel mit modernem Wundmanagement, Basaler Stimulation, Aromatherapie und Schmerzmanagement. Diese speziellen Arbeits- und Pflegetechniken sind eine wertvolle Bereicherung unseres Tätigkeitsspektrums.

Wir gewährleisten die Versorgung durch eine 24­­ -stündige ärztliche Besetzung der Station.
Von Ärzten getroffene Anordnungen, weitere Untersuchungen und Therapiemaßnahmen werden gemeinsam mit dem Schwesternteam ausgeführt.

Wir versuchen, stets einen engen Kontakt zu den Familien zu pflegen, um auf diese Weise auf ihre besonderen Sorgen, Wünsche und Erwartungen eingehen zu können.

Erreichbarkeit

Die Intensivstation ist 24 Stunden unter nachstehender Telefonnummer erreichbar:

03765 54-3560

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass telefonische Auskünfte nur an uns bekannte Kontaktpersonen gegeben werden können. 

Besuchszeiten

Sie können Ihre Angehörigen täglich ab 15:15 Uhr besuchen. Ausnahmen sind nach vorheriger Absprache immer möglich.

Um Ihren Angehörigen oder den Mitpatienten möglichst viel Ruhe zu gönnen, bitten wir die Anzahl der Besucher auf max. 2 Personen zu beschränken. Kinder unter 14 Jahren sind zu

Damit Pflege und Behandlung ungestört ablaufen können, kann es vorkommen, dass Wartezeiten entstehen, bitte haben Sie dafür Verständnis.

Häufige Fragen von Angehörigen

Darf ich meinen Angehörigen ansprechen oder anfassen?

Wochenlange Intensivtherapie kann zum kräftezehrenden Kampf werden. Angehörige haben hier eine besonders schwere Last zu tragen.

Ist der Kranke beatmet und durch Medikamente ins künstliche Koma versetzt, können sie nicht wie gewohnt mit ihm sprechen und sind sich unsicher, ob er ihren Besuch überhaupt wahrnimmt.

Doch auch wenn der Patient sich nicht äußern kann, spürt er seine Umwelt. Jeder Besuch, jede Berührung und jedes liebe Wort sind also wertvoll und hilfreich bei der Therapie.
Sie sollen und dürfen ihn berühren, ihm die Wange oder Hand streicheln. Sprechen Sie ihn an, damit er eine vertraute Stimme hört. 

Warum ist er so leicht zugedeckt?

Gründe hierfür sind z.B. eine erhöhte Körpertemperatur oder der ungehinderte Zugang zu Infusionsleitungen und Sonden. Die Sorge, dass sich der Patient erkältet ist unbegründet.

Wieso ist mein Angehöriger unruhig?

Bei Kopfverletzungen, längerer Bewusstlosigkeit oder als Folge anderer Erkrankungen kann es für den Patienten schwierig sein, sich zu orientieren. Die Umgebung erscheint fremd und bedrohlich. Manchmal sind Patienten so unruhig, dass wir Ihnen zeitweise Hände und Füße fixieren müssen, weil sie sich sonst lebenswichtige Leitungen und Schläuche entfernen würden.