22. Dezember 2022

Risikopatient Weihnachtsmann

Chefärztinnen und Chefärzte der Paracelsus Kliniken sorgen sich um die Gesundheit des alten Mannes / Diagnose zeigt ernsthafte Gesundheitsrisiken / Geschenke in diesem Jahr aber wahrscheinlich nicht gefährdet

Hat sich eigentlich schon einmal irgendjemand Gedanken über die Gesundheit des Weihnachtsmannes gemacht? Jedes Jahr zum Fest legt er in seinem hohen Alter durch Wind und Wetter Tausende von Kilometern mit dem Schlitten zurück und setzt sich dabei nicht nur einem erhöhten Erkältungsrisiko aus. „Es wird Zeit, einmal etwas für den guten Mann zu tun,der uns jedes Jahr zu Weihnachten so viel Freude bereitet”, dachten sich einige Chefärztinnen und Chefärzte der Paracelsus-Kliniken. Gewissenhaft haben sie ihn darum einerFerndiagnose unterzogen. Das Ergebnis ist ernüchternd und sollte den Weihnachtsmann dringend zu einigen guten Vorsätzen für das neue Jahr bewegen.

Orthopäden: Gewicht muss runter

Die orthopädischen Fachärzte bei Paracelsus würden zunächst einmal die Gelenke des Weihnachtsmannes im Röntgenbild anschauen. Sie vermuten: Starke Abnutzungserscheinungen aufgrund des hohen Alters und des Übergewichts könnte die so genannte Arthrose schon so weit fortgeschritten sein, dass der Ersatz von Hüft- oder Kniegelenk notwendig sein könnte. In den Paracelsus Kliniken in Bremen, Hannover-Langenhagen, Henstedt-Ulzburg, München und Schöneck stehen erfahrene Endoprothetikspezialisten bereit, um dem Weihnachtsmann durch den Einsatz eines künstlichen Gelenks Mobilität, Schmerzlinderung und insgesamt eine bessere Lebensqualität zurückzugeben. 

Orthopädische Reha: Behandlungsergebnis langfristig sichern

Nach einer Gelenkoperation ist eine Anschlussheilbehandlung unbedingt angezeigt, um ein dauerhaft gutes Behandlungsergebnis zu erzielen. In den Paracelsus Reha-Kliniken in Bad Gandersheim und Bad Elster stehen spezialisierte Behandlungskonzepte zur Verfügung, die individuell auf die Patienten zugeschnitten werden. Im Falle von St. Claus empfeheln die Experten beispielsweise dringend eine ernährungstherapeutische Behandlung, denn um die Gelenke nicht unnötig zu belasten, muss der Weihnachtsmann abnehmen. 

Achtung Sucht

Sollte der Weihnachtsmann schon über viele Jahre seine Gelenkschmerzen mit Schmerzmitteln betäubt haben, empfiehlt sich eine Reha-Behandlung in der Wiehengebirgsklinik in Bad Essen. Denn dort gibt es das Behandlungskonzept der Integrierten suchtmedizinischen und orthopädischen Rehabilitation – kurz ISO. Patienten bekommen gezielt Hilfe, so dass sowohl die Schmerzmittelabhängigkeit als auch die chronischen Schmerzen behandelt werden. 

Grundsätzlich befürchten die Paracelsus-Experten, dass der Weihnachtsmann auch noch aus einem anderen Grund suchtgefährdet ist. Durch sein unstetes Leben ohne ein tragfähiges Sozialleben, mit einem Hauptwohnsitz am Nordpol und vermutlich auch immer wieder auftretenden Phasen depressiver Verstimmung in den langen Zeiten der Einsamkeit liegt der Griff zum Glühweinbecher nahe. Die Reha-Kliniken in Bad Essen sind auf die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen seit vielen Jahren spezialisiert und könnten dem Weihnachtsmann zurück in ein suchmittelfreies Leben verhelfen.

Kardiologen: Stress vermeiden

Das Berufsleben des Weihnachtsmannes birgt darüber hinaus auch Gefahren für die Herzgesundheit. Ein unglaublicher Zeitdruck vor dem Fest, gepaart mit hohem Stresslevel und dann wieder monatelanges bloßes Herumsitzen könnte nach Ansicht der Experten das Herz des Weihnachtsmannes bereits in Mitleidenschaft gezogen haben. Um ein genaues Bild zu bekommen, empfehlen die Kardiologen zunächst einen Herzultraschall, um Veränderungen am Herzen und den umliegenden Gefäßen auszuschließen. 

Weihnachtsplätzchen sind keine gesunde Ernährung

Um ein solch herzschädigendes Verhalten dauerhaft zu verändern, müsste Santa sicher auch einige liebgewonnenen Gewohnheiten aufgeben: Mehr Bewegung, weniger Stress, und – ganz wichtig, eine Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten. Wer sich das ganze Jahr hindurch nur von Weihnachtsplätzchen ernährt und von süßen Getränken wie Kakao und Saft, der gefährdet ernsthaft seine Gesundheit. Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall – all diese schwerwiegenden Erkrankungen können infolge einer ungesunden Ernährung auftreten. Das Gebot der Stunde lautet also: Gesund essen. Wie das gelingen kann und wie man sich gesund und lecker ernähren kann, das könnte Santa bei den Ernährungsberaterinnen der Paracelsus Rehabilitationskliniken lernen und in den bestens ausgestatteten Lehrküchen auch gleich selbst ausprobieren. 

Trotzdem: Beste Wünsche zum Fest

Alle, die sich nun Sorgen um den Weihnachtsmann machen, können die Ärztinnen und Ärzteder Paracelsus-Kliniken aber beruhigen: Insgesamt hat er eine robuste Gesundheit, wie das Gesamtbild der Diagnose zeigt. „Weihnachten und die Geschenke sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gefährdet”, so das einhellige Urteil. Allen Patientinnen und Patienten wünschen die Ärztinnen und Ärzte der Klinikgruppe vor diesem Hintergrund schon jetzt schöne Adventstage, ein frohes Fest und mit Blick auf den Weihnachtsmann ein einstimmiges „Healthy Christmas!“.