Für Zuweiser

Indikationen

Voraussetzung für die Teilnahme an der orthopädischen Rehabilitation ist die ausreichende Belastbarkeit und eine nur vorübergehende Einschränkung in den ADL.

Unser orthopädisch-rheumatologisches bzw. unfallchirurgisches Leistungsspektrum im Rahmen der Medizinische Rehabilitation / Anschlussrehabilitation (AR) erstreckt sich auf die Ziffern in den Kapiteln M, Q, S, T und Z nach ICD-10:

  • Degenerative WS-Erkrankungen mit radikulärer oder pseudoradikulärer Symptomatik
  • Schmerzsyndrome der Wirbelsäule (statisch-muskulär, degenerativ und funktionell bedingt als Folge von Überlastungen)
  • Skoliose
  • Gelenkarthrosen (primär und sekundär)
  • Überlastungs- oder rheumatisch bedingte Erkrankungen des Bindegewebes und der Muskulatur
  • Anschlussrehabilitation nach Endoprothesen- und WS- Operationen sowie stationär konservativ therapierten Gelenk- und WS-Erkrankungen einschl. Bandscheibenvorfall
  • Weiterbehandlung nach Frakturen (operative und konservative Behandlung)
  • Folgeerkrankungen nach WS- und Endoprothesen-Operation sowie Frakturen

Die Mitbehandlungen von Begleiterkrankungen entsprechen den Ziffern in den Kapiteln E, F, G, I, J, und Z nach ICD-10

  • Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Adipositas, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie, Hyperurikämie
  • Erschöpfungszustände, zum Beispiel nach Pflege von Angehörigen
  • Neurologische Erkrankungen, wie Neuropathien, M. Parkinson
  • Krankheiten des Kreislaufsystems, wie z.B. essentielle Hypertonie, KHK
  • Zerebrovaskuläre Krankheiten, wie Z.n. TIA, Z.n. Apoplex
  • COPD, chronische Bronchitis

Sehstörungen oder der absehbar vorübergehende Gebrauch eines Rollstuhls sind keine Kontraindikationen, da alle Räume stufenfrei erreichbar sind. Teilparesen werden mitbehandelt und ggf. mit Hilfsmitteln versorgt. Bei bestehender Inkontinenz muss die Selbstversorgung sichergestellt sein.