ISOR

Integrierte Sucht und orthopädische Rehabilitation

Integrierte Sucht und orthopädische Rehabilitation ISOR

Als erste Klinik in Deutschland hat die Paracelsus-Wiehengebirgsklinik eine orthopädische Rehabilitation in eine Entwöhnungsbehandlung integriert (ISOR).

Immer wieder haben einige unserer Suchtpatienten beklagt, dass sie aufgrund von orthopädischen Problemen dauerhaft unter Schmerzen leiden, sich in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sehen.

Wir haben deshalb ein Programm entwickelt, um diesen Patienten zusätzlich in der Klinik eine orthopädische Rehabilitation zu ermöglichen. Wir haben zwei Therapiegruppen, in der diese Patienten ein  umfassendes bewegungstherapeutisches Angebot in der Physiotherapie bekommen und nach Indikation findet in der Ergotherapie das adaptierte Göttinger Rücken Intensivprogramm (GRIP) statt. Natürlich findet auch in diesen beiden Gruppen eine Behandlung der Suchterkrankung statt und die Patienten können an weiteren Indikativgruppen teilnehmen.

In der psychoedukativen Indikativgruppe "Umgang mit chronischen Schmerzen" erhalten die Patienten Informationen über Schmerzzustände und - Verläufe und erarbeiten Möglichkeiten, wie sie Einfluss auf eine Verbesserung der Lebensqualität nehmen können.

Eine Teilnahme an diesem Programm setzt eine stationäre Behandlungsdauer von mindestens 12 Wochen, üblicherweise 15 Wochen voraus. Die Patienten sind in der Regel in Einzelzimmern im Klinikeubau untergebracht, dort befinden sich auch sechs rollstuhlgerecht eingerichtete, ebenerdige Einzelzimmer.