Kombitherapie

Die Kombitherapie der

  • Deutschen Rentenversicherung Bund
  • DRV Braunschweig/Hannover
  • DRV Oldenburg Bremen
  • DRV Nord

beinhaltet die ambulante und stationäre Entwöhnungsbehandlung im Verbund.

Die Mitglieder des jeweiligen Behandlungsverbundes verpflichten sich zu einer gemeinsamen Therapieplanung und enger Zusammenarbeit bei der Durchführung der Behandlung von suchtmittelabhängigen Patientinnen und Patienten.

Folgende Formen der Kombinationsbehandlung sind möglich:

  • Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle ermittelt in der Kontakt- und Vorbereitungsphase gemeinsam mit den Betroffenen den aktuell notwendigen Beratungs- und Behandlungsbedarf. Auf der Grundlage differenzierter medizinischer und psychologischer Diagnostik wird die Indikation für eine initiale achtwöchige stationäre Entwöhnungsbehandlung im Rahmen der Kombitherapie gestellt. Anschließend erfolgt die ambulante Weiterbehandlung in der Beratungs- und Behandlungsstelle.
  • Die Notwendigkeit einer zeitlich begrenzten stationären Rehabilitationsphase ergibt sich im Laufe einer bestehenden ambulanten Rehabilitationsbehandlung, die in der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle stattfindet. Im Anschluss an die stationäre Behandlung gehen die Patientinnen und Patienten zurück in die begonnene ambulante Therapie.
  • Während einer zunächst stationären Rehabilitation zeigt sich, dass die Notwendigkeit weiterer stationärer Behandlung nicht mehr gegeben ist, jedoch ein noch weiterer Bedarf an ambulanter Therapie besteht. Nach Kontaktaufnahme mit der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle wird dann im Anschluss an die verkürzte stationäre Behandlung und Vorliegen der Kostenzusage durch den Rentenversicherungsträger eine Verlegung der Patienten in die ambulante Weiterbehandlung durchgeführt.

Kombi-Nord

Im Rahmen des Kombi-Nord Modells für die Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, DRV Oldenburg/Bremen und DRV Nord ist eine flexible Gestaltung der ambulanten, ganztägig ambulanten und stationären Therapiemöglichkeiten in Form von unterschiedlich langen Modulen möglich.

Insgesamt werden 52 Wochen Behandlung bewilligt. Für jede Interventionsform ist ein eigenes Zeitbudget vorgesehen, das je nach individuellem Therapieverlauf unterschiedlich genutzt werden kann:

Zum Beispiel:

ambulant 4 Wochen - stationär 8 Wochen - ambulant 40 Wochen

oder

ambulant 13 Wochen - stationär 4 Wochen - ambulant 27 Wochen