9. Dezember 2020

Winter-Blues oder tückischer Schilddrüsen-Tango?

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit können Anzeichen ernster Erkrankung sein
  • Dr. Joachim Dehnst, Chefarzt der Paracelsus-Klinik Hemer-Stadt warnt vor Verharmlosung erster Anzeichen
  • Wohnortnahe Behandlung von Patienten aus der Region ist dank erfahrener Ärzte und modern ausgestatteter Klinik kein Problem.

Wer sich niedergeschlagen, müde oder antriebslos fühlt, schiebt das derzeit schnell aufs Wetter und die Jahreszeit. Denn gerade der Winter mit kurzen Tagen, Nebel und Dunkelheit drückt auf das Gemüt. „Müdigkeit und gedrückte Stimmung können aber auch Anzeichen einer ernsten Schilddrüsen-Erkrankung sein“, warnt Dr. Joachim Dehnst, Chefarzt der allgemein- und viszeralchirurgischen Abteilung der Paracelsus-Klinik Hemer. „Achten Sie unbedingt auf weitere Symptome wie Gewichtsveränderung oder auch Gedächtnisprobleme und gehen Sie zum Arzt, wenn Sie unsicher sind.“ Die Symptome einer Störung oder Erkrankung der Schilddrüse beginnen meist unbemerkt. Und sie sind in Deutschland weit verbreitet. Bei etwa jedem dritten Erwachsenen bildet sich im Laufe des Lebens mindestens eine krankhafte Schilddrüsenveränderung. Mit zunehmendem Alter steigt zudem die Häufigkeit. „Die Schilddrüse hat im Körper eine wichtige Funktion, denn sie steuert über Hormone zahlreiche Körperfunktionen, unter anderem Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum sowie unser psychisches Wohlbefinden“, erklärt Dr. Joachim Dehnst. „Über- oder Unterfunktionen, aber auch Änderungen in Größe und Beschaffenheit wie Knoten oder Tumoren können gravierende Folgen für den Patienten haben.“ Wenn medikamentöse Einstellungen nichts mehr nutzen, Probleme beim Atmen oder Schlucken oder aber bösartige Gewebeneubildungen auftreten, kann es notwendig sein, Teile der Schilddrüse oder sogar das ganze Organ chirurgisch zu entfernen.

Bei Symptomen rechtzeitig zum Arzt

Allen, die bei sich Probleme mit der Schilddrüse vermuten und erste Symptome beobachten, empfiehlt der versierte Chirurg zunächst den Gang zum Hausarzt. Dort wird die Basisuntersuchung per Ultraschall gemacht und festgestellt, ob die Schilddrüse eine Fehlfunktion oder zum Beispiel Knoten hat. Bei einem Krankheitsbefund geht es anschließend weiter zum Nuklearmediziner. Er kann mittels einer Szintigrafie ein Bild von der Schilddrüse erstellen und die Fehlfunktion genauer analysieren. Je nach Befund gibt es anschließend unterschiedliche Behandlungsmethoden und -strategien, die von den behandelnden Ärzten festgelegt werden. Sie reichen von einer medikamentösen Einstellung der Schilddrüse über eine Radiojod-Therapie bis zur Operation an der Paracelsus-Klinik in Hemer. „Als Arzt kann ich nur dazu raten, bei Problemen mit der Schilddrüse rechtzeitig in medizinische Behandlung zu gehen“, schließt Dr. Dehnst. „Auch die derzeitige Covid-19-Pandemie sollte kein Grund sein, gesundheitliche Probleme zu ignorieren oder geplante Operationen zu verschieben. Wir haben in Hemer ein hervorragendes Hygienekonzept und können Operationen sicher und zuverlässig durchführen.“

Routine-Eingriff für Profis

In der allgemein- und viszeralchirurgischen Abteilung der Paracelsus-Klinik Hemer ist man auf Operationen an der Schilddrüse bestens vorbereitet. Die  Eingriffe werden dort von erfahrenen Operateuren durchgeführt. Der Routineeingriff  ist in der Regel mit einem Krankenhausaufenthalt von enur twa drei Tagen verbunden und die Operation dauert nur ein bis  zwei Stunden. „Wer eine Schilddrüsenoperation plant, ist bei uns mit unserer jahrelangen Erfahrung bestens aufgehoben,“ so Chefarzt Dr. Joachim Dehnst.