Angehörigeninformationen

Besuchszeiten der Intensivstation

Montag bis Sonntag: 14.30 bis 17.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Ihr Angehöriger ist auf unserer Intensivstation, weil er lebensbedrohlich erkrankt ist oder nach einer schweren Operation besonders intensiver Behandlung bedarf. In dieser auch für Sie schwierigen Situation stehen wir Ihnen selbstverständlich für Informationen und Gespräche zur Verfügung.

Viele Dinge auf der Intensivstation unterscheiden sich vom übrigen Krankenhausbetrieb. Aus diesem Grund möchten wir Sie mit einigen Besonderheiten vertraut machen.

Beim Betreten der Intensivstation werden Sie vom Pflegepersonal gebeten, Jacken und Mäntel abzulegen und in bestimmten Fällen einen Schutzkittel anzuziehen. Wir bitten Sie, dabei auf Wertsachen selbst zu achten. Weiterhin ist es notwendig, dass Sie vor Betreten der Intensivstation eine Händedesinfektion durchführen. Spezielle Desinfektionsmittelspender finden Sie im Eingangsbereich.

Beim Betreten des Patientenzimmers werden Ihnen sicher die Apparate, Kabel und Schlauchsysteme, mit denen Ihr Angehöriger verbunden ist. Sie erfüllen wichtige Funktionen, um eine optimale Versorgung und Überwachung zu gewährleisten.

Hört mich mein Angehöriger?

Das ist nicht immer eindeutig feststellbar. Dies sollte Sie aber nicht entmutigen. In den meisten Fällen sind Wahrnehmungen, auch unbewusst, vorhanden.

Darf ich ihn ansprechen oder anfassen?

Tun Sie alles was ihn spüren lässt, dass er nicht allein ist. Sie sollen und dürfen ihn berühren, ihm die Hand halten oder die Wange streicheln. Sprechen Sie ihn an, damit er eine vertraute Stimme hört.

Warum ist er so leicht zugedeckt?

Gründe hierfür sind zum Beispiel eine erhöhte Körpertemperatur oder der ungehinderte Zugang zu Infusionsleitungen und Sonden. Die Sorge, dass sich der Patient erkältet ist unbegründet.

Hat er Schmerzen?

Wache Patienten fragen wir, ob sie Schmerzen haben, sobald sie sich äußern können. Wir kennen außerdem die indirekten Zeichen von Schmerzen und geben dann aufgrund dieser Beobachtung jedem genügend Schmerzmittel.

Wieso ist mein Angehöriger unruhig?

Bei Kopfverletzungen, längerer Bewusstlosigkeit oder als Folge anderer Erkrankungen kann es für Patienten schwierig sein, sich zu orientieren. Die Umgebung erscheint fremd und bedrohlich. Manchmal sind Patienten so unruhig, dass wir Ihnen zeitweise Hände und Füße fixieren müssen, weil sie sich sonst lebenswichtige Leitungen und Schläuche entfernen würden.

 

Während Ihres Besuches haben Sie die Möglichkeit mit dem Dienst habenden Stationsarzt über den Zustand und die weiter Behandlung Ihres Angehörigen zu sprechen. Haben Sie bitte Verständnis, dass die Kollegen der Hauptfachabteilungen nicht immer auf der Station vor Ort sind und daher nicht gleich zu einem Gespräch zur Verfügung stehen.

Selbstverständlich können Sie sich jederzeit auch telefonisch erkundigen: 0375 590 1120