Multimodale Schmerztherapie

Schmerztherapie

Etwa 8-10 Millionen Menschen in Deutschland sind von chronischen Schmerzen betroffen.
Vom chronischen Schmerzsyndrom spricht man, wenn Schmerzen nach einer Krankheit oder Verletzung deutlich länger dauern, als es beim Heilungsprozess üblich ist bzw. wenn die Schmerzen länger als 3 - 6 Monate bestehen.

Im Gegensatz zu akuten Schmerzen, die immer eine Folge auf äußere oder innere Verletzungen oder Erkrankungen darstellen, sind chronische Schmerzen nicht mehr unmittelbar an bestimmte Ursachen gebunden. Häufig haben die Patienten verschiedene Ärzte und körperlich orientierte Therapien erfahren, ohne dass es merklich zu Besserungen im Befinden gekommen ist.

Die chronischen Schmerzen haben zu einer Verminderung der Schmerzschwelle geführt und der Erkrankte hat seinen Alltag auf eine für ihn vorteilhaft erscheinende Schmerzbewältigung ausgerichtet. Häufig vernachlässig der Schmerzpatient Aktivitäten, die ihm vor der Schmerzerkrankung Spaß und Freude bereitet haben.

Voraussetzungen

Der stationären Aufnahme voraus geht die Patienteneinweisung durch den bisher behandelten Haus- oder Facharzt.
Danach findet ein eintägiges Assessment/ eine Voruntersuchung statt, um zu prüfen, ob eine ausreichende Belastbarkeit für das Aktivierungsprogramm auf Patientenseite vorliegt und ob die multimodale Schmerztherapie entsprechend der persönlichen Voraussetzungen erfolgversprechend erscheint.

Bei Fragen steht Ihnen unsere Painnurse als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Von ihr erfahren Sie erste Informationen zur Aufnahme, Terminvergabe und zum stationären Aufenthalt.