Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum der Abteilung für Neurochirurgie umfasst alle operativen Eingriffe der allgemeinen und speziellen Neurochirurgie.

Zurzeit sind davon noch die Eingriffe der Funktionellen Neurochirurgie bei der Behandlung der Bewegungsstörungen z. B. bei Morbus Parkinson ausgenommen. Patienten werden dazu in aller Regel in die Universitätsklinik Charité nach Berlin überwiesen.

Die technische Ausrüstung umfasst alle neuesten Errungenschaften der Medizintechnik – wie etwa einen Hybrid-OP (Fotos unten - / Bildmitte Prof. Dr. med. habil Jan-Peter Warnke) – und kann in der Beschreibung des OP-Bereiches eingesehen werden. Mit detaillierten Darstellungen über unsere technischen Möglichkeiten an dieser Stelle würden wir uns der gegenwärtigen Unart anschließen, mit für Fachleute alltäglichen Hochtechnologien Laien zu beeindrucken, in der Hoffnung auf einen höheren Patientenzustrom oder aber auch nur um der Selbstdarstellung willen - und gerade dies möchten wir vermeiden.

Für den Leser dieser Seiten scheint uns wichtig zu sein, dass ein Patient in unserer Abteilung sich immer „sicher“ behandelt fühlen kann. Dazu gehört nicht nur die moderne technische Ausrüstung, sondern auch die operative Behandlung durch erfahrene Fachärzte. Das bedeutet, dass Operationen nicht nur angeboten werden, sondern das die angebotenen Operationsverfahren auch geübt ausgeführt werden. Dazu haben wir uns klinikintern in bestimmten Feldern der Neurochirurgie spezialisiert. Wer in unserer Abteilung operiert wird, wird auf hohem fachärztlichem Niveau von Operateuren mit viel Erfahrung in der durchgeführten Operation behandelt.

Neben der allgemeinen Neurochirurgie mit den Bereichen intrakranieller, spinaler und peripherer Neurochirurgie sowie Schmerztherapie ist seit Gründung der Abteilung für Neurochirurgie der Bereich Neurotraumatologie, also die operative Behandlung von Kopf-, Wirbelsäulen- und Rückenmarksverletzungen als Bestandteil unseres Behandlungsspektrums mit entwickelt worden. Alle technischen, personellen und wissenschaftlichen Voraussetzungen für die Akutbehandlung von Schädel-Hirn-Verletzten und Rückenmarksverletzten sind permanent vorhanden.