Orthopädische Eingriffe / Endoprothetik

Arthrose

Arthrose im Zehengelenk

Arthrose gehört in der heutigen Zeit zu den häufigsten Erkrankungen des Alters - knapp die Hälfte aller Menschen über 65 Jahre sind mehr oder weniger von der Verschleißerkrankung betroffen. Dabei handelt es sich in den allermeisten Fällen um eine Erkrankung der Hüft- oder Kniegelenke. Die Knorpelschicht in den Gelenken nutzt sich zunehmend ab, es kommt zu dauerhaften Schmerzen bis hin zur völligen Versteifung des Gelenks. 

Der Schmerz kommt meist nur langsam und allmählich. Erst sind es die ersten Schritte nach dem Aufstehen am Morgen, die weh tun. Dann häufen sich die Schmerzen auch im Laufe des Tages, u. a. wenn man nach längerem Sitzen aufsteht. Das Untersuchungsergebnis zeigt häufig knöcherne Veränderungen, Fehlstellungen sowie Bewegungseinschränkungen. 

Mit zunehmendem Grad der Abnutzung verringert sich die Knorpelschicht, bis im Endstadium auf den Gelenkflächen kein Knorpelüberzug mehr vorhanden ist. Ohne diese Knorpelschicht reiben die Knochen ungeschützt aufeinander, es entsteht bei Bewegung und Belastung Schmerz. Dieser Schmerz wird häufig zusätzlich durch herausgelöste Knorpelteile und Gelenkergüsse, die die Gelenkschleimhaut reizen, verstärkt. 

Die erste Stufe der Arthrose verläuft völlig schmerzfrei und unbemerkt: der Knorpel wird langsam weicher. Die Arthrose hat Grad 1 erreicht. Mit den ersten Schäden im Knorpel treten auch die ersten belastungsbedingten Schmerzen auf, wie zum Beispiel Anlaufschmerzen. Das ist Grad 2. Grad 3 wird durch Risse im Knorpel und chronischen Schmerz gekennzeichnet, bei Grad 4 sprechen wir von einem defekten Knorpel oder einer Knorpel- oder Knochenglatze. Auch hier sind die Schmerzen belastungsunabhängig präsent und die Gelenke versteifen sich zusehends. 

Erkrankungen des Hüftgelenkes / Hüftendoprothetik

Kurzschaftprothese Hüftgelenk
  • Coxarthrose (Arthrose des Hüftgelenkes)
  • Hüftdysplasie
  • Fraktur des Hüftgelenks
  • Revisionsoperationen

Das künstliche Hüftgelenk ist in seinem Aufbau dem natürlichen Hüftgelenk stark nachempfunden und ersetzt die erkrankten Anteile des Gelenks: den Oberschenkelkopf und die Hüftgelenkspfanne. 

Die Verankerung:

Zementfreie Hüft-Endoprothese

Zementierte Hüft-Endoprothese

Hybride Hüft-Endoprothese (Mischform)

Erkrankungen des Kniegelenks / Knieendoprothetik

Knieendoprothese
  • Verschleiß des Kniegelenks
  • Fehlstellungen des Kniegelenks (x- oder O- Beine)
  • Frakturen 
  • Revisionsoperationen bei Lockerung

Das künstliche Kniegelenk besteht aus einer Femur-Komponente am Oberschenkelknochen, einer Tibiakomponente am Schienbeinknochen und einem dazwischenliegendem Gleitkörper aus Polyethylen. 

Die Verankerung:

  • Zementfreie Verankerung
  • Zementierte Verankerung
  • Hybride Verankerung (Mischform)

weitere orthopädische Schwerpunkte

  • Umstellungsoperationen bei schweren Hüftdeformitäten 
  • Einsatz von künstlichen Finger- und Fußgelenken 
  • diagnostische und therapeutsiche Arthroskopie des Kniegelenks, des Schultergelenks, des Sprunggelenks und des Ellenbogens (z. B. bei Meniskusverletzungen)
  • plastische Operationen
  • Fußchirurgie bei angeborenen Fehlstellungen und Verletzungen
  • schulterorthopädische Eingriffe (z. B. Entfernung von Kalkherden, Gleitraumerweiterung, Bicepssehnenoperation, Muskeltransplantation (Latissimus dorsi Transfer), Schulterendoprothetik)