Europäischer Prostata-Tag am 15. September: Paracelsus Klinik Golzheim ruft Männer zum Hinsehen statt Wegsehen auf
Der schwache Harnstrahl, der nächtliche Gang zur Toilette, das ungute Gefühl beim Wasserlassen: Viele Männer kennen solche Beschwerden, sprechen aber nicht darüber, geschweige denn mit einem Arzt. Am Europäischen Prostata-Tag will die Paracelsus Klinik Golzheim genau das ändern und ruft Männer dazu auf, ihre Prostatagesundheit ernst zu nehmen, statt sie zu verdrängen.
Als urologische Fachklinik erlebt das Team der Paracelsus Klinik Golzheim täglich, wie lange Männer mit Beschwerden warten, bevor sie sich Hilfe holen. Oft aus Scham, manchmal aus Unwissenheit, häufig auch, weil die Symptome zunächst harmlos erscheinen und im Alltag verdrängt werden. Genau hier setzt der Aktionstag an, der 2005 von urologischen Fach- und Patientenorganisationen ins Leben gerufen wurde: weniger Zögern, mehr Wissen, frühere Entscheidungen.
Die Zahlen zeigen, warum das wichtig ist. Nahezu jeder zweite Mann über 50 Jahren hat eine gutartige Prostatavergrößerung, spürbar durch einen schwächeren Harnstrahl, häufigen Harndrang oder das Gefühl, die Blase nie ganz zu entleeren. Für viele Betroffene bedeutet das einen spürbaren Einschnitt in den Alltag, von unterbrochenem Schlaf bis zu Unsicherheit auf längeren Wegen ohne Toilette in der Nähe. Ernster wird es beim Prostatakarzinom: Mit rund 77.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist es die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland und die zweithäufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle. Wird der Tumor früh erkannt, stehen die Heilungschancen sehr gut. Trotzdem nutzt nur etwa jeder vierte gesetzlich versicherte Mann das jährliche Früherkennungsangebot ab dem 45. Lebensjahr, eine verschenkte Chance.
Ein Grund für die Zurückhaltung ist oft die Vorstellung, die Untersuchung sei unangenehm oder aufwendig. Tatsächlich dauert die gesetzliche Früherkennungsuntersuchung nur wenige Minuten und umfasst ein Gespräch und eventuell eine Tastuntersuchung. Der PSA-Test ist ein wichtiger Baustein bei der Früherkennung von Prostatakrebs.
„Wer sich untersuchen lässt, gewinnt vor allem eines: Klarheit. Oft entscheidet frühes Handeln über sehr gute Heilungschancen. Sobald der niedergelassene Urologe an uns überweist, nehmen wir uns Zeit für jedes Gespräch und sorgen für eine gründliche Abklärung", so Dr. med. Samer Schakaki, Chefarzt der Urologie an der Paracelsus Klinik Golzheim.
Als spezialisierte Fachklinik für Urologie übernimmt die Paracelsus Klinik Golzheim die weiterführende Diagnostik und Behandlung bei Prostataerkrankungen, von bildgebenden Verfahren über die Abklärung auffälliger Befunde bis zur operativen Versorgung. Die Behandlung wird dabei individuell auf jeden Patienten abgestimmt, mit dem Ziel, Beschwerden möglichst schonend und wirksam zu behandeln. Wer Beschwerden bemerkt oder das jährliche Früherkennungsangebot nutzen möchte, wendet sich zunächst an den niedergelassenen Urologen. Für die weiterführende Diagnostik und Behandlung ist die Paracelsus Klinik Golzheim der richtige Ansprechpartner.