Paracelsus Klinik Bremen zum Aktionstag gegen den Schmerz: Chronische Schmerzen verstehen – ganzheitlich behandeln – aktiv werden

Am 2. Juni 2026 findet der bundesweite „Aktionstag gegen den Schmerz“ statt, der über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Versorgungsangebote bei chronischen Schmerzen informiert. Die Paracelsus Klinik Bremen nutzt diesen Tag, um Betroffene zu erreichen, für das Thema zu sensibilisieren und den Weg zur richtigen Behandlung aufzuzeigen. Die Klinik ist erste Anlaufstelle für Menschen mit langanhaltenden Schmerzen in Bremen und Umgebung und versteht sich als kompetenter Partner für eine ganzheitliche, interdisziplinäre und aktivierende Therapie.

Chronische Schmerzen haben etwas Besonderes: Schmerzen sind eigentlich eine wichtige Warnfunktion des Körpers, die bei Verletzungen oder Entzündungen auf Probleme hinweist. Bei chronischen Schmerzen bleibt dieser Warnmechanismus jedoch bestehen, obwohl keine akute Gefahr mehr besteht. Der Schmerz wandelt sich dann von einem Symptom zu einer eigenständigen Erkrankung und betrifft nicht nur den Körper, sondern wirkt sich gleichermaßen auf die Psyche, die Stimmung, den Schlaf und den gesamten Alltag aus.

Ein zentraler Begriff zum Verständnis chronischer Schmerzen ist das „Schmerzgedächtnis“. Wenn Schmerzen über Wochen oder Monate anhalten, verändern sich Nervenbahnen im Gehirn und im Rückenmark. Das Nervensystem wird empfindlicher und lernt gewissermaßen den Schmerz. Es reagiert dann schneller und intensiver auf Reize, die früher harmlos waren. Je länger der Schmerz besteht, desto stärker ist er „eingepflügt“. Der Schmerz bleibt damit bestehen, auch wenn die ursprüngliche Ursache längst nicht mehr vorhanden ist. Genau hier setzt die Behandlung in der Paracelsus Klinik Bremen an: mit dem Ziel, diese Schmerzpfade wieder zu öffnen und neue Wege zu weniger Schmerz und mehr Lebensqualität zu schaffen.

Die Klinik geht bei der Behandlung chronischer Schmerzen bewusst weg von einer reinen Schmerzbekämpfung durch Medikamente und setzt auf eine multimodale Schmerztherapie. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Physiotherapeuten und Psychologen arbeitet eng zusammen. Die Behandlung ist individuell ausgestaltet, denn es gibt keine Einheitslösung für alle Menschen mit chronischen Schmerzen. Statt dauerhafter Schonung wird eine aktivierende Therapie verfolgt, bei der Patienten lernen, sich schrittweise wieder zu bewegen und ihren Alltag selbstbestimmter zu gestalten.

Ein zentrales Prinzip ist es, Menschen mit chronischen Schmerzen vom passiven Empfänger zum aktiven Gestalter ihrer eigenen Behandlung zu machen. Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit sind die Schlüsselwörter, denn Patienten lernen, was sie selbst tun können, um ihre Schmerzen besser zu bewältigen. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe, bei der das Team der Klinik die Betroffenen kompetent auf dem Weg zurück in Bewegung und in den Alltag begleitet.

Das Hauptziel der Behandlung ist nicht allein die Schmerzreduktion, sondern vor allem eine bessere Lebensqualität: mehr Lebensfreude, mehr Teilnahme am Alltag, mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im Umgang mit Schmerzen. Vollständige Schmerzfreiheit ist nicht immer garantiert, weshalb die Klinik ehrlich kommuniziert. Je früher man jedoch beginnt, chronische Schmerzen gezielt und umfassend zu behandeln, desto besser sind in der Regel die Ergebnisse.

Die Paracelsus Klinik Bremen ist die erste Adresse für Menschen mit chronischen Schmerzen in der Region – mit ganzheitlicher, interdisziplinärer und aktivierender Therapie.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Schmerzmedizin der Paracelsus Klinik Bremen unter Telefon: +49 421 4683 6355 oder per Mail: painnurse@bremen.pkd.de

Das Team der Schmerzmedizin berät Betroffene gerne persönlich und individuell.

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