Neue Ära in der Kniegelenkchirurgie: Paracelsus Klinik Schöneck setzt auf computergestützte Präzision bei Total- und Teilprothesen
Modernste Technik unterstützt das erfahrene Team der Klinik dabei, jede Prothese noch passgenauer auf den einzelnen Patienten abzustimmen
Wer unter starkem Knieverschleiß leidet, kennt die Sorge: Wie genau wird die neue Prothese sitzen? Wie schnell kann ich danach wieder normal laufen? Die Paracelsus Klinik Schöneck gibt darauf schon seit vielen Jahren eine sehr gute Antwort und geht diesen Weg seit September 2026 noch einen Schritt weiter. Am Endoprothetikzentrum der Klinik kommt jetzt zusätzlich ein moderner Operationsroboter zum Einsatz, der die Versorgung von Teilprothesen des Knies noch genauer und individueller macht.
Bewährte Technik bei ganzen Kniegelenken
Muss das gesamte Kniegelenk ersetzt werden, spricht man von einer Totalendoprothese. Bei diesem Eingriff setzt die Klinik bereits seit Jahren auf ein computergestütztes Navigationssystem, das dem Operateur während des gesamten Eingriffs exakte Orientierung im Kniegelenk liefert. Das Verfahren hat sich in der täglichen Praxis vielfach bewährt und sorgt bei den behandelten Patienten regelmäßig für sehr gute Ergebnisse und eine hohe Zufriedenheit nach der Operation.
Was ist eine Teilprothese – und wem hilft sie?
Nicht immer ist das gesamte Kniegelenk verschlissen. Häufig betrifft der Verschleiß nur einen Teil des Gelenks. In solchen Fällen muss auch nicht das ganze Knie ersetzt werden: Eine sogenannte Teilprothese, auch Halbschlitten oder Schlittenprothese genannt, ersetzt nur den beschädigten Bereich und erhält die gesunden Strukturen des Knies. Das bedeutet für Patienten meist einen kleineren Eingriff, eine schnellere Erholung und ein Knie, das sich hinterher natürlicher anfühlt als nach dem Ersatz des ganzen Gelenks.
Der OP-Roboter: wie ein präziser Assistent für den Operateur
Damit die Teilprothese optimal sitzt, muss sie exakt auf die Anatomie des jeweiligen Patienten abgestimmt sein. Genau hier hilft der neue Operationsroboter, den die Klinik seit September 2026 einsetzt. Noch bevor der eigentliche Eingriff beginnt, erstellt das System ein individuelles Bild vom Knie des Patienten: Wie ist der Knochen geformt? Wie stark ist das Bein möglicherweise fehlgestellt? Wie straff sind die Bänder? Wie groß ist der Knochen genau?
Auf Basis dieser Informationen berechnet der Roboter einen Operationsplan, der exakt auf diesen einen Patienten zugeschnitten ist. Während der Operation führt und unterstützt der Roboter dann die Hand des Operateurs, damit die Prothese millimetergenau eingesetzt wird. Wichtig zu wissen: Der Roboter operiert nicht selbstständig. Die Entscheidungen trifft weiterhin der erfahrene Operateur, der Roboter macht dessen Bewegungen lediglich noch präziser.
Was der Patient davon hat
Für Patienten zahlt sich diese Technik in mehrfacher Hinsicht aus. Weil die Prothese exakt auf die individuelle Anatomie abgestimmt wird, sitzt sie passgenauer im Gelenk. Das wirkt sich unmittelbar auf die Beweglichkeit nach der Operation aus, denn ein natürlich sitzendes Gelenk lässt sich auch natürlicher bewegen. Und weil die Prothese präziser positioniert ist, wird sie im Alltag gleichmäßiger belastet, was ihr wiederum zu einer längeren Haltbarkeit verhilft.
Erfahrung trifft Innovation
Die Paracelsus Klinik Schöneck zählt seit Jahren zu den etablierten Adressen für den Ersatz von Kniegelenken in der Region. Mit der computergestützten Navigation bei Totalendoprothesen und dem neuen Operationsroboter bei Teilprothesen deckt das Endoprothetikzentrum der Klinik nun beide Bereiche der Kniegelenkchirurgie mit modernster Technik ab und bietet seinen Patienten eine Behandlung auf dem aktuellsten Stand der Medizintechnik.