Steinzentrum
Golzheim Düsseldorf
Friedrich-Lau-Str. 11, 40474 Düsseldorf, Sprechzeiten: Fr 08.00 – 15.00 Uhr, Privatsprechstunde: Di 08.00 - 15.00 Uhr
Wir haben nicht die beste Methode für alle Nierensteine.
Aber wir finden die beste Methode für Deinen Stein.
Um die beste Methode zur Entfernung eines Steines zu finden, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden:
Größe, Lage und Anzahl der Steine sowie Körperstatur, Beweglichkeit, Alter, Nebenerkrankungen und Voroperationen. Es kommt also auf die Planung an!
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Urin- und Blutuntersuchungen
Steinanalysen
hochauflösender Ultraschall
(Niedrigdosis-) Computertomographie
konventionelle und kontrastmittelverstärkte Röntgenuntersuchungen zur Diagnostik.
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Durch spezielle unterstützende Medikamente und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kommt es häufig zur spontanen Ausscheidung der Harnsteine. Bei Harnsäuresteinen ist die so genannte Chemolitholyse hilfreich. Spezielle Medikamente lösen die Steine auf, die dann auf natürlichem Wege ausgeschieden werden.
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Nierensteine (Nephrolithen) sind feste Ablagerungen in den Nieren oder den ableitenden Harnwegen; je nach Lage spricht man auch von Harnleiter- oder Blasensteinen. Sie entstehen im Nierenbecken oder direkt im Nierengewebe und können den Harnfluss blockieren, was zu starken Schmerzen und einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion führt. Am häufigsten bestehen Nierensteine aus Calcium-Oxalat – begünstigt durch Flüssigkeitsmangel oder oxalsäurereiche Lebensmittel wie z.B. Rhabarber oder Rote Bete.
Symptome bei NierensteinenNierensteine verursachen oft plötzlich einsetzende, sehr starke, kolikartige Schmerzen, die in den Unterbauch ausstrahlen können. Häufig treten Übelkeit, Blut im Urin, Schmerzen beim Wasserlassen und verstärkter Harndrang auf. Die Beschwerden können bis in die Geschlechtsorgane ausstrahlen.
Diagnostik
Zur Abklärung nutzen wir körperliche Untersuchung, Urin- und Bluttests sowie moderne Bildgebung wie Ultraschall, Niedrigdosis-CT und Röntgen. So erkennen wir Lage und Größe der Steine und können die passende Therapie besser planen. Die entfernten Steine werden analysiert und etwa nach 6 Wochen kann man das Ergebnis abholen. Anhand dieser Analyse kann man durch eine entsprechende Diät eine erneute Steinentstehung vermeiden oder zumindest verzögern.
Entfernung von Nierensteinen
ESWL
Bei der Stoßwellenbehandlung werden die Steine durch gezielte, außerhalb des Körpers erzeugte Wellen schonend zertrümmert – ein seit Jahrzehnten bewährtes, nicht-invasives Verfahren, das wir in Golzheim mit modernster Technik anbieten. Hierzu sind in der Regel mehrere Sitzungen im Laufe einer Woche nötig. Diese Behandlung kann ohne Narkose durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass die Steine unter Röntgendurchleuchtung sichtbar sind, um sie zu orten.
Ureterorenoskopie (URS)
Die Harnleiter- und Nierenspiegelung (Ureterorenoskopie, URS) ist ein endoskopisches Verfahren, mit dem Harnleiter und Niere von innen untersucht werden können. Neben der Diagnostik eignet sie sich auch zur Behandlung von kleinen bis mittelgroßen Nieren- und Harnleitersteinen. Über den Harnleiter wird ein dünnes Endoskop mit Kamera eingeführt, die Steine werden per Laser zerkleinert und anschließend mit kleinen Instrumenten entfernt. Um dies risikoarm durchführen zu können, wird in der Regel ein bis zwei Wochen vor dem Eingriff ein dünner Schlauch (DJ-Katheter) zur Weitung des Harnleiters endoskopisch eingelegt. Diese Eingriffe werden in Vollnarkose durchgeführt. Gelegentlich wird auch nach dem Eingriff nochmals ein DJ für kurze Zeit eingelegt, dieser kann dann in örtlicher Betäubung oder ggf. Narkose entfernt werden.
Perkutane Nephrolitholapraxie (PCNL)
Das minimalinvasive Verfahren mit einem kleinen Hautschnitt und endoskopischem Zugang in die Niere ist das Mittel der Wahl zur Entfernung von größeren Nierensteinen, welche nach der Zerkleinerung mit einem Laser über ein kleines Rohr (Schleuse) von der Haut zur Niere entfernt werden. Zu Beginn des Narkoseeingriffes wird über die Harnröhre ein kleiner Schlauch (MJ) zum „Aufpumpen“ der Niere zur besseren Punktion sowie ein Blasenkatheter eingelegt. Diese verbleiben für einige Tage.
Chirurgische Steinsanierung
Nur bei sehr wenigen Patienten ist es notwendig, den Stein durch einen offen bzw. minimalinvasiven (Schlüsselloch) chirurgischen Eingriff zu entfernen. Gründe dafür können z.B. eine Nierenbeckenabgangsenge oder andere anatomische Veränderungen sein und sehr große Steine.
Deine Ansprechpartner im Harnsteinzentrum:
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Dr. med. Samer Schakaki
Chefarzt Urologie und Ärztlicher Direktor
Telefon: +49 211 4683 101
Mail: sprechstunde@golzheim.pkd.de -

Matthias Puzik
Sektionsleiter Steine/Endo-Urologie
Telefon: +49 211 4683 101
Mail: sprechstunde@golzheim.pkd.de