Paracelsus-Elena-Klinik Kassel ‒ Chefarztklinik

Neurologisches Akutkrankenhaus - Ihr Zentrum für Parkinson-Syndrome und Bewegungsstörungen

 

Wir begrüßen Sie auf der Internetseite der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel, Deutschlands größtem und ältestem Zentrum zur Behandlung von Parkinson Syndromen und Bewegungsstörungen.

Sie erhalten auf diesen Seiten einen Überblick über:

Verschaffen Sie sich einen Einblick in Deutschlands erfahrendste Parkinsonklinik!

Erfolgreiche Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen

Die Paracelsus-Elena-Klinik Kassel kooperiert mit der Universitätsmedizin Göttingen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Willkommen im Videoportal!

Gangstörung sehen, Tiefe Hirnstimulation verstehen und den Parkinson-Tremor erkennen - nutzen Sie unsere Informationsfilme und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von unserer Klinik und unseren Ärzten.

James Parkinson – 200 Jahre eines bedeutenden  medizinischen Werks

„Unwillkürliche, zittrige Bewegung mit herabgesetzter Muskelkraft in untätigen Gliedern, sogar wenn gestützt […]“ – So beginnt die Beschreibung der Symptome der Parkinsonkrankheit in James Parkinsons Werk „An essay on the shaking palsy“ („Eine Abhandlung über die Schüttellähmung“).
Genau 200 Jahre ist es nun her, dass der Britische Mediziner als erster die Symptome der später nach ihm benannten neurodegenerativen Erkrankung als umfassende Krankheitseinheit beschrieb. James Parkinson besaß eine scharfe Beobachtungsgabe, so erläuterte er akkurat die wichtigsten Symptome der Erkrankung sowie deren langsames Fortschreiten.
James Parkinson lebte von 1755 bis 1824 in London. 1817 veröffentlichte er das bedeutende medizinische Werk und legte damit den Grundstein für die Parkinsontherapie und Forschung.

Informationsveranstaltung für Patienten

Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April und des 200-jährigen Jubiläums der Beschreibung der Parkinson-Krankheit durch den britischen Arzt James Parkinson lud das Ärzteteam der Paracelsus-Elena-Klinik am 9. Mai 2017 zu einer Informationsveranstaltung ein. Bei einem Vortrag zu neuen Therapie- und Forschungsansätzen und einer offenen Fragestunde, konnten sich  Patienten, Angehörige und Interessierte umfassend über die Erkrankung informieren.

Autorenlesung in Elena-Klinik

"Parkinson gibt mir mehr, als es mir nimmt“, sagt der niederländische Journalist Henk Blanken. Sein Buch "Da stirbst du nicht dran. Was Parkinson mir gibt" (Patmos Verlag) zeigt seinen ungewöhnlichen Umgang mit der unheilbaren Krankheit Parkinson.
Als er 2011 von der Diagnose erfährt, ist seine erste Reaktion: „Das ist aber eine gute Geschichte.“ Diese, seine Geschichte hat er meisterhaft aufgeschrieben. Sein offener Blick auf sein Leben geht unter die Haut und vermittelt eindrücklich, was die Diagnose Parkinson bedeuten kann - eben nicht nur Negatives.
Am 10. März 2017 las der Autor in der Paracelsus-Elena-Klinik aus seinem Buch. 

Internationale Experten informierten

„Bleiben Sie aktiv! Bewegen Sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten – es ist erstaunlich, welch positive Energien dadurch bei Parkinson-Patienten freigesetzt werden können,“ rief Bastiaan Bloem, Neurologe aus Nijmegen, Niederlande, die Teilnehmer des Parkinson Patienten-Tages in Berlin in seinem kurzweiligen und interessanten Vortrag auf.
Er war einer von vier internationalen Experten, die über neueste Erkenntnisse aus der Parkinsonforschung, -behandlung und -therapie  berichteten. Im Rahmen des 20. internationalen Kongresses für Parkinson und andere Bewegungsstörungen (siehe Seite 2) hatte die Paracelsus-Elena-Klinik zusammen mit der Deutschen Parkinson Vereinigung (dPV) und der International Parkinson and Movement Disorder Society (IMDS) einen Parkinson Patienten-Tag organisiert, an dem Neurologen und andere Spezialisten für Patienten zur Verfügung zu standen, Vorträge hielten und Fragen der Betroffenen beantworteten.

Parkinson Patienten Tag in Berlin
- Paracelsus-Elena-Klinik organisiert Informationsveranstaltung mit internationalen Parkinson-Experten


Es sind Experten aus aller Welt, die sich jährlich zum internationalen Kongress für Parkinson und andere Bewegungsstörungen zum Austausch über neueste Forschungsergebnisse und zur Fortbildung treffen. Mit Berlin als Veranstaltungsort findet dieser Kongress 2016 nach zwanzig Jahren endlich wieder in Deutschland statt.
Diese einmalige Gelegenheit nutzt die Paracelsus-Elena-Klinik, um die internationalen Spezialisten auch für Patienten, Betroffene und Interessierte zur Verfügung zu stellen. Zusammen mit der Deutschen Parkinson Vereinigung (DPV) und der International Parkinson and Movement Disorder Society (IPMDS) organisiert sie am 21. Juni 2016 einen Parkinson Patienten Tag in Berlin.

Focus-Klinikliste 2016: Paracelsus-Elena-Klink Kassel gehört erneut zu den besten Krankenhäusern Deutschlands

Anerkennung für ihre Qualität in Medizin und Pflege bekam die Paracelsus-Elena-Klinik jetzt gleich zweimal. In der „Focus Klinikliste 2016“ wird sie als eines der besten Krankenhäusern bundesweit zur Behandlung von Morbus Parkinson und als „Top regionales Krankenhaus“ genannt. Die Verwaltungsdirektorin, Iris Uhlenhake, zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: „In den Bereichen Reputation, medizinische Qualität und in der Pflegequalität gehören wir auf dem Gebiet von Parkinson, Restless-Legs und Bewegungsstörungen nach wie vor zu den besten Adressen in Deutschland. Diese Auszeichnung bestätigt das gute Gesamtkonzept der Klinik und die hohe Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“  

 

 

8,8 Millionen Euro vom Land für Erweiterungsbau der Paracelsus-Elena-Klinik

Die Paracelsus-Elena-Klinik will sich vergrößern, und jetzt ist offiziell:  Das Land unterstützt das geplante Bauvorhaben mit einer Fördersumme von 8,8 Millionen Euro. Den Fördermittelbescheid übergab der Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, Dr. Wolfgang Dippel, am vergangenen Freitag an die Verwaltungsdirektorin der Elena-Klinik, Iris Uhlenhake. „Die Paracelsus-Elena-Klinik hat aufgrund ihrer Tätigkeit als Forschungsstandort in der Parkinsonerkrankung auch wissenschaftlich eine hohe Bedeutung. Die 8,8 Millionen Euro sind daher die richtige Förderung dieses wichtigen Fachkrankenhauses in Hessen“, erklärte Dr. Dippel bei der Übergabe. 

Logopädin der Paracelsus-Elena-Klinik von US-amerikanischen Sprachforscherinnen für Engagement ausgezeichnet

Im Rahmen des logopädischen Workshops, den die Sprachtherapeuten Dr. Lorraine Ramig und Dr. Cynthia Fox aus Amerika am vergangenen Wochenende in der Paracelsus-Elena-Klinik gegeben haben, wurde die Logopädin der Paracelsus-Elena-Klinik, Petra Benecke, für ihr jahrelanges Engagement in der amerikanischen Zusammenarbeit ausgezeichnet.

Petra Benecke war es, die vor 20 Jahren als erste deutsche Sprachtherapeutin in die USA reiste, um sich in dem neurologischen Sprachkonzept der Amerikanerinnen, dem LSVT@-Loud, ausbilden zu lassen und damit die erfolgversprechendste Sprachtherapie für Parkinsonpatienten nach Deutschland holte. Und sie war es ebenfalls, die vor 15 Jahren den ersten  Workshop der Amerikanerinnen in Deutschland in der Paracelsus-Elena-Klinik organisierte. „Ohne ihr Engagement für unser Behandlungskonzept wäre LSVT®-Loud in Deutschland nicht so verbreitet, wie es heute ist“, begründet Dr. Fox die Auszeichnung für Petra Benecke bei ihrer Eröffnungsrede vor knapp 100 Logopäden aus ganz Deutschland. „Es ist uns eine große Freude, in dem Jubiläumsjahr der deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit von LSVT unseren Workshop dort zu halten, wo alles begonnen hat, in der Paracelsus-Elena-Klinik, und auch Petra Benecke dabei wieder an unserer Seite zu haben“, sagte sie weiter. 

Pressekonferenz zum Krankenhausstrukturgesetz 

„Wo Hilfe drauf steht, sind neue Belastungen drin,“ so kommentiert der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Thomas Reumann, den Reformentwurf, der im Sommer vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Statt eine bedarfsgerechte und humane Versorgung von Kranken sicherzustellen, werde die stationäre Versorgung weiter nach den Prinzipien von Markt, Wettbewerb und Konkurrenz umgebaut - was nicht die Versorgung verbessere, sondern nur zu einer neuen Welle von Schließungen und Privatisierungen führen könnte. Die Kritik von Seiten der Krankenhäuser an der Reform ist hoch. Die deutsche Krankenhausgesellschaft hat eine Kampagne gegen die Reform ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Krankenhausreform – So nicht!“ gab es am 23. September einen zentralen aktionstag mit Demonstrationen in Berlin, der bundesweit von Kliniken mit Aktionen vor Ort begleitet wurde. Auch die Paracelsus-Elena-Klinik beteiligte sich an der Protestaktion. Im Zusammenschluss mit mehreren Kasseler Krankenhäusern, nahm Frau Iris Uhlenhake, Verwaltungsdirektorin der Elena-Klinik, an einer Pressekonferenz im Klinikum Kassel teil.

TV-Aufnahmen in Klinik -
ARD, Gott und die Welt: "Ausgebremst - Parkinson mit 40"

Acht Monate lang begleitete die ARD zwei Frauen, die bereits mit Anfang 40 an Parkinson erkrankt sind. Sie versuchen ihren Alltag mit der Krankheit zu akzeptieren und zu meistern - ein Vorhaben, dass sie regelmäßig vor Herausforderungen stellt.
Während der Dreharbeiten besuchte das Kamerateam gemeinsam mit einer der Patientinnen auch die Paracelsus-Elena-Klinik. Als behandelnde Ärztin stand die Chefärztin, Frau Prof. Dr. Claudia Trenkwalder, für Untersuchungsszenen und Interviews vor der Kamera.

Gezeigt wurde der Beitrag in der ARD in der Sendung "Gott und die Welt".

Chancen für die Forschung: Europäische Union fördert internationales Forschungsprojekt mit Beteiligung der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel zur Parkinsonerkrankung

Unser Forschungsprojekt PROPAG-AGEING kann zu wegweisenden Erkenntnissen in der Parkinsonforschung führen“, ist sich Prof. Dr. Brit Mollenhauer, Oberärztin an der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel, sicher.  Diese Einschätzung teilt auch die Europäische Union, die das Forschungsprojekt „PROPAG-AGEING“ im Rahmen des europäischen Programms für Forschung und Innovation – Horizont 2020 – jetzt bewilligt hat. In Kooperation mit der Universitätsklinik Göttingen ist UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Elena-Klinik, die federführende Antragstellerin des Projektes am deutschen Forschungsstandort. Auch sie ist von der großen  Bedeutung dieses Projektes überzeugt.

Parkinson - Die Krankheit verstehen und bewältigen: Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder veröffentlicht eine neue Auflage des umfassenden Patientenratgebers.
Das Besondere: Als erstes Buch überhaupt, geht die Neuerscheinung ausführlich auf die Abgrenzung zu den atypischen Parkinson-Syndromen ein.