Paracelsus-Elena-Klinik Kassel

Neurologisches Akutkrankenhaus - Ihr Zentrum für Parkinson-Syndrome und Bewegungsstörungen

 

Wir begrüßen Sie auf der Internetseite der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel, Deutschlands größtem und ältestem Zentrum zur Behandlung von Parkinson Syndromen und Bewegungsstörungen!

Sie erhalten auf diesen Seiten einen Überblick über:

Verschaffen Sie sich einen Einblick in Deutschlands erfahrenster Parkinsonklinik!

Weiter Infos über unsere Klinik finden Sie in unserer Klinikbroschüre.

So kommen Sie zu uns

Termine zur stationären Aufnahme können Sie unter T 0561 6009-100 vereinbaren. Hier bekommen Sie auch Auskünfte über wahlärztliche Leistungen (Einzelzimmer oder Privatbehandlungen). Weitere Informationen finden Sie unter: Aufnahme.

Sprechstunden

Wenn Sie einen Termin für die Privatsprechstunde oder in einer unserer Spezialsprechstunden vereinbaren möchten, können Sie der untenstehenden Tabelle die jeweilige Durchwahl entnehmen. Die Zentrale der Klinik ist rund um die Uhr erreichbar unter: T 0561 6009-0

Ermächtigungsambulanz: nur mit Überweisung durch Ihren Neurologen

Sprechstunde Zeit Terminvereinbarung
Ermächtigungsambulanz/ Privatsprechstunde Morbus Parkinson, RLS nur nach Vereinbarung UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin: T 0561 6009-107
Ermächtigungsambulanz Früherkennung Morbus Parkinson Mo: 9-11 Uhr (nur mit Anmeldung) Prof. Dr. med. Brit Mollenhauer, Oberärztin: T 0561 6009-107
Ermächtigungsambulanz für Tiefenhirnstimulation Mo: 14-16 Uhr (nur mit Anmeldung) PD Dr. med. Friederike Sixel-Döring, Leitende Oberärztin: T 0561 6009-107
Ermächtigungsambulanz Chorea Huntington Do: 13.30-15.30 Uhr (nur mit Anmeldung) UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin; Dr. med. Jens Ebentheuer, Oberarzt: T 0561 6009-107

Hier finden Sie unsere aktuellen News

Fernsehbeitrag: Sein Traum vom Bären

SWR berichtet über Parkinsonpatienten der Paracelsus-Elena-Klinik mit Tiefer Hirnstimulation.

Dieter Coßmann hat einen Traum: Einmal Bären in freier Wildbahn in Kanada sehen. Doch der 67-Jährige ist seit zehn Jahren an Parkinson erkrankt, seine Motorik war trotz der Medikamente stark beeinträchtigt. Sein Traum schien unerfüllbar. „Irgendwann kommt bei Parkinson die Phase, in der die Medikamente nicht mehr zuverlässig wirken und die Patienten in immer dichter werdenden Abständen Tabletten einnehmen müssen“, erklärt seine behandelnde Ärztin PD Dr. Friederike Sixel-Döring, Fachärztin für Neurologie und leitende Oberärztin der Paracelsus-Elena-Klinik. Bei vielen Patienten in diesem Stadium kann die Tiefe Hirnstimulation (THS) helfen. Auch Dieter Coßmann ließ sich einen solchen Hirnschrittmachen von PD Dr. Sixel-Döring einsetzen. Mit großem Erfolg! Seine Motorik und damit seine gesamte Lebensqualität hat sich seitdem stark verbessert. Nun begleitete ein Kamerateam des SWR für die Sendung „Rundum Gesund“ den Parkinsonpatienten in die Paracelsus-Elena-Klinik. PD Dr. Sixel-Döring erläuterte den Eingriff, bei dem zwei Elektroden beidseitig in ein Kerngebiet tief im Gehirn eingesetzt werden. Durch ständige elektrische Impulse wird das Kerngebiet in seiner Funktion beeinflusst. „Dadurch können sich die Bewegungen wieder normalisieren“, weiß PD Dr. Sixel-Döring. Sie zeigt im Film eindrucksvoll die Vorteile des Eingriffes für den Patienten. Das Gangbild von Dieter Coßmann hat sich deutlich verbessert; er bewegt sich ohne Gehhilfe nahezu sicher. Nun schöpft er neue Hoffnung: „Der Traum, Bären zu begegnen, Lachse zu fangen und Kanada kennen zu lernen – das soll noch wahr werden mit meiner Frau!“

In der Paracelsus-Elena-Klinik gibt es eine Spezialstation für Patienten mit THS. Es ist die erste und einzige Klinikstation dieser Art in Hessen.
Weitere Informationen zur Tiefen Hirnstimulation sowie zur ambulanten Sprechstunde von PD Dr. Friederike Sixel-Döring in der Paracelsus-Elena-Klinik erhalten Sie
unter 0561 6009-107.

Der Fernsehbeitrag ist HIER abrufbar (ab Minute 15:02).

Elena-Klinik beliebt bei Mitarbeitern!

FOTO: Grund zur Freude: Sarah Peter (Personalleiterin PEK), Pfleger Dennis Zakowski und die neue Kollegin Verena Heer (von links).

Programm „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ wird rege genutzt.

Schon wieder hat sich ein Mitarbeiter in der Paracelsus-Elena-Klinik (PEK) in Kassel 1000,- Euro dazu verdient. Wie das geht? Für das Anwerben von neuen Kollegen erhalten alle Mitarbeiter eine Prämie in Höhe von 1000,- Euro von der Klinikleitung. 500,- Euro nach Aufnahme der Tätigkeit des Neuen und dieselbe Summe noch einmal, wenn der neue Kollege die Probezeit nach sechs Monaten bestanden hat. Das Programm nennt sich "Mitarbeiter werben Mitarbeiter".

Davon profitiert jetzt auch Dennis Zakowski, der als Altenpfleger auf der Station 2 in der Parkinson-Fachklinik arbeitet. Der 25-Jährige hat Altenpflegerin Verena Heer angeworben, die vor einem Jahr in der Klinik ein Praktikum absolviert hatte. Seit 1. Oktober dieses Jahres gehört die junge Frau zum Team der PEK. Und so gibt es jetzt schon einmal 500,- Euro und in einem halben Jahr noch einmal so viel für Dennis Zakowski.

Trotz Pflegekräftemangels allerorten: Ganz offensichtlich ist die Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel sehr beliebt bei Mitarbeitern. Und das liegt ganz sicher nicht nur an der Prämie, sondern vor allem an der freundlichen und familiären Atmosphäre im Haus!

Erste Frau nach 14 Männern

Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik leitet die führende internationale Fachgesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen Kassel

Als erste Frau nach 14 männlichen Präsidenten wurde Prof. Dr.med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel, zur Präsidentin der „International Parkinson and Movement Disorder Society“ (MDS) gewählt. Sie übernahm das Amt von Christopher Goetz von der Rush University in Chicago, mit dem sie bereits seit 18 Monaten intensiv zusammenarbeitet. Die MDS ist die führende wissenschaftliche Fachgesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen, die mit Länder-Vertretungen in der ganzen Welt aktiv medizinische Weiterbildung und globalen wissenschaftlichen Austausch fördert. Die Stabübergabe erfolgte während des Jahreskongresses der MDS in Nizza, der vom 22. bis 26. September mit 5.900 Teilnehmern der größte Kongress in der Geschichte der Fachgesellschaft war.

Mit der Nominierung von Claudia Trenkwalder zur Präsidentin steht erstmals eine Frau an der Spitze dieser internationalen wissenschaftlichen Vereinigung. „Knapp 50 Prozent unserer Mitglieder, insbesondere die unter 40-Jährigen, sind weiblich, und ich habe mich sehr gefreut, daß diese Präsidentschaft auch eine Führungsrolle der Frauen in der MDS deutlich macht.“, so Trenkwalder nach der Wahl. Die Ärztin und Wissenschaftlerin bringt neben ihrer fachlichen Expertise und ihrer umfänglichen wissenschaftlichen Tätigkeit mit mehr als 400 Veröffentlichungen auch eine exzellente Vernetzung innerhalb der MDS und des gesamten Fachgebietes mit – unabdingbare Voraussetzung, um in den nächsten zwei Jahren die Arbeit der Fachgesellschaft weiterzuentwickeln. Claudia Trenkwalder ist seit 18 Jahren Mitglied der Fachgesellschaft und hat im Laufe der Jahre in unterschiedlichen Ausschüssen und Funktionen die Arbeit der MDS aktiv mitgestaltet. Bis 2020 wird die renommierte Expertin für Parkinson und weitere neurologische Bewegungsstörungen nun die Geschicke der Fachgesellschaft in einem großen Team leiten. Neben einer weiteren Stärkung der Ländersektionen Afrika und Asien wird Claudia Trenkwalder vor allen Dingen die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft stärken und in die Arbeit einbinden.

„Wir sind eine extrem junge Gesellschaft, deshalb ist es wichtig, dass unsere jüngeren Kolleginnen und Kollegen mitarbeiten und zwar an entscheidenden Positionen. Mir ist die Förderung des Nachwuchses ein wichtiges Anliegen“, erklärt Trenkwalder. Gleiches gilt für die Förderung von weiblichen Führungskräften, auch dies steht auf der Agenda der Neurologin. Außerdem will sie in den nächsten 24 Monaten die Fachgesellschaft innerhalb des Fachgebietes Neurologie so aufstellen, dass die Klassifikationskriterien für Erkrankungen aus dem Formenkreis der neurologischen Bewegungsstörungen durch die Gremien der Fachgesellschaft erarbeitet und vorgegeben werden. Aktuell wird die Forschung zu Parkinson stark bestimmt von neuen Therapiekonzepten, die statt reiner Symptombekämpfung auf die Beeinflussung der Entstehung von Parkinson abzielen. Die Entwicklung ist rasant, auch die Paracelsus-Elena-Klinik ist mit ihren immunologischen Studien an der Weiterentwicklung der Parkinsontherapie beteiligt. „Die Internationale Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen ist eine sehr leistungsstarke Plattform, die Wissenschaftler aus aller Welt nutzen, um in engem Austausch die Entwicklungen weiter voranzutreiben“, erklärt Trenkwalder die Bedeutung der Fachgesellschaft für die Parkinsonforschung.

Um die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchswissenschaftlern weiter zu forcieren, wird Claudia Trenkwalder während ihrer Amtszeit die sozialen Medien, online-gestütztes Lernen und Lehren intensivieren und so den digitalen Modernisierungsprozess der MDS weiter fördern.

Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder ist eine international anerkannte Spezialistin für Parkinson und Bewegungsstörungen. Sie schloss ihr Medizinstudium 1986 an der LMU München ab. Nach der Facharztanerkennung Neurologie und einem Studienaufenthalt in den USA habilitierte sie 1997 zum Thema "Restless-Legs-Syndrom". Nach langjähriger Tätigkeit als Oberärztin am MPI für Psychiatrie in München und einer Station am Uniklinikum Göttingen ist sie seit 2003 Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel. Seit 2011 hat sie eine Professur für Bewegungsstörungen in der Abteilung Neurochirurgie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) inne.

Sprechaufnahmen: Parkinson-Patient Gunnar Hammer wird von der Leiterin der Logopädie der Paracelsus-Elena-Klinik, Petra Benecke, sowie App-Mitentwicklerin Imke Niemann (Uni Kassel) in das System der Sprech-App DysarTrain eingeführt (Foto von links). Foto: Kirsten Scheimann

Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel unterstützt Entwicklung der Sprech-App DysarTrain Das Projekt DysarTrain wurde vom Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme (Fokus) initiiert und in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Softwareentwicklung Q2Web sowie der Kasseler Stottertherapie bearbeitet.

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Ziel des Projekts ist es, eine App zu entwickeln, mit der das Sprechen trainiert werden kann. Die App kann von Betroffenen mit einer Sprechstörung nach einem Schlaganfall oder bei einer Parkinson-Erkrankung genutzt werden. Daher unterstützt die Paracelsus-Elena-Klinik Kassel die Entwicklung der App, die noch bis zum Ende des Jahres läuft. Es können verschiedene Übungen aus der logopädischen Therapie durchgeführt werden. Beispielweise enthält die App Aufgaben zum deutlichen Sprechen, zur Lautstärke oder zur Tonhaltedauer und kann zusätzlich zu der logopädischen Therapie als Übungsinstrument verwendet werden. Die Therapeuten können dann in Absprache mit den Betroffenen relevante Übungen auswählen, um die Therapieinhalte zu Hause zu trainieren. Eine besondere Funktion der App ist, dass sie bei den einzelnen Übungen Rückmeldungen zu den gesprochenen Aufgaben gibt.

Beispielweise meldet die App unter anderem zurück, ob das Gesprochene gut verständlich war, oder ob in einer guten Lautstärke gesprochen wurde. Damit die App eine zuverlässige Rückmeldung geben kann, muss sie lernen, wie sich etwa ein undeutliches oder zu leises Sprechen anhört. Dafür brauchen die Entwickler Beispiele von verschiedenen Sprechern, die Schwierigkeiten beim Sprechen haben, um das Programm zu trainieren und Beispiele zu hinterlegen. So soll die App eine möglichst verlässliche Rückmeldung geben können. Aus diesem Grund wurde die Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel im August dieses Jahres besucht, um solche Aufnahmen zu machen. Teilnehmende Patienten wurden bei Sprechübungen via Ton- und Videoaufnahmen aufgezeichnet, um diese Aufnahmen anschließend für das Training der App auszuwerten. Die Teilnehmenden haben mit Hilfe eines Tablets verschiedene Aufgaben zum Sprechen durchgeführt. Hierzu gehörten beispielsweise Übungen zur Tonhaltedauer, Übungen zur Artikulation, Übungen zur Pausensetzung etc. Während dieser Übungen hat das Tablet nebenbei die Aufnahmen erstellt. Die Prozedur dauerte im Schnitt etwa 15 Minuten.

Insgesamt haben 15 Patienten der Kasseler Fachklinik für Parkinson an den Sprechaufnahmen teilgenommen. Es wird also eine Applikation entstehen, mit der Betroffene im häuslichen Umfeld selbstständig Übungen zum Sprechen durchführen können, um Therapieinhalte aus der Logopädie zu trainieren. Für weitere Informationen zum Projekt, Hintergründen und Informationen zur Technologie besuchen Sie gerne folgende Website: www.innovationszentrum-telehealth.de/go/Dysartrain

RTL Hessen zeigt THS-Patienten in der Paracelsus-Elena-Klinik

Der Fernsehsender RTL Hessen begleitete die Vor- und Nachbereitung zur Tiefen Hirnstimulation (THS) bei einem Parkinson-Patienten der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel mit seinen Kameras. Herr Bornemann hat seit 26 Jahren Parkinson und war bereits mehrfach in der Kasseler Fachklinik für Bewegungsstörungen.

Nach langem Überlegen hat er sich für eine THS entschieden, die von der Paracelsus-Elena-Klinik in Kooperation mit der UMG Göttingen durchgeführt wurde. Der Beitrag wurde am 14.08.2019 auf RTL Hessen ausgestrahlt und ist unter folgendem Link online abrufbar: Beitrag THS bei RTL Hessen

Tiefe Hirnstimulation bei Parkinson - aus Sicht eines Betroffenen

Die Paracelsus-Elena-Klinik lud gemeinsam mit der Kasseler Parkinson-Selbsthilfegruppe zum Vortrag zur THS aus Sicht eines Betroffenen ein.

Am 15. August lud die Paracelsus-Elena-Klinik in Kooperation mit der Regionalgruppe Kassel der deutschen Parkinson Vereinigung e.V. zu einer Lesung zum Thema „Tiefe Hirnstimulation (THS) bei Parkinson“ ein. Ein voller Erfolg! Denn über 100 Zuhörer kamen, um sich über das Thema Parkinson und Tiefe Hirnstimulation zu informieren. Referent Dr. Christian Jung (Foto), Wissenschaftsjournalist aus Hannover, ist seit zwölf Jahren Parkinson-Patient. 2018 ließ er sich einen Hirnschrittmacher implantieren. Der Mitfünfziger hat über seine Erfahrungen mit der THS und sein umfangreiches Magazin über die Parkinson-Erkrankung, das als Sonderheft von „Bild der Wissenschaft“ veröffentlicht wurde, berichtet.

Anschließend stand Dr. Jung gemeinsam mit Fachärzten der Paracelsus-Elena-Klinik für Fragen zur Verfügung. Darunter auch Chefärztin UnivProf. Claudia Trenkwalder, die Leitende Oberärztin PD Dr. Friederike Sixel-Döring (Foto links) und Dr. Christina Dragaescu (Foto rechts). 

Zur PERSON: Dr. Christian Jung Hannover (geb. 1963) Der langjährige „Bild der Wissenschaft“-Autor Dr. Christian Jung produziert regelmäßig verantwortlich Magazine zu unterschiedlichen Themenfeldern aus der Wissenschaft – zuletzt das auch von der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinson finanziell mitgestützte Sonderheft von „Bild der Wissenschaft“ zum Thema Parkinson.

Der gelernte Bankkaufmann hat diesen Beruf zunächst eine Zeit lang ausgeübt, dann Biologie und anschließend Wissenschaftsjournalismus studiert – beides mit dem Diplom abgeschlos-sen. Bereits parallel als Journalist arbeitend, ließ ihn die Universität nicht los und nach weiteren Jahren folgte schließlich eine Promotion zum Dr. phil.

Seit gut einem Vierteljahrhundert arbeitet der Mittfünfziger vor allem für Printmedien, unternahm aber auch einen kurzen Ausflug zum Fernsehen und einen nicht ganz so kurzen zum Hörfunk. Christian Jung hatte viele Jahre Lehraufträge an Hochschulen, war sieben Jahre lang Pres-sesprecher der Medizinischen Hochschule Hannover und für ein Jahrzehnt Kommunikationschef der Volkswagen-Stiftung. Seine vielfältigen journalistischen Arbeiten wurden bislang mit mehr als einem halben Dutzend Ehrungen und Preisen ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch Dr. Gudrun Ulm!

Die langjährige Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik feierte am 27. Juli ihren 80. Geburtstag.

Dr. Gudrun Ulm (Foto rechts) war von 1972 bis Ende 2002 in der Parkinson-Fachklinik in Kassel-Harleshausen tätig. In dieser Zeit hat die Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie die Wege der Klinik maßgeblich gestaltet. Zu den Verdiensten der Parkinson-Expertin zählt zudem, dass sie erkannt hat, wie wichtig der Austausch von erkrankten Menschen untereinander ist. So gilt sie als „Geburtshelferin“ der Deutsche Parkinson Vereinigung e.V., zu der heute über 450 Selbsthilfegruppen in Deutschland gehören. Auch in ihrem Ruhestand engagiert sich die 80-Jährige weiterhin für Parkinson-Patienten und deren Angehörige. So gibt sie unermüdlich ihr Fachwissen bei Veranstaltungen und Vorträgen weiter. „Denn trotz gestiegener Bekanntheit der Erkrankung herrscht immer noch Aufklärungsbedarf“, sagt Dr. Ulm. Bei einem kleinen Geburtstagsempfang für die Jubilarin gratulierten das Ärzte-Team der Paracelsus-Elena-Klinik angeführt von Chefärztin UnivProf. Claudia Trenkwalder (Foto links), die ihrer Vorgängerin einen bunten Blumenstrauß überreichte. „Wir danken Dr. Gudrun Ulm für ihren Einsatz und wünschen ihr alles Gute und natürlich Gesundheit.“ Die Klinikleitung und das Ärzte-Team der Paracelsus-Elena-Klinik

Dem menschlichen Erbgut auf der Spur

Untersuchen die menschliche DNA nach Auslösern für Parkinson: Prof. Dr. med. Brit Mollenhauer (Leitung Forschung PEK), Sandrina Weber (TU München, Institut für Humangenetik), die stellvertre-tende Institutsleiterin Dr. rer. nat. Barbara Schormair (Helmholtz Zentrum München, Institut für Neuro-genomik) und die Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik, UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder (von links).

Kooperation der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel mit Münchner Humangenetikern auf der Suche nach genetischer Disposition von Parkinson

Viele Parkinson-Patienten wissen, dass in ihren Familien ein oder mehrere weitere Familienmitglieder an Parkinson erkrankt sind oder waren. Die Frage nach einer Vererblichkeit der Erkrankung wird dann schnell gestellt. Die Kooperation der Paracelsus-Elena-Klinik (PEK) in Kassel mit dem Institut für Neurogenomik am Helmholtz Zentrum München (Direktorin Frau UnivProf. Dr. med. Juliane Winkelmann) und dem Institut für Humangenetik der TU München, zur Erforschung der genetischen Ursachen von Parkinson Erkrankungen besteht seit über zehn Jahren.
Aufgrund neuester Technologien und neuem Wissen über das menschliche Erbgut wird diese jetzt jedoch noch intensiviert und erweitert. Gemeinsam ist man auf der Suche nach neuen Informationen zur genetischen Disposition von Parkinson. Untersucht werden Menschen, bei denen Parkinson bereits in jungen Jahren, d.h. vor dem 50. Lebensjahr aufgetreten ist, oder bei Personen, in deren Familien mehrfach Parkinson aufgetreten ist. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren bereits über 1.000 Studienteilnehmer rekrutiert, um noch mehr über die Ursachen und den Verlauf der Parkinson-Krankheit zu erfahren.
„Ziel ist es, Gene und genetische Risikofaktoren zu erkennen, die uns helfen, den Krankheitsverlauf besser einzuschätzen und in Zukunft auch vielleicht ganz spezifisch zu behandeln“, sagt UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik. Für einige wenige erbliche Parkinson-Formen sind jetzt erste spezifische Behandlungsstudien verfügbar.

Wer zur Testgruppe gehört, beraten werden möchte und/oder Interesse an der Teilnahme an einer genetischen Testung im Rahmen dieses Forschungsprojektes hat, kann sich gerne melden unter:
T 0561 6009-107 

Mit Deckeln Leben gerettet!

Monate lang haben Mitarbeitende der Paracelsus-Elena-Klinik fleißig Deckel abgeschraubt und gesammelt. Ziel der Aktion war, dass Projekt „Deckel gegen Polio“ tatkräftig zu unterstützen.

Durch den Verkauf von Getränkedeckeln aus hochwertigen Kunststoffen an Recyclingunternehmen wurden Schutzimpfungen gegen Kinderlähmung finanziert. Rotarier aus ganz Deutschland hatten speziell für diesen Sammelzweck den Verein "Deckel drauf e.V." gegründet. Dieser organisierte die komplette Logistik und Verwertung der Deckel. Mit dem Verkaufserlös wird das weltweite Programm „End Polio Now“ unterstützt, damit kein Kind mehr an Kinderlähmung erkranken muss. Für die Deckelsammlung in der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel waren extra auf allen Stationen und in der Verwaltung der Fachklinik für Parkinson Sammelkörbchen mit den entsprechenden Infos aufgestellt worden.

Mit Erfolg: Insgesamt wurden drei riesige Tüten voll mit den bunten Flaschenverschlüssen gefüllt. Da die Aktion zum 30. Juni 2019 offiziell vom Verein „Deckel drauf e.V.“ beendet wurde, brachten Klinikmitarbeitende alle gesammelten Deckel zur Sammelstelle. Mit von der Partie war auch die stellvertretende Stationsleitung, Antje Steinberger (Foto links), die die Aktion in der Paracelsus-Elena-Klinik ins Leben gerufen hatte.

HINTERGRUND: Polio, ist eine hoch ansteckende Krankheit, an der vor allem Kleinkinder, aber auch Erwachsene, erkranken. Die Infektion, die Lähmungserscheinungen verursacht, kann auch Spätfolgen haben oder tödlich verlaufen. Polio ist unheilbar – aber mit einer Impfung kann ein lebenslanger Schutz vor Polio erreicht werden.

Ehre, wem Ehre gebührt!

Wie die aktuelle, unabhängige Erhebung der FOCUS-GESUNDHEIT „Ärzteliste 2019“ zeigt, wird UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin und Ärztliche Leiterin der Paracelsus-Elena-Klinik, auch in diesem Jahr wieder als Top-Medizinerin in der Behandlung von Parkinson ausgezeichnet.

Die erneute Auszeichnung unterstreicht sehr eindrücklich, wie hoch sowohl Patienten als auch ärztliche Kollegen ihre internationale Fachkompetenz und langjährige Erfahrung schätzen.
UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder schloss ihr Medizinstudium 1986 an der LMU München ab. Nach der Facharztanerkennung Neurologie und einem Studienaufenthalt in den USA habilitierte sie 1997 zum Thema "Restless-Legs-Syndrom". Nach langjähriger Tätigkeit als Oberärztin am MPI für Psychiatrie in München und einer Station am Uniklinikum Göttingen ist sie seit 2003 Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel. UnivProf. Trenkwalder ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.
In die FOCUS-Bewertung gingen u.a. ein: große Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wiss. Publikationen sowie Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikchefs, Oberärzten und niedergelassenen Medizinern.

Besuchstag Parkinson-Selbsthilfegruppe Arnsberg

Eine gelungene Veranstaltung: Über 40 Mitglieder der Parkinson-Selbsthilfegruppe Arnsberg-Sundern kamen zum Besuchstag in die Paracelsus-Elena-Klinik nach Kassel. Ziel der Reise war, das Angebot der Parkinson-Fachklinik näher kennen zu lernen.

Zunächst einmal wurde die Gruppe von der stellvertretenden Stationsleiterin, Antje Steinberger, in Empfang genommen. Bei Kaffee und Keksen gab es erste Infos über die Klinik. Anschließend nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich bei einer Ergotherapie-Stunde über nützliche Übungen im Alltag und Hilfsmittel zu informieren. Danach warf man gemeinsam einen Blick ins Schlaflabor und ließ sich anschließend von Petra Benecke einige logopädische Übungen zeigen.

In der Turnhalle gab es eine physiotherapeutische Bewegungseinheit mit Elke Löbring bevor abschließend Chefärztin UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder zum Gespräch zur Verfügung stand.

Mit richtiger Handhygiene zum Sieg!

Anlässlich des Internationalen Tags der Händehygiene fanden auch in diesem Jahr in der Paracelsus-Elena-Klinik verschiedene Aktionen statt.

Wie Handdesinfektion richtig funktioniert, darüber informierten am 6. Mai Dr. Karolin Graf vom Zentralinstitut für Krankenhaushygiene der Paracelsus-Kliniken Deutschland und Ellen Zeigner, Fachkraft für Krankenhaushygiene. Denn die Desinfektion der Hände gehört zu den wichtigsten Infektionspräventionsmaßnahmen im Krankenhaus.
Nach einem Rundgang über die Stationen und Abteilungen nutzten die Mitarbeitenden die Möglichkeit ihre Hände mittels einer „Skin-Diagnostik“ die Haut auf mögliche Keime zu testen. Zudem wurde der Feuchtigkeitsgehalt der Haut gemessen, da trockene und rissige Haut gefährliche Eintrittspforten für eine Keimbesiedelung bietet. Dies gilt es zu vermeiden.
Bei einem Wissensquiz konnten schließlich alle ihr Knowhow über Keime unter Beweis stellen. 16 Punkte galt es insgesamt zu erreichen. 15 beziehungsweise 16 richtige Antworten haben gleich mehrere Mitarbeiter abgegeben. Unter diesen wurden die beiden Gutscheine in Höhe von jeweils 40 Euro verlost. Gewonnen haben: Judith George und Elisabeth Sinning. Wir gratulieren recht herzlich!

Foto: Expertinnen für Handhygiene: Ellen Zeigner, Fachkraft für Krankenhaushygiene, überreicht den Gewinnerinnen des Hygienequiz, Judith George und Elisabeth Sinning, die wohlverdienten Gutscheine (von links, Foto: Kirsten Scheimann).

Bunte Deckel sammeln gegen Kinderlähmung

Paracelsus-Elena-Klinik unterstützt Rotary-Aktion „500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“ 

Bunte Deckel gegen Polio Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen oder Getränkekartons sammeln kann jeder! Das dachten sich auch die Mitarbeitenden der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel. Und so wird bereits seit einigen Wochen auf den Stationen und in der Verwaltung der Fachklinik für Parkinson und andere Bewegungsstörungen fleißig geschraubt und gesammelt. Dahinter steckt keine Sammelleidenschaft oder gar ein neuer Trend.Ziel dieser Aktivitäten ist: Leben zu retten.

Wie ist das möglich? Durch den Verkauf von Getränkedeckeln aus hochwertigen Kunststoffen an Recyclingunternehmen werden Schutzimpfungen gegen Kinderlähmung finanziert. Rotarier aus ganz Deutschland haben speziell für diesen Sammelzweck den Verein "Deckel drauf e.V." gegründet. Dieser organisiert die komplette Logistik und Verwertung der Deckel. Mit dem Verkaufserlös wird das weltweite Programm „End Polio Now“ unterstützt, damit kein Kind mehr an Kinderlähmung erkranken muss. Polio, ist eine hoch ansteckende Krankheit, an der vor allem Kleinkinder, aber auch Erwachsene, erkranken.

Die Infektion, die Lähmungserscheinungen verursacht, kann auch Spätfolgen haben oder tödlich verlaufen. Polio ist unheilbar – aber mit einer Impfung kann ein lebenslanger Schutz vor Polio erreicht werden. Also wir in der Paracelsus-Elena-Klinik fleißig weiter gesammelt. Und wenn die Kisten voll sind, werden die bunten Flaschendeckel zu einer der Sammelstellen in Kassel gebracht und dem weiteren Zweck zugeführt: Für eine weltweiten Ausrottung der Kinderlähmung!

Auf den Stationen steht ab sofort auf dem jedem Teewagen für die Patienten ein Sammelkörbchen, in dem jeder Mitarbeiter und jeder Patient Flaschendeckel sammeln kann. Die Deckel werden zentral gesammelt und später zur offiziellen Sammelstelle in Kassel gebracht. Vielen Dank an alle für die Unterstützung!

HINTERGRUND:

  • Sammeln Sie Deckel und helfen Sie im Kampf gegen Polio! Kunststoffverschlüsse bestehen aus Polyethylen (HDPE) oder Polypropylen (PP) – hochwertigen, recyclingfähigen Materialien. Wir sammeln die Getränkedeckel aus Kunststoff – um mit den Erlösen weltweit Impfaktionen gegen Kinderlähmung mitzufinanzieren.
  • Bitte sammeln Sie nur Kunststoffdeckel und -verschlüsse von Getränken (z.B. Wasser, Erfrischungsgetränke). Auch wenn andere Verpackungen ebenfalls aus Kunststoff sind, sammeln Sie diese Gegenstände bitte nicht! Diese gehören nicht in die Sammlung.
  • Kann ich Pfandflaschen ohne Deckel abgeben? Ja, selbstverständlich. Egal, ob Einweg- oder Mehrwegflaschen – bei der Rückgabe ist der Flaschenkörper mit dem darauf befindlichen Pfandzeichenentscheidend.
  • Bitte bringen Sie Ihre Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen zu einer Abgabestelle. Alle aktuellen Abgabestellen können Sie auf unserer Homepage abfragen.
  • Wieso reichen 500 Deckel für eine Impfung? Ein einzelner Deckel wiegt rund 2 Gramm, 500 Deckel ergeben etwa1 kg Material, der Erlös deckt die Kosten einer Impfung gegen Polio.

Kontakt: Deckel drauf e.V. | www.deckel-drauf-ev.de | post@deckel-drauf-ev.de

Hessischer Rundfunk zeigt Beitrag über THS-Station

PD Dr. med Friederike Sixel-Döring

Einmalig in Hessen: In der ersten Parkinson-Fachklinik Deutschlands, der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel, hat eine Spezialstation für Patienten mit Hirnschrittmachern eröffnet. In Hessen handelt es sich um die erste und einzige Klinikstation dieser Art für Patienten mit einer Tiefen Hirnstimulation, kurz THS. Insgesamt stehen dafür 23 Betten zur Verfügung. Die Tiefe Hirnstimulation zur Behandlung von Bewegungsstörungen, insbesondere des Morbus Parkinson, ist eine seit vielen Jahren etablierte Methode zur Verbesserung der motorischen Symptomkontrolle.

Anlässlich der Eröffnung der Spezialstation war ein Kamera-Team des Hessischen Rundfunks (HR) in der Paracelsus-Elena-Klinik und hat Beitrag zum Thema für die Hessenschau gedreht.

Der Filmbeitrag war im HR-Fernsehen, am Donnerstag, dem 25. April um 18 Uhr im Magazin "maintower“ zu sehen.

Hier der Link zur HR-Mediathek. Der Beitrag ist ab Minute 06:17 zusehen.

Vorteile der THS-Spezialstation der Paracelsus-Elena-Klinik

„Durch die technische Entwicklung neuer Systeme zur Tiefen Hirnstimulation mit neuen Programmiermöglichkeiten ist die Therapie über die Zeit immer komplexer geworden. Um dem gerecht zu werden, haben wir jetzt in unserer Klinik eine spezielle Fachstation für Patienten mit einer Tiefen Hirnstimulation eingerichtet“, erklärt PD Dr. Friederike Sixel-Döring, Fachärztin für Neurologie und Leitende Oberärztin an der Paracelsus-Elena-Klinik.

Der Vorteil der neuen Station ist ein engerer Arzt-Patientenkontakt bei Anpassungen der Schrittmachereinstellung sowie Schulung und Einweisung bei wieder aufladbaren Stimulatoren durch speziell geschulte Pflegekräfte. „Wir haben durch die Zusammenlegung all unserer THS-Patienten auf einer Spezialstation einen kurzen Draht zu den Patienten“, sagt die Leitende Oberärztin. So könne die Einstellung des Geräts optimiert und Komplikationen vermieden werden. Aber auch die Möglichkeit des direkten Erfahrungsaustauschs der Patienten mit einer THS untereinander stellt einen wichtigen Aspekt für uns dar“, so die Expertin.


Vortrag zum Weltparkinson-Tag

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Gesundheitstage Nordhessen 2019: Wir waren mit dabei!

Auch in diesem Jahr war das Team der Paracelsus-Elena-Klinik mit von der Partie bei Nordhessens größter Gesundheitsmesse im Kongress Palais Kassel.

Mit Infostand und Vortrag beriet das Experten-Team der Paracelsus-Elena-Klinik die Messebesucher rund um das Thema Parkinson und andere Bewegungsstörungen. Unsere Therapeuten informierten über verschiedene Hilfsmittel und luden u. a. dazu ein, sich per Enkaustik kreativ zu betätigen. Ein Ergotherapie-Angebot, bei dem Bilder per heißer Wachsmalkreide und "Bügeleisen" erstellt werden, das auch in der Klinik gut ankommt (s. Foto).
Außerdem konnten die Besucher mittels Riechtest prüfen, ob sie eventuell auch an Parkinson leiden. Denn 80 Prozent aller Parkinson-Patienten haben bereits Jahre vor der Diagnose eine eingeschränkte Riechfähigkeit.
Besonders gut kam der Vortrag unserer Oberärztin Maria-Lucia Muntean an. Die Fachärztin für Neurologie und Schlafmedizin informierte im restlos vollen Hörsaal zum Thema: „Schlafstörungen sind keine Nebensache – Die richtige Diagnose und Therapie sind wichtig!“
Viele Zuhörer nutzen im Anschluss das Angebot einer Sprechstunde bei Dr. Muntean am Infostand, wo auch Neurologin Dr. Andrea Wegener für Fragen zur Verfügung stand. Und auch das Angebot der Vital- und Blutzuckerkontrolle, das von Parkinson-Nurse Antje Steinberger angeboten wurde, fand regen Zuspruch. Insgesamt also wieder ein voller Erfolg.


Schwebendes Bauteil am Schwerlastkran vor der Paracelsus-Elena-Klinik: Matthias Feisel, Projektleiter WISAG Industrie Service Gruppe, Pflegedienstleiter Arno Kühnel, Elmar Erdmann, Projektleiter Planungsbüro pwf und Klinikmanager Josef Jürgens (von links). Foto: Kirsten Scheimann

Tonnenschwere Fertigbauteile wurden für den Klinikergänzungsbau der Paracelsus-Elena-Klinik angeliefert.

Am 27.02.2019 hieß es rund um die Paracelsus-Elena-Klinik: Vorsicht Schwerlasttransport! Seit Herbst 2018 wurde das Gelände für den Bau eines neuen Gebäudekomplexes der Parkinson-Fachklinik vorbereitet. Um Bauzeit zu sparen und den Baustellenverkehr zu minimieren, wurde jetzt das neue Versorgungsgebäude in Fertigbauweise angeliefert. Hierzu waren über Stunden mehrere Schwerlasttransporter im Einsatz, um fünf riesige Raumzellen mit einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen anzuliefern.

Damit diese am richtigen Ort aufgestellt werden konnten, war bereits in den frühen Morgenstunden ein 250-Tonnen-Autokran auf dem Baustellengelände aufgebaut worden. So wurden die Einzelteile schließlich passend zusammengesetzt. Ein sehenswertes Spektakel!

Das fand auch das Team des Hessischen Rundfunks aus Kassel, das den Transport gefilmt hat. Der Beitrag kann in der HR-Mediathek der Hessenschau (ab min 7.30) online angesehen werden unter: HR-Mediathek


SAT.1 LIVE zeigt Fernsehbeitrag anlässlich der Eröffnung der THS-Spezialstation der Paracelsus-Elena-Klinik

Einmalig in Hessen: In der ersten Parkinson-Fachklinik Deutschlands, der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel, hat eine Spezialstation für Patienten mit Hirnschrittmachern eröffnet. In Hessen handelt es sich um die erste und einzige Klinikstation dieser Art für Patienten mit einer Tiefen Hirnstimulation, kurz THS. Insgesamt stehen dafür 23 Betten zur Verfügung. Die Tiefe Hirnstimulation zur Behandlung von Bewegungsstörungen, insbesondere des Morbus Parkinson, ist eine seit vielen Jahren etablierte Methode zur Verbesserung der motorischen Symptomkontrolle.

Vorteile der THS-Spezialstation der Paracelsus-Elena-Klinik

„Durch die technische Entwicklung neuer Systeme zur Tiefen Hirnstimulation mit neuen Programmiermöglichkeiten ist die Therapie über die Zeit immer komplexer geworden.
"Um dem gerecht zu werden, haben wir jetzt in unserer Klinik eine spezielle Fachstation für Patienten mit einer Tiefen Hirnstimulation eingerichtet“, erklärt PD Dr. Friederike Sixel-Döring, Fachärztin für Neurologie und Leitende Oberärztin an der Paracelsus-Elena-Klinik. Der Vorteil der neuen Station ist ein engerer Arzt-Patientenkontakt bei Anpassungen der Schrittmachereinstellung sowie Schulung und Einweisung bei wieder aufladbaren Stimulatoren durch speziell geschulte Pflegekräfte.
„Wir haben durch die Zusammenlegung all unserer THS-Patienten auf einer Spezialstation einen kurzen Draht zu den Patienten“, sagt die Leitende Oberärztin. So könne die Einstellung des Geräts optimiert und Komplikationen vermieden werden. Aber auch die Möglichkeit des direkten Erfahrungsaustauschs der Patienten mit einer THS untereinander stellt einen wichtigen Aspekt für uns dar“, so die Expertin.

Anlässlich der Eröffnung der Spezialstation war ein Kamera-Team von SAT.1 LIVE in der Paracelsus-Elena-Klinik und hat einen Beitrag zum Thema für die Hessenschau gedreht. Die Sendung ist unter folgendem Link anzusehen (ab Minute 14:21): Beitrag SAT 1 LIVE zur THS-Station der Paracelsus-Elena-Klinik


Nicht jedes Zittern ist Parkinson!

Experteninterview: UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder (Foto), Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel, ist eine international renommierte Neurologin, die auf dem Gebiet Parkinson und andere Bewegungsstörungen forscht und therapiert.

„Immer wieder sehen wir ältere Patienten, die klagen, dass sie trotz vieler Medikamente, die ihr Zittern verbessern sollen, das Besteck kaum halten können“, sagt UnivProf. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik. „Sie trauen sich nicht im Restaurant zu essen und haben Angst wegen des Zitterns für Alkoholiker gehalten zu werden. Meist wird die Diagnose Parkinson gestellt – oft ist dies aber eine Fehldiagnose, denn nicht jedes Zittern ist Parkinson!“Patienten mit typischem Parkinson-Tremor bemerken meist nur in Ruhe ein Zittern der Finger. Aber auch, wenn die Arme entspannt beim Gehen baumeln, sieht man ein einseitiges Zittern. Obwohl das Parkinson-Zittern sehr störend sein kann, ist das Halten von Messer und Gabel oft nicht sehr beeinträchtigt. Es kann jedoch auch ein Bein zittern oder Arm und Bein einer Seite. „Hier helfen tatsächlich Parkinson-Medikamente, wenn auch die Dosierung gegebenenfalls höher sein muss“, erklärt die Neurologin.
Das Haltezittern oder der essentielle Tremor, der manchmal schon bei jüngeren Menschen auftritt und oft beide Hände betrifft, ist meist vererbt. Er geht häufig mit Gangunsicherheiten einher. „Dieses Zittern kann durch spezifische, nicht-Parkinson-Medikamente verbessert werden, ist im Alter ausgeprägter und die Medikation ist manchmal nicht ausreichend wirksam. Dann kann eine Tiefe Hirnstimulation in speziellen Hirngebieten eine erfolgreiche Behandlung darstellen – meist wesentlich wirksamer als alle Tabletten“, so die Expertin.
Falls überwiegend der Kopf zittert, ist eine mögliche Diagnose der dystone Tremor aufgrund eines Schiefhalses. Dieses Zittern tritt im mittleren Lebensalter auf und wird mit Botulinum-Toxin-Injektionen in die Halsmuskulatur behandelt, die alle drei bis vier Monate wiederholt werden. „Es ist also entscheidend, die richtige Diagnose zu stellen, damit ein Zittern auch richtig behandelt werden kann. Entsprechende Untersuchungen führen wir in der Paracelsus-Elena-Klinik durch“, sagt Trenkwalder.

Die Paracelsus-Elena-Klinik wächst!

Die Arbeiten am Klinikerweiterungsbau der Fachklinik für Parkinson sind im vollen Gange. Seit Herbst 2018 wurde das Gelände an der Klinikstraße und im Lückenrod für den Bau eines neuen Gebäudekomplexes der Klinik vorbereitet. In wenigen Tagen werden erste große Fertigbauteile für das neue Versorgungsgebäude angeliefert werden.

Damit die Patienten in der Zeit der Bauarbeiten auf dem Areal des eigentlichen Klinikgartens einen entsprechenden Freiraum zur Genesung haben, wird auf der Nordseite des Klinikgebäudes ein zusätzlicher Patientengarten angelegt.

Der freigelegte alte Heizöltank, der am 28.02.19 nach Jahrzehnten den Standort verlassen wird. Fotos: pwf Planungsbüro
Erste Flächen im Patientengarten Nord, der den Patienten während der Bauzeit eine Ruhezone im Freien, abgewandt vom Baugeschehen bieten wird.
Die winterfest verpackte Bodenplatte für die neue Energiestation, die am 27.02.19 per Schwertransport die Baustelle erreichen wird.
 

Los geht’s: Die Elena-Klinik wird größer und moderner!

Erweiterungsbau: Die ersten Vorarbeiten des 12 Millionen Euro teuren Bauprojektes haben begonnen. Ein vierstöckiges Bettenhaus erhöht die Kapazitäten und ermöglicht räumliche Umstrukturierungen.

Mit Vorarbeiten war im August 2018 der Startschuss für die lang ersehnte Erweiterung und bauliche Modernisierung der Paracelsus-Elena-Klinik gefallen. Bis zum Jahresende wurden rund um die Klinik Versorgungsleitungen neu gelegt, außerdem wird die Straße »Im Lückenrod« verbreitert.

Was in der Paracelsus-Elena-Klinik lange ersehnt wurde, hat endlich begonnen: Der dringend benötigte Erweiterungsbau kommt. Zunächst müssen Teile der alten Klinik, zum Beispiel der Vortragssaal, abgerissen werden. Denn dort soll der neue vierstöckige Erweiterungsbau entstehen. Mit diesem neuen Gebäude wird sich die Bettenkapazität von aktuell 120 auf 140 Patientenbetten erhöhen und eine Umstrukturierung der wird Klinik erfolgen. Möglichst viele Betten sollen in den Neubau gelegt werden, während Dienst- und Nebenräume in dem Bestandsbau untergebracht werden. Vieles wird so räumlich neu organisiert und optimiert werden können.
Auch der Haupteingang wird verlegt: Er wird ebenso wie die administrative Aufnahme und die Liegendkrankenvorfahrt im Neubau untergebracht werden. Vorgesehen ist auch ein neuer Speisenaufzug mit Verbindung zur Küche im dritten Obergeschoss des alten Klinikgebäudes. Erweiterung und Umstrukturierung schaffen ideale Voraussetzungen, damit die Paracelsus-Elena-Klinik ihre Spitzenposition sowohl bei der Behandlung von neurologischen Erkrankungen als auch in der Forschung sichern kann.
Fast zwölf Millionen Euro wird die gesamte Baumaßnahme kosten, das Land Hessen fördert das Projekt mit 8,8 Millionen Euro. Bezugsfertig, so die Pläne, soll die »neue« Paracelsus-Elena-Klinik im Jahr 2021 sein.

Willkommen im Videoportal!

Gangstörung sehen, Tiefe Hirnstimulation verstehen und den Parkinson-Tremor erkennen - nutzen Sie unsere Informationsfilme und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von unserer Klinik und unseren Ärzten.

Vortrag: „Radeln gegen Parkinson“

Vortrag: Mittwoch, 30. Januar 2019, 14.30 bis 15.30 Uhr im Vortragssaal, Paracelsus-Elena-Klinik, Klinikstraße 16, 34128 Kassel

252 Kilometer, 4000 Höhenmeter, maximale Steigung 18 Prozent: Trotz langjähriger Parkinsonerkrankung überquerte Wolfgang Bornemann zusammen mit einem ebenfalls von der Krankheit betroffenen Freund mit dem Fahrrad die Alpen: von Füssen nach Meran. Das ist bereits für jeden geübten und gesunden Radler eine große Herausforderung!

In nur vier Tagen gelang ihnen die anspruchsvolle Alpenüberquerung. Die Männer kämpfen sich dabei durch Schnee und Eis und kamen letztendlich erschöpft, aber glücklich in Meran an. Bei ihrer Tour wurden die beiden von einem Fernsehteam begleitet, zudem hat Bornemann ein Buch über seine Erlebnisse geschrieben, um anderen Mitstreitern Mut zu machen. Wolfgang Bornemann leidet seit 25 Jahren an Parkinson. Seitdem treibt der frühere IBM-Mitarbeiter regelmäßig Sport. Vor allem Radfahren ist für ihn die beste Therapie.

Der Niedersachse ist sich sicher: „Nach so vielen Jahren mit der Krankheit müsste es mir viel schlechter gehen. Aber durch den Sport gelingt es mir, weniger Medikamente zu nehmen und die Phasen zwischen der Medikamenten-Einnahme besser zu überbrücken.“ In seinem Vortrag erzählt der 65-Jährige über seine Erlebnisse bei seiner Alpenüberquerung und wie ihm der Sport geholfen hat, mit der Krankheit besser umzugehen. Der Eintritt ist frei!

Fachvortrag von Prof. Dr. Elena Moro

Einladung zum Fachvortrag in der Paracelsus-Elena-Klinik

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wie Sie herzlich zu einem Fachvortrag der international renommierten Expertin zur Tiefen Hirnstimulation bei Parkinson, Prof. Dr. Elena Moro, ein:

FACHVORTRAG:

REFERENTIN: Prof. Dr. Elena Moro, Université Grenoble Alpes
TITEL: “Non-motor symptoms and DBS: Hype or hope?”

Donnerstag, 17. Januar um 12 Uhr
Büro Prof. Trenkwalder
Paracelsus-Elena-Klinik
Klinikstraße 16, 34128 Kassel.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Freundliche Grüße
UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder Ärztliche Leitung

ZUR PERSON: Prof. Dr. Elena Moro

  • Professor of Neurology, Department Psychiatry, Neurology and Neurological Rehabilitation, CHU de Grenoble, Joseph Fourier University, Grenoble, Francce
  • Associate Director of the Department of Psychiatry, Neurology and Neurological Rehabilitation, CHU de Grenoble, Joseph Fourier University, Grenoble, France
  • Director of the Movement Disorders Unit, CHU Grenoble, University Grenoble-Alpes, Grenoble Ausbildung
  • 1989: MD, medicine, University of Trieste, Trieste, Italy
  • 2000: Ph.D., Catholic University of Rome, Rome, Italy

Wichtigste Positionen:

  • 1999-2000: Clinical Research Fellow, Movement Disorders Center, Division of Neurology, Joseph Fourier University, Grenoble, France
  • 2000-2002: Staff Neurologist, Department of Neuroscience, Niguarda Ca’ Granda Hospital, Milan, Italy
  • 2002-2009: Assistant Professor of Neurology, Department of Medicine, University Health Network, Toronto, Canada
  • 2009-2012: Associate Professor of Neurology, Department of Medicine, University Health Network, Toronto, Canada
  • 2012-2015: Professor of Neurology, Department Psychiatry, Neurology and Neurological Rehabilitation, CHU de Grenoble, Joseph Fourier University, Grenoble, France

Auszeichnungen:

  • 2001: Roche “Mosè dal Prada” prize
  • 2014: Prix FNMI des équipes émergentes

Erfolgreiche Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen

Die Paracelsus-Elena-Klinik Kassel kooperiert mit der Universitätsmedizin Göttingen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Chancen für die Forschung: Europäische Union fördert internationales Forschungsprojekt mit Beteiligung der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel zur Parkinsonerkrankung

Unser Forschungsprojekt PROPAG-AGEING kann zu wegweisenden Erkenntnissen in der Parkinsonforschung führen“, ist sich Prof. Dr. Brit Mollenhauer, Oberärztin an der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel, sicher.  Diese Einschätzung teilt auch die Europäische Union, die das Forschungsprojekt „PROPAG-AGEING“ im Rahmen des europäischen Programms für Forschung und Innovation – Horizont 2020 – jetzt bewilligt hat. In Kooperation mit der Universitätsklinik Göttingen ist UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Elena-Klinik, die federführende Antragstellerin des Projektes am deutschen Forschungsstandort. Auch sie ist von der großen  Bedeutung dieses Projektes überzeugt.