Paracelsus-Elena-Klinik Kassel

Neurologisches Akutkrankenhaus - Ihr Zentrum für Parkinson-Syndrome und Bewegungsstörungen

 

Wir begrüßen Sie auf der Internetseite der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel, Deutschlands größtem und ältestem Zentrum zur Behandlung von Parkinson Syndromen und Bewegungsstörungen!

Sie erhalten auf diesen Seiten einen Überblick über:

Verschaffen Sie sich einen Einblick in Deutschlands erfahrenster Parkinsonklinik!

Weiter Infos über unsere Klinik finden Sie in unserer Klinikbroschüre.

So kommen Sie zu uns

Termine zur stationären Aufnahme können Sie unter T 0561 6009-100 vereinbaren. Hier bekommen Sie auch Auskünfte über wahlärztliche Leistungen (Einzelzimmer oder Privatbehandlungen). Weitere Informationen finden Sie unter: Aufnahme.

Sprechstunden

Wenn Sie einen Termin für die Privatsprechstunde oder in einer unserer Spezialsprechstunden vereinbaren möchten, können Sie der untenstehenden Tabelle die jeweilige Durchwahl entnehmen. Die Zentrale der Klinik ist rund um die Uhr erreichbar unter: T 0561 6009-0

Ermächtigungsambulanz: nur mit Überweisung durch Ihren Neurologen

Sprechstunde Zeit Terminvereinbarung
Ermächtigungsambulanz/ Privatsprechstunde Morbus Parkinson, RLS nur nach Vereinbarung UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin: T 0561 6009-107
Ermächtigungsambulanz Früherkennung Morbus Parkinson Mo: 9-11 Uhr (nur mit Anmeldung) Prof. Dr. med. Brit Mollenhauer, Oberärztin: T 0561 6009-107
Ermächtigungsambulanz für Tiefenhirnstimulation Mo: 14-16 Uhr (nur mit Anmeldung) PD Dr. med. Friederike Sixel-Döring, Leitende Oberärztin: T 0561 6009-107
Ermächtigungsambulanz Chorea Huntington Do: 13.30-15.30 Uhr (nur mit Anmeldung) UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin; Dr. med. Jens Ebentheuer, Oberarzt: T 0561 6009-107

Hier finden Sie unsere aktuellen News

Dem menschlichen Erbgut auf der Spur

Untersuchen die menschliche DNA nach Auslösern für Parkinson: Prof. Dr. med. Brit Mollenhauer (Leitung Forschung PEK), Sandrina Weber (TU München, Institut für Humangenetik), die stellvertre-tende Institutsleiterin Dr. rer. nat. Barbara Schormair (Helmholtz Zentrum München, Institut für Neuro-genomik) und die Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik, UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder (von links).

Kooperation der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel mit Münchner Humangenetikern auf der Suche nach genetischer Disposition von Parkinson

Viele Parkinson-Patienten wissen, dass in ihren Familien ein oder mehrere weitere Familienmitglieder an Parkinson erkrankt sind oder waren. Die Frage nach einer Vererblichkeit der Erkrankung wird dann schnell gestellt. Die Kooperation der Paracelsus-Elena-Klinik (PEK) in Kassel mit dem Institut für Neurogenomik am Helmholtz Zentrum München (Direktorin Frau UnivProf. Dr. med. Juliane Winkelmann) und dem Institut für Humangenetik der TU München, zur Erforschung der genetischen Ursachen von Parkinson Erkrankungen besteht seit über zehn Jahren.
Aufgrund neuester Technologien und neuem Wissen über das menschliche Erbgut wird diese jetzt jedoch noch intensiviert und erweitert. Gemeinsam ist man auf der Suche nach neuen Informationen zur genetischen Disposition von Parkinson. Untersucht werden Menschen, bei denen Parkinson bereits in jungen Jahren, d.h. vor dem 50. Lebensjahr aufgetreten ist, oder bei Personen, in deren Familien mehrfach Parkinson aufgetreten ist. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren bereits über 1.000 Studienteilnehmer rekrutiert, um noch mehr über die Ursachen und den Verlauf der Parkinson-Krankheit zu erfahren.
„Ziel ist es, Gene und genetische Risikofaktoren zu erkennen, die uns helfen, den Krankheitsverlauf besser einzuschätzen und in Zukunft auch vielleicht ganz spezifisch zu behandeln“, sagt UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik. Für einige wenige erbliche Parkinson-Formen sind jetzt erste spezifische Behandlungsstudien verfügbar.

Wer zur Testgruppe gehört, beraten werden möchte und/oder Interesse an der Teilnahme an einer genetischen Testung im Rahmen dieses Forschungsprojektes hat, kann sich gerne melden unter:
T 0561 6009-107 

Ehre, wem Ehre gebührt!

Wie die aktuelle, unabhängige Erhebung der FOCUS-GESUNDHEIT „Ärzteliste 2019“ zeigt, wird UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin und Ärztliche Leiterin der Paracelsus-Elena-Klinik, auch in diesem Jahr wieder als Top-Medizinerin in der Behandlung von Parkinson ausgezeichnet.

Die erneute Auszeichnung unterstreicht sehr eindrücklich, wie hoch sowohl Patienten als auch ärztliche Kollegen ihre internationale Fachkompetenz und langjährige Erfahrung schätzen.
UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder schloss ihr Medizinstudium 1986 an der LMU München ab. Nach der Facharztanerkennung Neurologie und einem Studienaufenthalt in den USA habilitierte sie 1997 zum Thema "Restless-Legs-Syndrom". Nach langjähriger Tätigkeit als Oberärztin am MPI für Psychiatrie in München und einer Station am Uniklinikum Göttingen ist sie seit 2003 Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel. UnivProf. Trenkwalder ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.
In die FOCUS-Bewertung gingen u.a. ein: große Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wiss. Publikationen sowie Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikchefs, Oberärzten und niedergelassenen Medizinern.

Wir öffnen unsere Türen für Sie!

Die Paracelsus-Elena-Klinik lädt Sie in Kooperation mit dem Verein für Bewegungsstörungen e.V. zu einem Tag der offenen Tür ein.

Sie haben Lust Deutschlands älteste Fachklinik für Parkinson in der Klinikstraße 16 in Kassel näher kennenzulernen?

Dann laden wir Sie herzlich ein: Am Freitag, dem 5. Juli öffnen wir von 14 bis 17 Uhr unsere Türen für Sie!

Werfen Sie doch mal einen Blick in unser Schlaflabor, lernen Sie unsere neue THS-Station näher kennen, informieren Sie sich über die Arbeiten an unseren Klinikneubau oder lassen Sie sich einfach kulinarisch verwöhnen.

PROGRAMM:

Fachvorträge:

  • 14 Uhr: Dr. Maria-Lucia Muntean: „Schlafstörungen sind keine Nebensache – Die richtige Diagnose und Therapie sind wichtig!“
  • 15 Uhr: Prof. Brit Mollenhauer: „Was ist Parkinson und wie kann die Erkrankung frühzeitig erkannt werden?“
  • 16 Uhr: Prof. Claudia Trenkwalder: „Therapiekonzepte bei Morbus Parkinson“

Außerdem bieten wir Ihnen:

  • kostenlose Blutzucker- und Blutdruckmessung
  • Kinderschminken
  • Tai Chi und vieles mehr...

Für beschwingte Klänge sorgt das „Trio Schlagerlust.“

Wir freuen uns auf Sie!

Besuchstag Parkinson-Selbsthilfegruppe Arnsberg

Eine gelungene Veranstaltung: Über 40 Mitglieder der Parkinson-Selbsthilfegruppe Arnsberg-Sundern kamen zum Besuchstag in die Paracelsus-Elena-Klinik nach Kassel. Ziel der Reise war, das Angebot der Parkinson-Fachklinik näher kennen zu lernen.

Zunächst einmal wurde die Gruppe von der stellvertretenden Stationsleiterin, Antje Steinberger, in Empfang genommen. Bei Kaffee und Keksen gab es erste Infos über die Klinik. Anschließend nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich bei einer Ergotherapie-Stunde über nützliche Übungen im Alltag und Hilfsmittel zu informieren. Danach warf man gemeinsam einen Blick ins Schlaflabor und ließ sich anschließend von Petra Benecke einige logopädische Übungen zeigen.

In der Turnhalle gab es eine physiotherapeutische Bewegungseinheit mit Elke Löbring bevor abschließend Chefärztin UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder zum Gespräch zur Verfügung stand.

Mit richtiger Handhygiene zum Sieg!

Anlässlich des Internationalen Tags der Händehygiene fanden auch in diesem Jahr in der Paracelsus-Elena-Klinik verschiedene Aktionen statt.

Wie Handdesinfektion richtig funktioniert, darüber informierten am 6. Mai Dr. Karolin Graf vom Zentralinstitut für Krankenhaushygiene der Paracelsus-Kliniken Deutschland und Ellen Zeigner, Fachkraft für Krankenhaushygiene. Denn die Desinfektion der Hände gehört zu den wichtigsten Infektionspräventionsmaßnahmen im Krankenhaus.
Nach einem Rundgang über die Stationen und Abteilungen nutzten die Mitarbeitenden die Möglichkeit ihre Hände mittels einer „Skin-Diagnostik“ die Haut auf mögliche Keime zu testen. Zudem wurde der Feuchtigkeitsgehalt der Haut gemessen, da trockene und rissige Haut gefährliche Eintrittspforten für eine Keimbesiedelung bietet. Dies gilt es zu vermeiden.
Bei einem Wissensquiz konnten schließlich alle ihr Knowhow über Keime unter Beweis stellen. 16 Punkte galt es insgesamt zu erreichen. 15 beziehungsweise 16 richtige Antworten haben gleich mehrere Mitarbeiter abgegeben. Unter diesen wurden die beiden Gutscheine in Höhe von jeweils 40 Euro verlost. Gewonnen haben: Judith George und Elisabeth Sinning. Wir gratulieren recht herzlich!

Foto: Expertinnen für Handhygiene: Ellen Zeigner, Fachkraft für Krankenhaushygiene, überreicht den Gewinnerinnen des Hygienequiz, Judith George und Elisabeth Sinning, die wohlverdienten Gutscheine (von links, Foto: Kirsten Scheimann).

Bunte Deckel sammeln gegen Kinderlähmung

Paracelsus-Elena-Klinik unterstützt Rotary-Aktion „500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“ 

Bunte Deckel gegen Polio Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen oder Getränkekartons sammeln kann jeder! Das dachten sich auch die Mitarbeitenden der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel. Und so wird bereits seit einigen Wochen auf den Stationen und in der Verwaltung der Fachklinik für Parkinson und andere Bewegungsstörungen fleißig geschraubt und gesammelt. Dahinter steckt keine Sammelleidenschaft oder gar ein neuer Trend.Ziel dieser Aktivitäten ist: Leben zu retten.

Wie ist das möglich? Durch den Verkauf von Getränkedeckeln aus hochwertigen Kunststoffen an Recyclingunternehmen werden Schutzimpfungen gegen Kinderlähmung finanziert. Rotarier aus ganz Deutschland haben speziell für diesen Sammelzweck den Verein "Deckel drauf e.V." gegründet. Dieser organisiert die komplette Logistik und Verwertung der Deckel. Mit dem Verkaufserlös wird das weltweite Programm „End Polio Now“ unterstützt, damit kein Kind mehr an Kinderlähmung erkranken muss. Polio, ist eine hoch ansteckende Krankheit, an der vor allem Kleinkinder, aber auch Erwachsene, erkranken.

Die Infektion, die Lähmungserscheinungen verursacht, kann auch Spätfolgen haben oder tödlich verlaufen. Polio ist unheilbar – aber mit einer Impfung kann ein lebenslanger Schutz vor Polio erreicht werden. Also wir in der Paracelsus-Elena-Klinik fleißig weiter gesammelt. Und wenn die Kisten voll sind, werden die bunten Flaschendeckel zu einer der Sammelstellen in Kassel gebracht und dem weiteren Zweck zugeführt: Für eine weltweiten Ausrottung der Kinderlähmung!

Auf den Stationen steht ab sofort auf dem jedem Teewagen für die Patienten ein Sammelkörbchen, in dem jeder Mitarbeiter und jeder Patient Flaschendeckel sammeln kann. Die Deckel werden zentral gesammelt und später zur offiziellen Sammelstelle in Kassel gebracht. Vielen Dank an alle für die Unterstützung!

HINTERGRUND:

  • Sammeln Sie Deckel und helfen Sie im Kampf gegen Polio! Kunststoffverschlüsse bestehen aus Polyethylen (HDPE) oder Polypropylen (PP) – hochwertigen, recyclingfähigen Materialien. Wir sammeln die Getränkedeckel aus Kunststoff – um mit den Erlösen weltweit Impfaktionen gegen Kinderlähmung mitzufinanzieren.
  • Bitte sammeln Sie nur Kunststoffdeckel und -verschlüsse von Getränken (z.B. Wasser, Erfrischungsgetränke). Auch wenn andere Verpackungen ebenfalls aus Kunststoff sind, sammeln Sie diese Gegenstände bitte nicht! Diese gehören nicht in die Sammlung.
  • Kann ich Pfandflaschen ohne Deckel abgeben? Ja, selbstverständlich. Egal, ob Einweg- oder Mehrwegflaschen – bei der Rückgabe ist der Flaschenkörper mit dem darauf befindlichen Pfandzeichenentscheidend.
  • Bitte bringen Sie Ihre Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen zu einer Abgabestelle. Alle aktuellen Abgabestellen können Sie auf unserer Homepage abfragen.
  • Wieso reichen 500 Deckel für eine Impfung? Ein einzelner Deckel wiegt rund 2 Gramm, 500 Deckel ergeben etwa1 kg Material, der Erlös deckt die Kosten einer Impfung gegen Polio.

Kontakt: Deckel drauf e.V. | www.deckel-drauf-ev.de | post@deckel-drauf-ev.de

Hessischer Rundfunk zeigt Beitrag über THS-Station

PD Dr. med Friederike Sixel-Döring

Einmalig in Hessen: In der ersten Parkinson-Fachklinik Deutschlands, der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel, hat eine Spezialstation für Patienten mit Hirnschrittmachern eröffnet. In Hessen handelt es sich um die erste und einzige Klinikstation dieser Art für Patienten mit einer Tiefen Hirnstimulation, kurz THS. Insgesamt stehen dafür 23 Betten zur Verfügung. Die Tiefe Hirnstimulation zur Behandlung von Bewegungsstörungen, insbesondere des Morbus Parkinson, ist eine seit vielen Jahren etablierte Methode zur Verbesserung der motorischen Symptomkontrolle.

Anlässlich der Eröffnung der Spezialstation war ein Kamera-Team des Hessischen Rundfunks (HR) in der Paracelsus-Elena-Klinik und hat Beitrag zum Thema für die Hessenschau gedreht.

Der Filmbeitrag war im HR-Fernsehen, am Donnerstag, dem 25. April um 18 Uhr im Magazin "maintower“ zu sehen.

Hier der Link zur HR-Mediathek. Der Beitrag ist ab Minute 06:17 zusehen.

Vorteile der THS-Spezialstation der Paracelsus-Elena-Klinik

„Durch die technische Entwicklung neuer Systeme zur Tiefen Hirnstimulation mit neuen Programmiermöglichkeiten ist die Therapie über die Zeit immer komplexer geworden. Um dem gerecht zu werden, haben wir jetzt in unserer Klinik eine spezielle Fachstation für Patienten mit einer Tiefen Hirnstimulation eingerichtet“, erklärt PD Dr. Friederike Sixel-Döring, Fachärztin für Neurologie und Leitende Oberärztin an der Paracelsus-Elena-Klinik.

Der Vorteil der neuen Station ist ein engerer Arzt-Patientenkontakt bei Anpassungen der Schrittmachereinstellung sowie Schulung und Einweisung bei wieder aufladbaren Stimulatoren durch speziell geschulte Pflegekräfte. „Wir haben durch die Zusammenlegung all unserer THS-Patienten auf einer Spezialstation einen kurzen Draht zu den Patienten“, sagt die Leitende Oberärztin. So könne die Einstellung des Geräts optimiert und Komplikationen vermieden werden. Aber auch die Möglichkeit des direkten Erfahrungsaustauschs der Patienten mit einer THS untereinander stellt einen wichtigen Aspekt für uns dar“, so die Expertin.


Vortrag zum Weltparkinson-Tag

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Gesundheitstage Nordhessen 2019: Wir waren mit dabei!

Auch in diesem Jahr war das Team der Paracelsus-Elena-Klinik mit von der Partie bei Nordhessens größter Gesundheitsmesse im Kongress Palais Kassel.

Mit Infostand und Vortrag beriet das Experten-Team der Paracelsus-Elena-Klinik die Messebesucher rund um das Thema Parkinson und andere Bewegungsstörungen. Unsere Therapeuten informierten über verschiedene Hilfsmittel und luden u. a. dazu ein, sich per Enkaustik kreativ zu betätigen. Ein Ergotherapie-Angebot, bei dem Bilder per heißer Wachsmalkreide und "Bügeleisen" erstellt werden, das auch in der Klinik gut ankommt (s. Foto).
Außerdem konnten die Besucher mittels Riechtest prüfen, ob sie eventuell auch an Parkinson leiden. Denn 80 Prozent aller Parkinson-Patienten haben bereits Jahre vor der Diagnose eine eingeschränkte Riechfähigkeit.
Besonders gut kam der Vortrag unserer Oberärztin Maria-Lucia Muntean an. Die Fachärztin für Neurologie und Schlafmedizin informierte im restlos vollen Hörsaal zum Thema: „Schlafstörungen sind keine Nebensache – Die richtige Diagnose und Therapie sind wichtig!“
Viele Zuhörer nutzen im Anschluss das Angebot einer Sprechstunde bei Dr. Muntean am Infostand, wo auch Neurologin Dr. Andrea Wegener für Fragen zur Verfügung stand. Und auch das Angebot der Vital- und Blutzuckerkontrolle, das von Parkinson-Nurse Antje Steinberger angeboten wurde, fand regen Zuspruch. Insgesamt also wieder ein voller Erfolg.


Schwebendes Bauteil am Schwerlastkran vor der Paracelsus-Elena-Klinik: Matthias Feisel, Projektleiter WISAG Industrie Service Gruppe, Pflegedienstleiter Arno Kühnel, Elmar Erdmann, Projektleiter Planungsbüro pwf und Klinikmanager Josef Jürgens (von links). Foto: Kirsten Scheimann

Tonnenschwere Fertigbauteile wurden für den Klinikergänzungsbau der Paracelsus-Elena-Klinik angeliefert.

Am 27.02.2019 hieß es rund um die Paracelsus-Elena-Klinik: Vorsicht Schwerlasttransport! Seit Herbst 2018 wurde das Gelände für den Bau eines neuen Gebäudekomplexes der Parkinson-Fachklinik vorbereitet. Um Bauzeit zu sparen und den Baustellenverkehr zu minimieren, wurde jetzt das neue Versorgungsgebäude in Fertigbauweise angeliefert. Hierzu waren über Stunden mehrere Schwerlasttransporter im Einsatz, um fünf riesige Raumzellen mit einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen anzuliefern.

Damit diese am richtigen Ort aufgestellt werden konnten, war bereits in den frühen Morgenstunden ein 250-Tonnen-Autokran auf dem Baustellengelände aufgebaut worden. So wurden die Einzelteile schließlich passend zusammengesetzt. Ein sehenswertes Spektakel!

Das fand auch das Team des Hessischen Rundfunks aus Kassel, das den Transport gefilmt hat. Der Beitrag kann in der HR-Mediathek der Hessenschau (ab min 7.30) online angesehen werden unter: HR-Mediathek


SAT.1 LIVE zeigt Fernsehbeitrag anlässlich der Eröffnung der THS-Spezialstation der Paracelsus-Elena-Klinik

Einmalig in Hessen: In der ersten Parkinson-Fachklinik Deutschlands, der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel, hat eine Spezialstation für Patienten mit Hirnschrittmachern eröffnet. In Hessen handelt es sich um die erste und einzige Klinikstation dieser Art für Patienten mit einer Tiefen Hirnstimulation, kurz THS. Insgesamt stehen dafür 23 Betten zur Verfügung. Die Tiefe Hirnstimulation zur Behandlung von Bewegungsstörungen, insbesondere des Morbus Parkinson, ist eine seit vielen Jahren etablierte Methode zur Verbesserung der motorischen Symptomkontrolle.

Vorteile der THS-Spezialstation der Paracelsus-Elena-Klinik

„Durch die technische Entwicklung neuer Systeme zur Tiefen Hirnstimulation mit neuen Programmiermöglichkeiten ist die Therapie über die Zeit immer komplexer geworden.
"Um dem gerecht zu werden, haben wir jetzt in unserer Klinik eine spezielle Fachstation für Patienten mit einer Tiefen Hirnstimulation eingerichtet“, erklärt PD Dr. Friederike Sixel-Döring, Fachärztin für Neurologie und Leitende Oberärztin an der Paracelsus-Elena-Klinik. Der Vorteil der neuen Station ist ein engerer Arzt-Patientenkontakt bei Anpassungen der Schrittmachereinstellung sowie Schulung und Einweisung bei wieder aufladbaren Stimulatoren durch speziell geschulte Pflegekräfte.
„Wir haben durch die Zusammenlegung all unserer THS-Patienten auf einer Spezialstation einen kurzen Draht zu den Patienten“, sagt die Leitende Oberärztin. So könne die Einstellung des Geräts optimiert und Komplikationen vermieden werden. Aber auch die Möglichkeit des direkten Erfahrungsaustauschs der Patienten mit einer THS untereinander stellt einen wichtigen Aspekt für uns dar“, so die Expertin.

Anlässlich der Eröffnung der Spezialstation war ein Kamera-Team von SAT.1 LIVE in der Paracelsus-Elena-Klinik und hat Beitrag zum Thema für die Hessenschau gedreht. Die Sendung ist unter folgendem Link anzusehen (ab Minute 14:21): Beitrag SAT 1 LIVE zur THS-Station der Paracelsus-Elena-Klinik


Nicht jedes Zittern ist Parkinson!

Experteninterview: UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder (Foto), Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel, ist eine international renommierte Neurologin, die auf dem Gebiet Parkinson und andere Bewegungsstörungen forscht und therapiert.

„Immer wieder sehen wir ältere Patienten, die klagen, dass sie trotz vieler Medikamente, die ihr Zittern verbessern sollen, das Besteck kaum halten können“, sagt UnivProf. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik. „Sie trauen sich nicht im Restaurant zu essen und haben Angst wegen des Zitterns für Alkoholiker gehalten zu werden. Meist wird die Diagnose Parkinson gestellt – oft ist dies aber eine Fehldiagnose, denn nicht jedes Zittern ist Parkinson!“Patienten mit typischem Parkinson-Tremor bemerken meist nur in Ruhe ein Zittern der Finger. Aber auch, wenn die Arme entspannt beim Gehen baumeln, sieht man ein einseitiges Zittern. Obwohl das Parkinson-Zittern sehr störend sein kann, ist das Halten von Messer und Gabel oft nicht sehr beeinträchtigt. Es kann jedoch auch ein Bein zittern oder Arm und Bein einer Seite. „Hier helfen tatsächlich Parkinson-Medikamente, wenn auch die Dosierung gegebenenfalls höher sein muss“, erklärt die Neurologin.
Das Haltezittern oder der essentielle Tremor, der manchmal schon bei jüngeren Menschen auftritt und oft beide Hände betrifft, ist meist vererbt. Er geht häufig mit Gangunsicherheiten einher. „Dieses Zittern kann durch spezifische, nicht-Parkinson-Medikamente verbessert werden, ist im Alter ausgeprägter und die Medikation ist manchmal nicht ausreichend wirksam. Dann kann eine Tiefe Hirnstimulation in speziellen Hirngebieten eine erfolgreiche Behandlung darstellen – meist wesentlich wirksamer als alle Tabletten“, so die Expertin.
Falls überwiegend der Kopf zittert, ist eine mögliche Diagnose der dystone Tremor aufgrund eines Schiefhalses. Dieses Zittern tritt im mittleren Lebensalter auf und wird mit Botulinum-Toxin-Injektionen in die Halsmuskulatur behandelt, die alle drei bis vier Monate wiederholt werden. „Es ist also entscheidend, die richtige Diagnose zu stellen, damit ein Zittern auch richtig behandelt werden kann. Entsprechende Untersuchungen führen wir in der Paracelsus-Elena-Klinik durch“, sagt Trenkwalder.

Die Paracelsus-Elena-Klinik wächst!

Die Arbeiten am Klinikerweiterungsbau der Fachklinik für Parkinson sind im vollen Gange. Seit Herbst 2018 wurde das Gelände an der Klinikstraße und im Lückenrod für den Bau eines neuen Gebäudekomplexes der Klinik vorbereitet. In wenigen Tagen werden erste große Fertigbauteile für das neue Versorgungsgebäude angeliefert werden.

Damit die Patienten in der Zeit der Bauarbeiten auf dem Areal des eigentlichen Klinikgartens einen entsprechenden Freiraum zur Genesung haben, wird auf der Nordseite des Klinikgebäudes ein zusätzlicher Patientengarten angelegt.

Der freigelegte alte Heizöltank, der am 28.02.19 nach Jahrzehnten den Standort verlassen wird. Fotos: pwf Planungsbüro
Erste Flächen im Patientengarten Nord, der den Patienten während der Bauzeit eine Ruhezone im Freien, abgewandt vom Baugeschehen bieten wird.
Die winterfest verpackte Bodenplatte für die neue Energiestation, die am 27.02.19 per Schwertransport die Baustelle erreichen wird.
 

Los geht’s: Die Elena-Klinik wird größer und moderner!

Erweiterungsbau: Die ersten Vorarbeiten des 12 Millionen Euro teuren Bauprojektes haben begonnen. Ein vierstöckiges Bettenhaus erhöht die Kapazitäten und ermöglicht räumliche Umstrukturierungen.

Mit Vorarbeiten war im August 2018 der Startschuss für die lang ersehnte Erweiterung und bauliche Modernisierung der Paracelsus-Elena-Klinik gefallen. Bis zum Jahresende wurden rund um die Klinik Versorgungsleitungen neu gelegt, außerdem wird die Straße »Im Lückenrod« verbreitert.

Was in der Paracelsus-Elena-Klinik lange ersehnt wurde, hat endlich begonnen: Der dringend benötigte Erweiterungsbau kommt. Zunächst müssen Teile der alten Klinik, zum Beispiel der Vortragssaal, abgerissen werden. Denn dort soll der neue vierstöckige Erweiterungsbau entstehen. Mit diesem neuen Gebäude wird sich die Bettenkapazität von aktuell 120 auf 140 Patientenbetten erhöhen und eine Umstrukturierung der wird Klinik erfolgen. Möglichst viele Betten sollen in den Neubau gelegt werden, während Dienst- und Nebenräume in dem Bestandsbau untergebracht werden. Vieles wird so räumlich neu organisiert und optimiert werden können.
Auch der Haupteingang wird verlegt: Er wird ebenso wie die administrative Aufnahme und die Liegendkrankenvorfahrt im Neubau untergebracht werden. Vorgesehen ist auch ein neuer Speisenaufzug mit Verbindung zur Küche im dritten Obergeschoss des alten Klinikgebäudes. Erweiterung und Umstrukturierung schaffen ideale Voraussetzungen, damit die Paracelsus-Elena-Klinik ihre Spitzenposition sowohl bei der Behandlung von neurologischen Erkrankungen als auch in der Forschung sichern kann.
Fast zwölf Millionen Euro wird die gesamte Baumaßnahme kosten, das Land Hessen fördert das Projekt mit 8,8 Millionen Euro. Bezugsfertig, so die Pläne, soll die »neue« Paracelsus-Elena-Klinik im Jahr 2021 sein.

Willkommen im Videoportal!

Gangstörung sehen, Tiefe Hirnstimulation verstehen und den Parkinson-Tremor erkennen - nutzen Sie unsere Informationsfilme und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von unserer Klinik und unseren Ärzten.

Vortrag: „Radeln gegen Parkinson“

Vortrag: Mittwoch, 30. Januar 2019, 14.30 bis 15.30 Uhr im Vortragssaal, Paracelsus-Elena-Klinik, Klinikstraße 16, 34128 Kassel

252 Kilometer, 4000 Höhenmeter, maximale Steigung 18 Prozent: Trotz langjähriger Parkinsonerkrankung überquerte Wolfgang Bornemann zusammen mit einem ebenfalls von der Krankheit betroffenen Freund mit dem Fahrrad die Alpen: von Füssen nach Meran. Das ist bereits für jeden geübten und gesunden Radler eine große Herausforderung!

In nur vier Tagen gelang ihnen die anspruchsvolle Alpenüberquerung. Die Männer kämpfen sich dabei durch Schnee und Eis und kamen letztendlich erschöpft, aber glücklich in Meran an. Bei ihrer Tour wurden die beiden von einem Fernsehteam begleitet, zudem hat Bornemann ein Buch über seine Erlebnisse geschrieben, um anderen Mitstreitern Mut zu machen. Wolfgang Bornemann leidet seit 25 Jahren an Parkinson. Seitdem treibt der frühere IBM-Mitarbeiter regelmäßig Sport. Vor allem Radfahren ist für ihn die beste Therapie.

Der Niedersachse ist sich sicher: „Nach so vielen Jahren mit der Krankheit müsste es mir viel schlechter gehen. Aber durch den Sport gelingt es mir, weniger Medikamente zu nehmen und die Phasen zwischen der Medikamenten-Einnahme besser zu überbrücken.“ In seinem Vortrag erzählt der 65-Jährige über seine Erlebnisse bei seiner Alpenüberquerung und wie ihm der Sport geholfen hat, mit der Krankheit besser umzugehen. Der Eintritt ist frei!

Fachvortrag von Prof. Dr. Elena Moro

Einladung zum Fachvortrag in der Paracelsus-Elena-Klinik

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wie Sie herzlich zu einem Fachvortrag der international renommierten Expertin zur Tiefen Hirnstimulation bei Parkinson, Prof. Dr. Elena Moro, ein:

FACHVORTRAG:

REFERENTIN: Prof. Dr. Elena Moro, Université Grenoble Alpes
TITEL: “Non-motor symptoms and DBS: Hype or hope?”

Donnerstag, 17. Januar um 12 Uhr
Büro Prof. Trenkwalder
Paracelsus-Elena-Klinik
Klinikstraße 16, 34128 Kassel.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Freundliche Grüße
UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder Ärztliche Leitung

ZUR PERSON: Prof. Dr. Elena Moro

  • Professor of Neurology, Department Psychiatry, Neurology and Neurological Rehabilitation, CHU de Grenoble, Joseph Fourier University, Grenoble, Francce
  • Associate Director of the Department of Psychiatry, Neurology and Neurological Rehabilitation, CHU de Grenoble, Joseph Fourier University, Grenoble, France
  • Director of the Movement Disorders Unit, CHU Grenoble, University Grenoble-Alpes, Grenoble Ausbildung
  • 1989: MD, medicine, University of Trieste, Trieste, Italy
  • 2000: Ph.D., Catholic University of Rome, Rome, Italy

Wichtigste Positionen:

  • 1999-2000: Clinical Research Fellow, Movement Disorders Center, Division of Neurology, Joseph Fourier University, Grenoble, France
  • 2000-2002: Staff Neurologist, Department of Neuroscience, Niguarda Ca’ Granda Hospital, Milan, Italy
  • 2002-2009: Assistant Professor of Neurology, Department of Medicine, University Health Network, Toronto, Canada
  • 2009-2012: Associate Professor of Neurology, Department of Medicine, University Health Network, Toronto, Canada
  • 2012-2015: Professor of Neurology, Department Psychiatry, Neurology and Neurological Rehabilitation, CHU de Grenoble, Joseph Fourier University, Grenoble, France

Auszeichnungen:

  • 2001: Roche “Mosè dal Prada” prize
  • 2014: Prix FNMI des équipes émergentes

Erfolgreiche Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen

Die Paracelsus-Elena-Klinik Kassel kooperiert mit der Universitätsmedizin Göttingen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Chancen für die Forschung: Europäische Union fördert internationales Forschungsprojekt mit Beteiligung der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel zur Parkinsonerkrankung

Unser Forschungsprojekt PROPAG-AGEING kann zu wegweisenden Erkenntnissen in der Parkinsonforschung führen“, ist sich Prof. Dr. Brit Mollenhauer, Oberärztin an der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel, sicher.  Diese Einschätzung teilt auch die Europäische Union, die das Forschungsprojekt „PROPAG-AGEING“ im Rahmen des europäischen Programms für Forschung und Innovation – Horizont 2020 – jetzt bewilligt hat. In Kooperation mit der Universitätsklinik Göttingen ist UnivProf. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Elena-Klinik, die federführende Antragstellerin des Projektes am deutschen Forschungsstandort. Auch sie ist von der großen  Bedeutung dieses Projektes überzeugt.