Tradition

Konzernhistorie

Die Ursprünge des Klinikkonzerns gehen auf die Grundsteinlegung der Paracelsus-Klinik Osnabrück im Jahr 1968 zurück.
Mit dem Konzept der Praxiskliniken wurde bereits Ende der 60er-Jahre eine Integration zwischen stationärer und ambulanter Versorgung nicht nur durch den behandelnden Arzt, sondern auch räumlich realisiert. Infolgedessen können Geräte übergreifend ausgelastet, unnötige Doppeluntersuchungen und Zeitverluste in der Behandlung der Patienten vermieden werden. Die medizinische Versorgung aus einer Hand steht im Vordergrund.


Das Praxisklinik-Konzept wurde später durch einen Forschungsbericht des Bundesministeriums am Beispiel der Paracelsus-Klinik Bad Ems wissenschaftlich begleitet und wird noch heute in den Grundstrukturen als vorbildlich für andere Krankenhäuser beurteilt.
In den 70er- und 80er-Jahren wurden zunächst weitere Akut-Krankenhäuser in ganz Deutschland in die private Trägerschaft übernommen. Mit dem Betrieb der ersten Rehabilitationsklinik hat sich das Unternehmen gegen Ende der 80er-Jahre ein weiteres wirtschaftliches Standbein aufgebaut.

Ende 2017 beantragten die Paracelsus Kliniken Insolvenz in Eigenverwaltung. Diese wurde im Sommer 2018 beendet. Seitdem gehören die Kliniken zur familiengeführten Beteiligungsgesellschaft Porterhouse.

Heute betreibt der Paracelsus-Konzern insgesamt 26 Einrichtungen an 19 Standorten. Mit ihren Akut-Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und mehreren ambulanten Einrichtungen zählen die Paracelsus-Kliniken zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland.

Der Name des Unternehmens erinnert an Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (1494 – 1541), der sich als Arzt, Philosoph und Reformer verdient gemacht hat.