Fachbereich

Endoprothetik – Endo­­Prothetik­­Zentrum

Unsere Fachabteilung Orthopädie / Endoprothetik ist der Hauptabteilung Chirurgie zugeordnet. Mit dem EndoProthetikZentrum halten wir ein überregional bedeutsames Versorgungsangebot für den künstlichen Gelenkersatz (Endoprothetik) vor. Unsere Paracelsus-Klinik Hemer wurde im Frühjahr 2015 als erste Klinik im Märkischen Kreis von EndoCert und der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie als EndoProthetikZentrum zertifiziert und das Zertifikat im Frühjahr 2019 bestätigt.

Die endoprothetischen Operationen werden durch die niedergelassenen Kollegen Dr. Laaß aus Hemer und Dr. Jäger aus Menden in enger Kooperation mit den chirurgischen Abteilungsärzten durchgeführt.

Wir behandeln Gelenkerkrankungen in großer Fallzahl sowie Verschleißerkrankungen an Knie- und Hüftgelenk. Im Rahmen der Endoprothetik werden sowohl Erst-, als auch Wechseloperationen angeboten. Ggf. verwenden wir Spezialimplantate oder Knochentransplantate. In Hemer werden jährlich ca. 500 künstliche Knie- und Hüftgelenke eingesetzt. Der endoprothetische Schwerpunkt der Klinik ist weit über die Region hinaus bekannt.

Die Endoprothetik eröffnet Ihnen als Patient die Möglichkeit, wieder ein bewegungsreiches und schmerzfreies Leben führen zu können. Immer dann, wenn die Zerstörung des Gelenkes durch Verschleiß (Arthrose) oder Rheuma so weit fortgeschritten ist, dass durch nicht-operative Therapien oder gelenkerhaltende Operationen keine Besserung mehr zu erzielen ist, können wir Ihnen mit einem Kunstgelenk Linderung verschaffen. Einerseits wird die Beweglichkeit verbessert, andererseits können Achsenfehlstellungen und Instabilität korrigiert werden. Ziel ist immer, Schmerzen zu lindern und die Funktion zu verbessern.

Leistungsspektrum

Wir legen sehr viel Wert auf eine individuelle Beratung unserer Patienten.  Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen der Klinik sorgen wir für eine optimale Therapie, die auch die Früh-Reha noch während des stationären Aufenthaltes und die Organisation einer Anschlussheilbehandlung umfasst. Beides Behandlungsbausteine, die für einen nachhaltigen Therapieerfolg wichtig sind.

 

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Beim Hüftgelenksersatz kommen zementierte, zementfreie und teilzementierte Verfahren zum Einsatz. Bei dem sogenannten Knochenzement handelt es sich um einen speziellen Kunststoff. Neben dem Ersteinsatz einer Endoprothese bieten wir auch den Wechsel der künstlichen Gelenke an, insbesondere bei Lockerungen, Knochendefekten oder Infektionen. Dabei kommen auch Knochentransplantate aus der Knochenbank sowie Spezialimplantate zum Einsatz. Das komplette Hüftgelenk besteht immer aus einer Pfanne, einer Kugel und einem Schaft im Oberschenkelknochen.

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 Bei Eingriffen am Kniegelenk setzen wir je nach Schwere der Erkrankung eine Total-Endoprothese (TEP) ein oder verwenden einen so genannten Hemi-Schlitten. Diese Teilprothesen ersetzen lediglich den inneren, seltener den äußeren Gelenkanteil. Auch der seltene Ersatz der rückwärtigen Fläche der Kniescheibe gehört zu unserem Operationsspektrum. In speziellen Situationen müssen Knieendoprothesen mit einem Koppelungsmechanismus verwendet werden. Wie Hüftendoprothesen müssen auch Knieprothesen gelegentlich ausgewechselt werden, was durchaus möglich ist.

Karriere

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