Röntgendiagnostische Abteilung der Paracelsus-Klinik Karlsruhe

Überwachungsmonitor in der Abteilung für Radiologie an der Paracelsus-Klinik Karlsruhe

Die bildgebenden Verfahren spielen bei der Diagnose vieler Krankheiten eine Schlüsselrolle und liefern die entscheidenden Befunde, um die jeweils angemessene Behandlung festzulegen. Für alle internistischen und chirurgischen Fachgebiete spielen also Röntgenuntersuchung, Ultraschall, Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT) eine tragende Rolle. Am häufigsten kommen dabei Röntgenapparat oder Ultraschallgerät zum Einsatz.

Apparative Ausstattung

  • Computertomografie (CT)
    Multi Detektor Computertomograf („16-Zeiler“); mit diesem Gerät können sämtliche Routine- und Notfalluntersuchungen schnell und sehr präzise durchgeführt werden. Durch die integrierten Dosisreduktionsprogramme sind schonende Untersuchungen möglich, die den aktuellen Strahlenbelastungsvorschriften entsprechen.

  

  • Magnetresonanztomografie (MRT)
    moderner 1,5 Tesla Kernspintomograf; das Gerät verfügt über differenzierte Untersuchungsprotokolle  wie „NeuroPlus“ (Kopf- und Rückenmark), „AngioPlus“ (Blutgefäße), „OrthoPlus“ (Gelenke und muskuloskeletale Bereiche), „OncoPlus“ (onkologische Studien), „PediatricPlus“ (Kinder), Kernspin-Mammografie (weibliche Brust) bis hin zu „BodyPlus“ (alle Körperregionen).

  

  • Ultraschall
    Im Ultraschalllabor der Klinik können sämtliche sonographischen Untersuchungen durchgeführt werden: Ultraschall (Sonografie), Doppler-/Duplex-Sonografie, Elastografie, Endosonografie. Das diagnostische Angebot der Sektion steht auch den niedergelassenen Hausärzten der Umgebung zur Verfügung.

  

  • Röntgen
    Moderne, dosisreduzierte Röntgenapparate stehen in der Klinik zur Verfügung und bilden die Basis der bildgebenden Diagnostik.

 

Die Archivierung der Bilder und Befunde erfolgt papier- und filmlos in einem digitalen dedizierten PACS und Röntgen-Informations-System.

  

Die Röntgendiagnostik als therapeutisches Werkzeug

Die radiologischen Fachärzte stellen nicht nur Diagnosen. Zunehmend gewinnt die interventionelle Röntgendiagnostik an Bedeutung, also der Teil der Röntgendiagnostik, der mittels minimal-invasiver Eingriffe auch die Behandlung der Patienten übernimmt. Sehr kleine OP-Werkzeuge werden mit Hilfe eines Katheters in das Körperinnere eingeführt, um unter Kontrolle bildgebender Verfahren den Eingriff durchzuführen. Bei diesen kathetergestützten Verfahren sind nur sehr kleine OP-Schnitte notwendig. Die Ärzte unserer Klinik werden, wo immer möglich und medizinisch vertretbar, Eingriffe minimal-invasiv vornehmen. Routinemäßig geschieht das an unserer Klinik u. a. bei

  • Leistenbruch
  • Gallensteinen
  • Blinddarmentzündung
  • Darmentzündung
  • Hämorrhoidalleiden
  • Schultergelenksverschleiß- oder verletzungen