Lungenszintigrafie

Bei der Lungenszintigrafie wird die Belüftung und Durchblutung der Lunge gemessen (z.B. Funktion vor Operation, Ausschluss Lungenembolie). Zunächst wird die Lungenbelüftung gemessen. Hierbei atmet der Patient ein Sauerstoffgemisch ein, in dem radioaktive Partikel gelöst sind. Wichtig: Es entsteht kein unangenehmer Geruch oder Geschmack. Anschließend erfolgen etwa 20-minütige Aufnahmen der Lunge mit der Gammakamera, um die Verteilung der Substanz über die Bronchien zu bestimmen.

Die anschließende Messung der Lungendurchblutung ist möglich, indem dem Patienten eine radioaktive Substanz in die Vene injiziert wird. Über die Blutbahn reichert sich diese Substanz in der Lunge an. Sobald dies geschen ist, wird die Lunge erneut mittels einer speziellen Kamera aufgenommen.

Zum Abschluss erfolgt ein Vergleich beider Untersuchungen.

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