Lymphszintigrafie der Beine

Mit der Lymphszintigrafie steht ein Verfahren zur Verfügung, um die Lymphabflussverhältnisse bei Lymphödem in den Beinen zu erfassen. Dem Patienten wird eine radioaktive Substanz zwischen den Zehen in die Haut injiziert und zwar sowohl auf der gesunden als auch auf der erkrankten Seite. Nach der Injektion werden Aufnahmen über den Leistenlymphknoten für maximal 2 Stunden angefertigt. Während der Zeit sollten die Patienten regelmäßige Paddelbewegungen mit den Füßen durchführen. Danach werden die Beine bewegt (Treppen steigen, laufen). Im Anschluss daran werden erneut Aufnahmen über den Leistenlymphknoten angefertigt. Der Abfluss der radioaktiven Substanz über die Lymphbahnen in die Leiste kann im Anschluss berechnet werden.

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