Nierenszintigrafie

Bei der Nierenszintigrafie können die Funktion der Nieren und die Abflussverhältnisse (Ausscheidung) untersucht werden. Hierzu wird dem Patienten eine radioaktive Substanz über die Armvene verabreicht. das Mittel wird von den Nieren aus dem Blut herausgefiltert und über die Harnleiter in die Blase ausgeschieden. Die Aufnahmen mittels Gammakamera beginnen direkt nach der Injektion und dauern etwa 30 Minuten. Auf Basis dieser Aufnahmen lässt sich eine Nierenfunktionskurve anlegen.

Bei einigen Erkrankungen, z.B. bei einer Harnabflussstörung, wird nach etwa 10 Minuten zusätzlich ein Medikament gegeben, um den Abfluss besser beurteilen zu können.

Während der Untersuchung ist darüber hinaus eine Blutentnahme nötig, um die Aktivität im Blut zu untersuchen. Diese Aktivität sollte mit der Zeit abnehmen, da die Nieren die radioaktive Substanz aus dem Blut herausfiltern. Am Ende der Untersuchung ist in der Regel die radioaktive Substanz komplett in der Blase und kann dann ausgeschieden werden.

Die Patienten müssen nicht nüchtern kommen, sollten jedoch vorher gut trinken (ca. 1 Liter Flüssigkeit).

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