10. Januar 2023

Turnerin Lisa Unger: Dann kam der Schmerz

1. Bundesliga-Turnerin Lisa Unger riss sich beim Training die Achillessehne. Aber mit viel Ehrgeiz und der exzellenten Behandlung von Dr. Alberto Schek der Paracelsus Klinik Bremen schaffte es die 24-Jährige in nur sechs Monaten wieder fit zu werden, pünktlich zu Saisonbeginn.

Diagnose: Riss der Achillessehne

09. April 2022, im Trainingslager in Hannover: Die 24-jährige Lisa Unger setze gerade zum Sprung zur Radwende an, als ein lauter Knall ertönte. „Ich dachte zuerst, eine Matte wäre umgefallen, aber dann kam der Schmerz“, erzählt die Bremerin. Lisa begann bereits mit fünf Jahren mit dem Turnen. Sie trainierte beim TuS Huchting Bremen für die 1. Turn-Bundesliga am Barren, als sie sich verletzte. „Meine größte Befürchtung war es, nie wieder turnen zu können. Ich dachte an die anstehende Turn-Bundesliga, und war unglaublich wütend auf mich selbst“, berichtet sie. Die anschließende Untersuchung fand im MVZ Sportmedizin der Paracelsus Klinik Bremen statt und bestätigte das Horror-Szenario der Turnerin: Riss der Achillessehne.

Training mit Beinschiene

Lisa Unger ließ sich nicht unterkriegen. Bereits anderthalb Wochen nach der Operation an der Achillessehne stand die Leistungssportlerin wieder in der Halle. „Für mich stand von Anfang an fest, dass ich alles dafür geben würde, bis zum Bundesligabeginn wieder fit zu sein“, erzählt sie. In Absprache mit Dr. Alberto Schek und ihrem Physiotherapeuten Thomas Senff-Binder begann sie mit leichten Kräftigungsübungen wie Klimmzügen und Sit Ups. „Ich habe es zu Hause nicht lange ausgehalten“, gesteht Lisa. „Ich wollte unbedingt wieder in die Halle zu meinem Team.“ Ihre Trainerin Katharina Kort vom TuS Huchting Bremen ermöglichte ihr den Wunsch. Sie fuhr ihren Schützling morgens zur Halle und abends wieder nach Hause. Nach mehreren Wochen durfte Lisa das Training an den Turngeräten wieder aufnehmen. Damit ihr Fuß weiterhin stillgelegt blieb, trug sie eine speziell angefertigte Gipsschiene. „Es kostete mich sehr viel Anstrengung, da ich meinen Fuß nicht belasten durfte“, sagt Lisa. „Trotzdem war es ein gutes Gefühl, wieder am Barren turnen zu können.“

Glück im Unglück

Lisa konzentriert sich auf die positiven Seiten. „Der Stufenbarren ist das einzige Turngerät, bei dem der Fuß nicht stark belastet wird. Daher hatte ich Glück im Unglück. Ich konnte trotz meiner Verletzung an der Achillessehne schnell wieder am Barren turnen. Ich musste nicht so lange auf mein Lieblingsgerät verzichten musste “, erklärt sie. Der Barren war schon immer ihr Lieblingsgerät. „Das Schwingen gibt mir das Gefühl zu Fliegen“, verrät Lisa. Mit viel Fleiß und Ergeiz und der Unterstützung ihrer Teamkollegin Karina Schönmeier und ihrer Trainerin Katharina Kort schaffte Lisa es dank der intensiven Behandlung von Dr. Alberto Schek pünktlich zum Bundesliga-Beginn wieder fit zu sein! Und das in nur sechs Monaten. Lisa ist glücklich. „Ich konnte zu zwei der vier geplanten Wettkämpfe antreten und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das MVZ Sportmedizin der Paracelsus Klinik Bremen im Weserstadion ist die beste Praxis, ich der ich je in Behandlung war – und ich war bei vielen Praxen in Behandlung“, lacht sie. In der Gruppenwertung wurden Lisa und ihr Verein TT Kiehn Group Lüneburg Buchholz Tabellen-Sechster. Ab April wird die 24-Jährige wieder bei Wettkämpfen zu sehen sein.