4. Mai 2021

An der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg studieren Hebammen

Hebammen begleiten die allermeisten Geburten hierzulande kompetent und mit großer Erfahrung -in der Geburtshilfe der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg sind es insgesamt 14 Hebammen und sechs Hebammenstudentinnen, die jährlich rund 750 Kindern auf die Welt helfen

„Dass die Hebammenausbildung seit 2018 als Studium möglich ist und seit 2020 sogar ausschließlich universitär stattfindet, begrüßen wir hier an der Klinik sehr“, erklärt Kreißsaalleiterin Tania Mielke anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai 2021. Seit 30 Jahren ehrt der Hebammentag den Beruf der Hebamme und macht auf die Bedeutung dieses Berufes für die Gesellschaft aufmerksam.

Das Berufsbild wandelt sich, das medizinische Wissen hat rasant zugenommen. Dass die Hebammenausbildung mittlerweile als Studium angelegt ist, findet Tania Mielke deshalb nur folgerichtig und freut sich, dass sechs Bachelorstudentinnen ihr den Praxisteil ihres Hebammenstudiums in der geburtshilflichen Abteilung der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg absolvieren. Die Klinik ist Praxispartner der Unis in Hamburg und Lübeck. Zwei von ihnen stehen kurz vor dem Examen. „Als es 2018 erstmals die Möglichkeit gab, Hebammen auf universitärem Niveau auszubilden, waren wir sofort dabei“, erinnert sich Hebamme Tania Mielke. Damit gehörte die Klinik zu den ersten Kliniken Schleswig-Holsteins, die angehenden Hebammen und Geburtshelfern ein solches Studium ermöglichen. Den Lehrplan für den neuen Studiengang entwickelten das Universitätsklinikum Eppendorf und das Universitätsklinikum Lübeck, die Paracelsus-Klinik war an der Ausgestaltung des Lehrplanes von Anfang an beteiligt. „Dass jetzt endlich innerhalb des Fachgebietes auch wissenschaftlich gearbeitet wird, davon profitiert das gesamte Hebammenwesen und damit auch jede gebärende Frau“, betont Tania Mielke, die seit fast 25 Jahren als Hebamme arbeitet.

Um die praktische Ausbildung der sechs Studentinnen kümmern sich zwei Praxisanleiterinnen und offenbar ist die Ausbildung an der Klinik so gut, dass die meisten Studentinnen auch nach ihrem Studium am liebsten bleiben möchten. Die beiden ersten Studentinnen beenden ihr dreijähriges Studium demnächst mit dem Examen, danach folgt die Bachelorarbeit. Und beide werden weiterhin an der Klinik als dann studierte Hebammen arbeiten.

„Wir achten hier an der Klinik darauf, dass eine Hebamme möglichst für nur eine Gebärende zuständig ist und sie durch den gesamten Geburtsvorgang begleitet. Diese Eins-zu-Eins-Betreuung der Frauen ist uns hier im Hebammenteam sehr wichtig. Die Frauen wissen das sehr zu schätzen und fühlen sich gut aufgehoben. Und unsere Studentinnen durchlaufen dadurch eine extrem intensive und fundierte praktische Ausbildung“, erklärt Tania Mielke.

Das 14-köpfige Team gestandener Hebammen an der Paracelsus-Klinik bietet den angehenden Hebammen eine große Bandbreite an Erfahrungen und Kenntnissen. So gehören Akupunktur, Homöopathie, unterschiedliche Massage- oder Atemtechniken zum Repertoire des Teams – ein Fundus an Wissen, aus dem die Studentinnen schöpfen können. Ausbildungsinhalte wie Geburtsvorbereitung oder Nachsorge erlernen sie praktisch, indem sie phasenweise bei freischaffenden Hebammen hospitieren. Die Abläufe auf sehr großen Geburtsstationen oder die Begleitung bei kritischen Geburtsverläufen lernen sie bei den universitären Kooperationspartnern in Hamburg und Lübeck. Den größten Teil ihrer Praxis jedoch erlernen sie an der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg, eine Klinik, die unter dem Motto „Geboren gebären“ für viele werdende Eltern die Geburtsklinik ihrer Wahl ist.