16. Juli 2021

Behandlung einer Herzinsuffizienz

Sie fühlen sich weniger leistungsfähig, ermüden rascher, leiden unter Herzrasen oder kommen schnell außer Atem, auch bei geringer Anstrengung oder in Ruhe? Das könnten Symptome einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) sein. Ohne eine geeignete Therapie ist die Lebenserwartung bei einer Herzinsuffizienz deutlich reduziert. Im hochmodernen Herzkatherlabor der Paracelsus Klinik Zwickau stehen umfassende diagnostische Optionen zur Verfügung.

Ursachen einer Herzschwäche

Mögliche Ursachen für eine Herzschwäche können hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheit, Krankheiten des Herzmuskels oder ein Herzklappenfehler sein. Ein großer Teil der Diagnosen können sich aus einer umfassenden Erhebung der Krankengeschichte und der klinischen Untersuchung ergeben. Zudem beschränken sich die Herzspezialisten bei Paracelsus bei der Diagnose und der Behandlung der Herzinsuffizienz nicht nur auf ihr Fachgebiet, sondern arbeiten interdisziplinär mit anderen Kollegen eng zusammen.

Diagnostik bei Herzinsuffizienz

Mit einer EKG-Untersuchung (Elektrokardiogramm) können erste Ursachen für eine Herzschwäche wie Herzrhythmusstörungen, eine koronare Herzkrankheit oder frühere Herzinfarkte festgestellt werden. Weiterhin ist für einen Befund eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie) wichtig. Damit werden Veränderungen am Herzmuskel, an Herzklappen und am Herzbeutel bestimmt. In vielen Fällen ist zur Abklärung der Symptome zusätzliche eine Herzkatheteruntersuchung erforderlich. Beim Herzkatheter handelt es sich um eine invasive medizinische Untersuchung des Herzens über einen Katheter, der über venöse oder arterielle Adern der Leiste, der Ellenbeuge oder über das Handgelenk eingeführt wird. Eine Herzkatheteruntersuchung ist für den Patienten meist schmerzarm und dauert in der Regel für diagnostische Zwecke ca. 15 bis 20 Minuten.

Das Herzkatheterlabor

Anfang des Jahres wurde das neue Herzkatheterlabor in der Paracelsus Klinik Zwickau in Betrieb genommen. Menschen, die möglicherweise an einer Herzinsuffizienz leiden, steht damit ein sehr gutes Versorgungsangebot zur Verfügung. „Durch die Fertigstellung des neuen Herzkatheterlabors wurde der Leistungsbereich in der Kardiologie auf ein deutlich höheres Niveau gehoben“ erklärt Chefarzt Dipl.-Med. Peter Walther. „Auch die mit neuer Medizintechnik ausgestattete nichtinvasive kardiopulmonale Funktionsdiagnostik wurde in neue angrenzende Räumlichkeiten zum Herzkatheterlabor verlegt. Unser Team, das 24 Stunden an 7 Wochentagen zur Verfügung steht, legt sehr viel Wert auf Gespräche mit den Patienten, um Erkrankungen und damit verbundene diagnostische Notwendigkeiten zu erklären.“