SPOR

Definition: SPOR

SPOR ist die Abkürzung für Spezialisierte Psychoonkologische Rehabilitation. Gemeint ist damit die verhaltensmedizinische/-therapeutische Behandlung (Unterstützung) psychischer Symptome bei Tumorerkrankungen im Rahmen eines interdisziplinären Behandlungskonzepts (psychotherapeutisch, medizinisch sowie sport- und bewegungstherapeutisch).

Bad Gandersheim

Die Paracelsus-Klinik: Erfolgreich in der onkologischen Nachsorge

Die Paracelsus-Klinik am See ist eine Fachklinik für onkologische Rehabilitation. Wir behandeln Patienten, die zum Beispiel an Tumoren des Magen-Darm-Trakts, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, der Lunge oder der Haut sowie an Tumoren im gynäkologischen oder im urologischen Bereich litten oder leiden. Für uns stehen nach einem Krankenhausaufenthalt nicht nur die medizinischen Aspekte der Erkrankung im Vordergrund. Die erfolgreiche Behandlung der psychischen Folgeerscheinungen, die im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen auftreten können, ist uns dabei besonders wichtig. Der moderne Gebäudekomplex unserer Klinik liegt eingebettet im landschaftlich schönen Bad Gandersheimer Kurpark. Mit insgesamt 200 Betten, überwiegend in komfortablen Einzelzimmern mit Balkon, bieten wir ein angenehmes Ambiente. 20 Zimmer sind  behindertengerecht ausgestattet. Wir betreuen Patienten, die einer gesetzlichen Krankenkasse oder einem Rentenversicherungsträger angehören, Privatversicherte, Patienten mit Anspruch auf Sozialleistungen und  Selbstzahler.

Paracelsus-Kliniken sind heute an vielen Standorten deutschlandweit vertreten. Unser Name steht dabei für mehr als 35 Jahre Erfahrung in der ambulanten und stationären Behandlung kranker Menschen.

Hand in Hand mit Fachwissen und Engagement: Das therapeutische Team

Das multidisziplinäre Therapeuten-Team der Paracelsus-Klinik am See besteht aus Experten für alle Aspekte der ganzheitlichen und individuellen Patientenbetreuung.

  • Fachärzte (für Innere Medizin, Onkologie, Gynäkologie, Dermatologie, Urologie, Gastroenterologie, Ernährungsmedizin, Rehabilitationswesen, Psychotherapie und Psychiatrie)
  • Psychotherapeuten
  • Ernährungsberaterinnen
  • Physio- und Sporttherapeuten
  • geschultes Krankenpflegepersonal (inklusive Entero- Stomatherapeutin)
  • Sport- und Freizeittherapeuten
  • Diplom-Sportlehrerin
  • Masseure
  • Sozialarbeiterin zur Klärung und Regelung sozialer Belange

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit der Paracelsus-Roswitha-Klinik in den Bereichen Psychosomatik und Neurologie sowie im Bereich Orthopädie mit der Paracelsus-Klinik an der Gande zusammen. Beide Kliniken liegen ebenfalls in Bad Gandersheim. Außerdem kooperieren wir mit externen Fachärzten für Urologie sowie für Hals-, Nasen-, Ohren- und Augenkrankheiten.

Bad Elster

Die Paracelsus-Klinik: Erfolgreich in Rehabilitation und Nachsorge

In der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten betreuen wir Patienten nach internistischen, gynäkologischen und urologischen Tumor- sowie bösartigen Systemerkrankungen. Für uns stehen dabei nicht nur medizinische Aspekte der Erkrankung im Vordergrund sondern auch die erfolgreiche Behandlung psychischer Folgeerscheinungen, die im Zusammenhang mit diesen Erkrankungen auftreten können.

Unsere moderne Klinik liegt eingebettet in einer landschaftlich schönen, 140 Jahre alten Parkanlage. Mit insgesamt 240 Betten in komfortablen, geräumigen Zimmern, bieten wir ein angenehmes Ambiente. 27 Zimmer davon sind behindertengerecht ausgestattet. Wir betreuen:

  • Patienten der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Patienten der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen
  • Patienten der Beihilfe
  • sowie Selbstzahler

Hand in Hand mit Fachwissen und Engagement: Das therapeutische Team

Das multidisziplinäre Therapeuten-Team der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten besteht aus Experten für eine ganzheitliche und individuelle Patientenbetreuung.

  • Fachärzte für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie, Gynäkologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Urologie
  • Psychologen/Psychoonkologen
  • Diätassistentinnen
  • Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten
  • geschultes Krankenpflegepersonal (inklusive Entero-Stomatherapeutin, Fachschwester für Onkologie)
  • Sport- und Freizeittherapeuten
  • Masseure
  • eine Sozialarbeiterin zur Klärung und Regelung sozialer Belange

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit den sächsischen Tumorzentren und der Sächsischen Krebsgesellschaft zusammen. Die Klinik ist Mitglied im onkologischen Kompetenznetz der Paracelsus-Kliniken Deutschland.

SPOR Bad Gandersheim

Mehr Lebensqualität durch psychische Stabilisierung

Bei Patienten, die eine Tumorerkrankung bewältigen müssen, können psychische Probleme wie Ängste oder depressive Verstimmungen auftreten. Hinzu kommen Probleme, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Erkrankung stehen müssen: Sozialer Rückzug und eine Isolation von Familie und Freundeskreis gehen häufig damit einher. Um die Lebensqualität dieser Patienten zu verbessern, haben wir nach neuesten Erkenntnissen die Spezialisierte Psychoonkologische Rehabilitation – kurz SPOR – entwickelt.

SPOR hilft, die Krankheit selbstsicherer zu bewältigen

Die meisten Patienten fühlen sich durch ihre Tumorerkrankung seelisch belastet. Oft ist dieser Prozess mit dem Verlust von Lebensqualität und Selbstwertgefühl verbunden. Deshalb besteht das Kernziel von SPOR in der Bewältigung von Ängsten, depressiven Verstimmungen und Schmerzproblemen, die häufig im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen auftreten. Die Förderung der Selbstkompetenz der Patienten steht dabei im Mittelpunkt. Durch therapeutische Gruppen- und Einzelaktivitäten wird wieder eine größere Unabhängigkeit der Patienten im Umgang mit sich selbst und ihrer Erkrankung angestrebt. Sie erlernen Verhaltensalternativen, die ihnen das Leben trotz der krankheitsbedingten Beeinträchtigungen in Familie, Gesellschaft und Beruf erleichtern.

Die Therapie: Ein ganzheitliches und individuell abgestimmmtes Konzept

SPOR berücksichtigt die körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren bei der Verarbeitung von Tumorerkrankungen. Sowohl die positive Körperwahrnehmung als auch die Entspannungs- und Leistungsfähigkeit werden in individuell aufeinander abgestimmten Therapieschritten verbessert oder neu entwickelt. Zur Behandlung von Ängsten, Depressionen und Schmerzen werden verhaltensmedizinische Behandlungsmethoden angewendet. Begleitend verringern körperliche Aktivierungs- und Trainingsmethoden die durch die Folgen der Tumorerkrankung bedingten Einschränkungen der Patienten.

  • Angst-Bewältigungsgruppe: Hier lernen Patienten, wie Ängste die Psyche beeinträchtigen können und wie diese Ängste bewältigt werden können. Hierduch erleben unsere Patienten eine spürbare Steigerung ihrer Lebensqualität und Lebensfreude.
  • Entspannungsgruppe: Durch Muskelentspannung nach E. Jacobson und Meditationsübungen in Anlehnung an C.O. Simonton und M.H. Erickson lernen Patienten körperliche Spannungszustände selbständig zu regulieren und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
  • Sport- und Bewegungstherapiegruppe: Das Angebot hilft, auch schwer zu bewältigende psychische, physische und soziale Belastungen vom Körper ausgehend zu verarbeiten.
  • Einzelgespräche: Sie dienen der Erarbeitung persönlicher Strategien, um aktuelle Probleme zu überwinden.
  • Sozialberatung: Bei Fragen im Hinblick auf den Arbeitsplatz steht den Patienten eine Sozialberaterin zur Seite. Falls nötig, werden berufsbezogene Belastungstests durchgeführt.
  • Physikalische, krankengymnastische und ergotherapeutische Behandlungen: Diese werden nach individuellen Therapieplänen in Gruppen oder Einzelaktivitäten angeboten.

SPOR Bad Elster

Mehr Lebensqualität durch psychische Stabilisierung

Bei Tumorpatienten können psychosoziale Risikofaktoren, wie krankheits- und behandlungsbedingte Beschwerden, Ängste, depressive Verstimmungen, sowie auch Probleme im familiären und sozialen Umfeld, auftreten. Sozialer Rückzug und die selbst gewählte Isolation von Familie und Freundeskreis gehen häufig damit einher. Um die psychische Stabilisierung dieser Patienten wieder herzustellen, haben wir die nach neuesten Erkenntnissen entwickelte Spezialisierte Psychoonkologische Rehabilitation – kurz SPOR – eingeführt. Ihr Ziel ist es, die psychische Befindlichkeit der Patienten erheblich zu verbessern und damit auch ihre Lebens-qualität entscheidend zu steigern.

SPOR hilft, die Krankheit selbstsicherer zu bewältigen

Viele Patienten mit schwerwiegenden Tumorerkrankungen fühlen sich überfordert oder ihrer Krankheit ausgeliefert. Darunter leidet nicht selten auch ihre seelische Verfassung. Oft ist dieser Prozess verbunden mit dem Verlust von Lebenssinn und Selbstwertgefühl. Deshalb besteht das Kernziel von SPOR in der Bewältigung von Ängsten, depressiven Verstimmungen und Schmerzproblemen, die häufig im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen auftreten. SPOR berücksichtigt dabei alle körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren bei der Entstehung und Verarbeitung von Tumorerkrankungen. Die Förderung der Selbstkompetenz des Patienten steht dabei im Mittelpunkt. Die Patienten erlernen Verhaltensalternativen, die ihnen das Leben – trotz der krankheitsbedingten Beeinträchtigungen – in Familie, Gesellschaft und Beruf erleichtern.

Die Therapie: Ein ganzheitliches und individuell abgestimmtes Konzept

Positive Körperwahrnehmung sowie Entspannungs-und Leistungsfähigkeit werden in individuell aufeinander abgestimmten Therapieschritten verbessert oder neu entwickelt. Hierfür setzen unsere Therapeuten Strategien ein, die der Krankheits-, Schmerz-, Angst- und Depressionsbewältigung dienen, und verhaltensorientierte Methoden, um das Gesamtbefinden zu verbessern. Begleitend verringern körperliche Aktivierungs- und Trainingsmethoden und physiotherapeutische Maßnahmen krankheitsbedingte Einschränkungen der Patienten. Die Patienten treffen sich regelmäßig in zwei Basisgruppen. Darauf aufbauend nehmen sie an verschiedenen Gruppen- und Einzelaktivitäten teil:

  • Basisgruppe 1: für Patienten mit Ersterkrankungen, die dadurch psychisch stark beansprucht sind, z.B. durch Diagnoseschock.
  • Basisgruppe 2: für Patienten mit wiederkehrenden bzw. fortgeschrittenen Erkrankungen. Die Betroffenheit dieser Patienten ist meistens intensiver und die psychische Beeinträchtigung schwerwiegender als bei Ersterkrankten. Andere psychosoziale Risikofaktoren können zusätzlich verstärkend wirken. 
  • Entspannungstherapie: Durch Muskelentspannung nach Jacobson lernen Patienten körperliche Spannungszustände selbständig zu regulieren und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
  • Angst-Bewältigungsgruppe: Hier lernen Patienten, wie Ängste die Psyche beeinträchtigen oder verändern, und Wege, wie diese bewältigt werden können.  Durch den Abbau von Ängsten erleben unsere Patienten eine spürbare Steigerung ihrer Lebensqualität und -freude.
  • Gruppe „Depressionen vorbeugen“: Die Teilnehmer dieser Gruppe können sich über ihre Befindlichkeit,  ihre Erwartungen und Wünsche offen äußern. Darüber hinaus erlernen sie Strategien, wie sie negativen Stimmungen frühzeitig entgegenwirken können.
  • Psychologische Einzel- und Paargespräche: Sie dienen der Erarbeitung persönlicher Strategien, um aktuelle Probleme zu überwinden.
  • Sozialberatung: Bei Fragen im Hinblick auf den Arbeitsplatz und im privaten Bereich steht den Patienten eine Sozialberaterin zur Seite. Falls nötig werden berufsbezogene Belastungstests durchgeführt.