10. Oktober 2022

Psychisch Kranken online den Weg zur Hilfe zeigen

Online-Kampagne der Paracelsus Rehakliniken holt unter dem Hashtag #redenhilft Betroffene aus der Anonymität sozialer Medien und zeigt ihnen den Weg in eine professionelle Behandlung

Mit einer eigens gestalteten Online-Kampagne wollen die Paracelsus Rehakliniken im Oktober Menschen mit psychischen Erkrankungen den Weg in eine professionelle psychosomatische Behandlung aufzeigen. Anlass ist die Woche der Seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober, die in diesem Jahr unter dem Motto „Reden hebt die Stimmung – Seelisch gesund in unserer Gesellschaft“ steht. Unter dem Hashtag #redenhilft erscheinen dazu im Facebook- und Instagram-Account der zehn Paracelsus-Rehakliniken Bildmotive mit Fakten zu psychischen Erkrankungen. Sie konfrontieren den Besucher mit Aussagen wie „Frauen erkranken zweimal häufiger an Depressionen als Männer“, „20% aller Kinder und Jugendlichen erleben noch vor ihrem 18. Lebensjahr eine depressive Episode“, oder „Durchschnittlich vergehen 11 Monate, bevor Menschen mit Depressionen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.“ Wer neugierig geworden ist oder sich selbst wiedererkennt und darauf klickt, den erwartet der Slogan „Depressionen kriegen kann jeder – Hilfe auch!“ und ein Link auf die entsprechenden Webseiten der psychosomatischen Kliniken des Unternehmens, die konkrete Schritte und Kontakte für Hilfesuchende anbieten.

Wege aus der Anonymität

„Wir wissen aus der Analyse unserer Internetpräsenzen, dass immer mehr Menschen digitale Medien bei der Suche nach einer geeigneten Behandlung nutzen“, erklärt dazu Phillip Fröschle, Geschäftsführer (CEO) der Paracelsus Rehakliniken. „Allerdings sind die Hürden für eine Kontaktaufnahme oft sehr hoch. Viele Betroffene sind in ihrer Erkrankung regelrecht gefangen. Da wollen wir mit unserer Kampagne Türen aufstoßen und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind und Hilfe bei den Paracelsus Rehakliniken unkompliziert erreichbar ist.“ Nach Statistiken von Fachgesellschaften sind in Deutschland jedes Jahr etwa 30 Prozent aller Erwachsenen von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das sind rund 17,8 Millionen Menschen. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Angststörungen und Depressionen. Das Problem: Betroffene haben oft Bedenken, sich in eine stationäre Behandlung zu begeben und schrecken vor der Behandlung zurück. Nur rund 20 Prozent kommen in eine professionelle Behandlung. 

Hohe Kompetenz in Psychosomatik

Die Paracelsus Rehakliniken bieten eine hohe Kompetenz und Erfahrung bei der psychosomatisch und psychosozial fundierten Behandlung. Zentrales Prinzip ist eine ganzheitliche Behandlung von Körper und Seele. Bei psychischen Störungen wie Angst oder Depression, Suchterkrankungen, Essstörungen, orthopädische oder onkologische Erkrankungen sind psychosomatische Behandlungsbausteine immer Teil der erfolgreichen Reha-Behandlung. Dafür werden sowohl tiefenpsychologische als auch verhaltenstherapeutische Ansätze in allen Häusern genutzt. Die Wittekindklinik in Bad Essen und die Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim sind sogar psychosomatische Fachkliniken mit ausdifferenzierten Behandlungskonzepten für unterschiedliche Erkrankungen und speziellen Berufsgruppen. Detallierte Beschreibungen zu den Leistungen und Behandlungsansätzen finden sich unter diesen Links:

Weitere Informationen zum Welttag der Seelischen Gesundheit der World Federation for Mental Health (WFMH) stellt in Deutschland das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit bereit, das alle regionalen Veranstaltungen koordiniert und sie auf der zentralen Plattform www.seelischegesundheit.net zusammenstellt. Hier und in den Sozialen Medien informieren tagesaktuelle Meldungen über das Angebot der Veranstalter.