9. Dezember 2020

Winter-Blues oder tückischer Schilddrüsen-Tango?

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit können Anzeichen ernster Erkrankung sein
  • Dipl. Med. Dieter Haugk, Ärztlicher Leiter und Chefarzt für Chirurgie an der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck warnt vor Verharmlosung erster Anzeichen
  • Wohnortnahe Behandlung von Patienten aus der Region ist dank erfahrener Ärzte und modern ausgestatteter Klinik kein Problem

Wer sich niedergeschlagen, müde oder antriebslos fühlt, schiebt das derzeit schnell aufs Wetter und die Jahreszeit. Denn gerade der Winter mit kurzen Tagen, Nebel und Dunkelheit drückt auf das Gemüt. „Müdigkeit und gedrückte Stimmung können aber auch Anzeichen einer ernsten Schilddrüsen-Erkrankung sein“, warnt Dipl. Med. Dieter Haugk, Chefarzt der allgemein- und viszeralchirurgischen Abteilung der Paracelsus-Klinik Adorf/ Schöneck. „Achten Sie unbedingt auf weiter Symptome wie Gewichtsveränderung oder auch Gedächtnisprobleme und gehen Sie zum Arzt, wenn Sie unsicher sind.“ Die Symptome einer Störung oder Erkrankung der Schilddrüse beginnen meist unbemerkt. Und sie sind in Deutschland weit verbreitet. Bei etwa jedem dritten Erwachsenen bildet sich im Laufe des Lebens mindestens eine krankhafte Schilddrüsenveränderung. Mit zunehmendem Alter steigt zudem die Häufigkeit. „Die Schilddrüse hat im Körper eine wichtige Funktion, denn sie steuert über Hormone zahlreiche Körperfunktionen, unter anderem Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum sowie unser psychisches Wohlbefinden“, erklärt Chefarzt Dieter Haugk. „Über- oder Unterfunktionen, aber auch Änderungen in Größe und Beschaffenheit wie Knoten oder Tumoren können gravierende Folgen für den Patienten haben.“ Wenn medikamentöse Einstellungen nichts mehr nutzen, Probleme beim Atmen oder Schlucken oder aber bösartige Gewebeneubildungen vorhanden sind, kann es notwendig sein, Teile der Schilddrüse oder sogar das ganze Organ chirurgisch zu entfernen.

Bei Symptomen rechtzeitig zum Arzt

Allen, die bei sich Probleme mit der Schilddrüse vermuten und erste Symptome beobachten, empfiehlt der versierte Chirurg zunächst den Gang zum Hausarzt oder ins Medizinische Versorgungszentrum der Paracelsus-Kliniken. Dort wird die Basisuntersuchung per Ultraschall gemacht und festgestellt, ob die Schilddrüse eine Fehlfunktion oder zum Beispiel Knoten hat. Bei einem Krankheitsbefund geht es anschließend weiter zum Nuklearmediziner. Er kann mittels einer Szintigrafie ein Bild von der Schilddrüse erstellen und die Fehlfunktion genauer analysieren. Je nach Befund gibt es anschließend unterschiedliche Behandlungsmethoden und -strategien, die von den behandelnden Ärzten festgelegt werden. Sie reichen von einer medikamentösen Einstellung der Schilddrüse über eine Radiojod-Therapie bis zur Operation. „Als Arzt kann ich nur dazu raten, bei Problemen mit der Schilddrüse rechtzeitig in medizinische Behandlung zu gehen“, schließt Dieter Haugk „Auch die derzeitige Covid-19-Pandemie sollte kein Grund sein, gesundheitliche Probleme zu ignorieren oder geplante Operationen zu verschieben. Wir in Adorf und Schöneck haben den Vorteil eines Doppelstandortes, so behandeln wir in der Klinik Adorf vorwiegend Notfälle sowie Covid-19 Patienten. Die Klinik in Schöneck halten wir für Patienten frei, die nicht mit dem Covid-19 Virus infiziert sind und eine ärztliche Behandlung oder Operation benötigen. An beiden Standorten haben wir ein hervorragendes Hygienekonzept und können Operationen sicher und zuverlässig durchführen. “

Routine-Eingriff für Profis

In der allgemein- und viszeralchirurgischen Abteilung der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck ist man auf Operationen an der Schilddrüse bestens vorbereitet. Die Eingriffe werden von erfahrenen Operateuren durchgeführt. Der Routineeingriff ist in der Regel nur mit einem Krankenhausaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen verbunden und die Operation dauert nur ein bis zwei Stunden. „Wer eine Schilddrüsenoperation plant, ist bei uns mit unserer jahrelangen Erfahrung bestens aufgehoben,“ so Chefarzt Dipl. Med. Dieter Haugk.