Fachbereich

Allgemein- und Viszeral­­chirur­gie

Ambulante Sprechstunden

Sprechzeiten Allgemein- und Viszeralchirurgie
Mo 08.00 – 08.30 Uhr
Die 08.00 – 10.00 und 12.00 – 14.00 Uhr
Do 14.00- 16.00 Uhr

Sprechzeiten Hernien: Fr 13.00 – 15.00 Uhr
Sprechzeiten Schilddrüse: Mi. 10.00 – 12.00 Uhr

Und jeweils nach Vereinbarung

Sprechzeiten Proktologie: Mo. 13.45 – 16.00 Uhr

Notfallambulanz: täglich 00.00-24.00 Uhr

Terminvereinbarung

Ambulanzen: T 02372 903-333

Sekretariat: T 02372 903-193

Wir unterstützen den erkrankten Menschen bestmöglich. Wie können wir das erreichen? Indem wir medizinisches Wissen mit menschlichem Respekt und Empathie einsetzen. Dazu bauen wir auch auf die Informationsvernetzung mit dem Hausarzt, den niedergelassenen Fachärzten und Angehörigen unseres gemeinsamen Patienten.

Leistungsspektrum

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Die Bildung von Krampfadern ist häufig  genetisch bedingt. Sie können aber auch nach tiefen Beinvenenthrombosen auftreten, dies ist aber eher selten. Oft machen sie keine Beschwerden, die den Betroffenen eine falsche Sicherheit geben und so die Betroffenen keinen Arzt aufsuchen. Anfangs sind neben einem Schweregefühl des betroffenen Beines verdickte Venen in ihrer geschlängelten und verästelten Form durch die Haut sichtbar. Im Verlauf kann sich die Haut entzünden, bräunlich verfärben und pergamentartig verhärten. Wir entfernen die Krampfadern abhängig von ihrem Stadium operativ von der Mündungsstelle in der Leiste bis zum Knöchel. Auch die Seitenäste werden über winzige Inzisionen entfernt.

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Eine der gefürchteten Komplikationen des Diabetes mellitus ist das sogenannte diabetische Fußsyndrom. Begünstigt durch eine spezielle Störung der Durchblutung, eine Verschlechterung der Nervenfunktion und der Abwehrlage bleiben kleinste Verletzungen des Fußes beim Diabetiker häufig zunächst unbemerkt und führen im Weiteren zu ausgedehnten Infektionen des Fußes. In einer solchen Situation ist es wichtig, durch eine Kombination von medikamentöser Therapie und gezielten operativen Maßnahmen den Infekt zu beherrschen und zugleich möglichst viel vom Fuß zu erhalten. An dieser Stelle sind Erfahrung und Augenmaß gefragt. Insgesamt umfasst die Therapie des diabetischen Fußsyndroms einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, der vor allem auch das Verletzungs- und Infektionsrisiko vermindern soll.

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Am häufigsten sind es die sogenannten kleinen Dinge, die das Wohlergehen beeinträchtigen: Oberflächliche Entzündungen, Furunkel, Karbunkel, Abszesse, Phlegmone oder kleine Tumoren der Körperoberfläche. Damit aus kleinen Dingen nicht große Probleme werden, empfehlen wir die frühzeitige ärztliche Vorstellung: so kann mancher Lokalinfekt medikamentös oder mit einem kleinen ambulanten Eingriff beseitigt werden. Und in manchen Fällen schafft dann die feingewebliche Untersuchung des Operationspräparates durch den Pathologen endlich Klarheit.

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Chronische Wunden zeichnen sich durch einen lange bestehenden Oberflächendefekt der Haut aus. Häufig haben Patienten schon eine lange Odyssee an Therapieversuchen hinter sich. Wichtigste Voraussetzung bei der Behandlung einer chronischen Wunde ist die Ursachenfeststellung: Ist die chronische Wunde eine Folge eines Diabetes mellitus, einer arteriellen Durchblutungsstörung, einer Störung des venösen Blutflusses oder eine Kombination von allen dreien. Unser Ärzteteam diagnostiziert zuverlässig die Ursache, leitet eine Therapie zur Ausschaltung der Ursachen ein und betreut gemeinsam mit anderen Berufsgruppen das Wundmanaging. Auf diese Weise gelingt es häufig, auch Wunden zu heilen, die bereits über viele Monate und Jahre bestehen.

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Nicht selten ergibt sich für den Patienten das Problem, dass aufgrund einer langandauernden Wunde oder einer großflächigen Verletzung ein Haut- oder Gewebedefekt an der Körperoberfläche besteht. Ein typisches Beispiel sind die Liegegeschwüre in der Steißregion. In diesen Fällen bieten wir die Möglichkeit des Wundverschlusses durch Hauttransplantation oder aber durch Verschieben von Gewebe und Haut aus der Umgebung in den Defekt an. Ziel ist es, die Hautoberfläche wieder komplett zu verschließen.

 

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Hier stehen Magen, Dünn- und Dickdarm, Enddarm, Gallenwege, Leber und Bauchspeicheldrüse im Vordergrund. Entzündliche, gutartige und bösartige Erkrankungen dieser Organe behandeln wir nach aktuellem Wissenschaftsstand, mit modernsten technischen Mitteln und mit  bestmöglichem, wie selbstkritischem Weiter- und Fortbildungsniveau.

Dabei ist die Zusammenarbeit zur Diagnostik und Behandlungskooperation mit niedergelassenen Arztpraxen und insbesondere mit unserer Abteilung für Innere Medizin (Gastroenterologie) für unsere Patienten sehr hilfreich.

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Wir haben uns auf die Schilddrüsenchirurgie spezialisiert. Einerseits haben unsere Ärzte entsprechendes medizinisches Fachwissen, andererseits sind unsere Operationssäle optimal für die Eingriffe an der Schilddrüse ausgestattet.

Die Vorgehensweise ist leicht erklärt: Kleinste Schnitte vermeiden große Narben. Der Einsatz des so genannten Neuromonitorings hilft, Verletzungen der Stimmbandnerven zu vermeiden. Mit dieser Methode kann die Aktivität der Nerven während der Operation sowohl bildlich als auch akustisch überwacht werden. Bei einer Nebenschilddrüsenoperation lassen wir kurzfristig ein besonderes Hormon im Labor untersuchen, um die Qualität des Eingriffs zu sichern. Die Eingriffe werden in den entscheidenden Operationsphasen vom Operateur unter Lupenbrille, also unter optischer Vergrößerung der Gewebestruktur durchgeführt.

Diagnostik:

  • Labordiagnostik
  • Ultraschall
  • intraoperativer Schnellschnitt
  • Kontrolle der Stimmbandnerven

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Die Lebensweise in der westlichen Welt führt zunehmend zur Ausbildung von sogenannten Divertikeln des Dickdarms. Dabei handelt es sich um kleine Aussackungen der Darmwand. Diese sind bei ca. 2/3 der Frauen und Männer im Alter über 60 Jahre nachweisbar. Bei einigen Patienten neigen diese Divertikel wiederum dazu, sich zu entzünden. Es besteht dann eine sogenannte Divertikulitis. Diese Entzündungen nehmen unbehandelt meist einen komplikativen Verlauf mit Blutung, Darmwanddurchbruch, Bauchfellentzündung oder narbiger Einengung des Darms. Sind diese Entzündungsphasen mit Medikamenten nicht zu beherrschen oder treten diese Entzündungsphasen mehrfach wiederkehrend auf, sollte der betroffene Darmabschnitt operativ entfernt werden. Dies ist zumeist in sogenannter minimalinvasiver Technik (Schlüssellochchirurgie) möglich.

Bösartige Tumore des Dick- oder Enddarms stellen meist eine besondere Herausforderung dar. Hier bietet das Ärzteteam unserer Klinik ein umfassendes Konzept an, in dem zunächst das Ausmaß der Tumorerkrankung durch Zusammenarbeit von Ärzten verschiedener Fachbereiche festgestellt wird. Mit Hilfe dieser Befunde wird in einer Tumorkonferenz wiederum unter Hinzuziehen von Ärzten verschiedener Fachbereiche individuell das auf den jeweiligen Patienten abgestimmte Therapiekonzept ermittelt. Insbesondere wird auch die Gesamtverfassung des Patienten berücksichtigt. Die hierbei notwendigen Operationen werden durch unser Team von Viszeralchirurgen fachkompetent durchgeführt. Unter dem Gesichtspunkt der notwendigen Radikalität des Eingriffes ist es zugleich auch immer das Bestreben, die Eingriffe so schonend wie möglich zu gestalten und einen künstlichen Darmausgang zu vermeiden. Unter gleichzeitiger Anwendung moderner Narkosekonzepte durch unser Anästhesistenteam kann zumeist auch frühzeitig nach der Operation die Nahrungsaufnahme auf natürlichem Wege erfolgen. Dies führt zu einer rascheren Erholung des Patienten.

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Gallensteine können kolikartige Beschwerden des Oberbauches verursachen. Es kann zur Entzündung der Gallenblase kommen, so dass eine chirurgische Operation notwendig wird. Wir führen Operationen der Gallenblase in minimalinvasiver Technik »Schlüssellochchirurgie« durch. Auch die Darstellung der Gallenwege kann im Rahmen der Operation notwendig sein, wenn der Gallenblasenstein sich während der Operation in den Gallengang verirrt. Gallengangssteine verhindern den Gallenaustritt und führen häufig zur Entzündung der Gallenwege sowie Aufstau in der Bauchspeicheldrüse. Diese werden in der Regel vor der Gallenblasenentfernung endoskopisch in unserer Gastroenterologie entfernt.

Weiterhin werden in unserer Klinik kleine Lebertumore als typisch (anatomisch) und atypisch (extraanatomisch) resezierende Operationen an der Leber durchgeführt.

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Wenn Sie an einer Refluxkrankheit leiden, operieren wir Sie im Regelfall minimal-invasiv (Schlüssellochtechnik). Zur Erklärung: Reflux-Patienten haben häufig eine Lücke im Zwerchfell, die den natürlichen Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen aufhebt. Hierdurch läuft der meist saure Mageninhalt in die Speiseröhre zurück. Die notwendigen Voruntersuchungen übernimmt unsere Innere Medizin. Reicht eine medikamentöse Behandlung nicht aus, wird die Lücke im Zwerchfell durch eine Operation verschlossen. Wir stellen dabei den Verschlussmechanismus wieder her.

Wir bieten unseren Patienten ein breites Spektrum diagnostischer Verfahren in Zusammenarbeit mit unseren Fachabteilungen der Paracelsus-Klinik an:

  • Duplexsonografie
  • Endosonografie
  • Magenspiegelung (Gastroskopie)
  • Darmspiegelung (Koloskopie)
  • ERCP (Darstellung der Gallenwege, Gallenblase, Bauchspeicheldrüsengang)
  • Feingewebliche Untersuchungen

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Wir operieren Leisten-, Schenkel-, Nabel- und Narbenbrüche. Narbenbrüche treten bei Patienten, die am Bauch operiert worden sind, in bis zu 50 % der Fälle auf. Bauchwandbrüche sind nur durch eine Operation, heutzutage zumeist durch Einpflanzung eines Kunststoffnetzes,  zu heilen. Für die operative Beseitigung dieser Brüche nutzen wir das fachübergreifende medizinische Wissen unserer Ärzte und ein breites Spektrum an Operationsmethoden. So können wir uns bei jeder Operation präzise auf den Patienten einstellen – je nach Körperbau, Ausprägung einer Verletzung oder Erkrankung. Gerade Netzimplantate müssen passgenau eingesetzt werden. Je nach Eingriff können wir auch hier große Narben vermeiden. Mit kleinen Operationsschnitten lässt sich ihre Genesung meist beschleunigen und die Schmerzen nach einer Operation werden deutlich reduziert.

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Fast jeden Tag operieren wir gutartige oder bösartige Tumore. Hier hat sich unser Ärzteteam auf die Operation von Magen-, Dick- und Enddarmtumoren spezialisiert. In umfassenden Gesprächen bereiten wir Sie auf solche Behandlungen vor. Uns ist es wichtig, Ihre Fragen zu klären und Ihnen dadurch die Angst vor der Behandlung zu nehmen.

Unser Ziel: Ihnen Vertrauen geben, die Krankheit heilen und Ihnen dadurch eine gute Lebensqualität sichern. In einigen Fällen hilft es, den Tumor vor dem Eingriff durch eine Strahlen- oder Chemotherapie zu verkleinern.

Die Chirurgie berät wöchentlich über die Krebspatienten in sogenannten Tumorkonferenzen, damit eine maximale Heilungschance für die Patienten generiert wird. Daran beteiligen sich folgende Ärzte: der Strahlentherapeut Dr. Kaelberlah aus der Lungenklinik, die Onkologen Dres. Auffermann, die Radiologen aus Iserlohn und die Pathologen am Tiergarten in Hannover.

Grundsätzlich gilt auch hier, was mit der Schlüssellochchirurgie geht, wird auch gemacht, damit der Operierte es leichter hat.

Diagnostik in Kooperation mit auswärtigen Abteilungen:

  • Szintigrafie
  • Magnetresonanztomografie
  • Computertomografie
  • Labordiagnostik

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Die Einführung der minimal-invasiven Chirurgie war ein Quantensprung für die Technik des Operierens. Sie erhöht den Patientenkomfort wesentlich, führt zu kürzeren Erholungszeiten mit weniger Schmerzen und macht bestimmte Formen von Operationen überhaupt erst möglich. So bieten wir Operationen an Magen, Gallenblase, Dünn- und Dickdarm, Blinddarm sowie Bauchwand- und Leistenbrüchen mit großem Erfahrungshorizont in der sogenannten Schlüssellochtechnik an. Es gilt jedoch bei jedem Patienten individuell zu entscheiden, ob er von einer minimal-invasiven Operationstechnik Vorteile hat oder ob hierdurch die Gefahr von möglichen Komplikationen erhöht wird. Aufgrund der umfassenden Erfahrung steht unser Ärzteteam hier beratend zur Seite, den für den jeweiligen Patienten individuell besten Operationsweg zu finden.

Ein Auszug aus der minimal-invasiven Chirurgie:

  • Verschluss von Zwerchfelllücken bei der Säure-Refluxkrankheit der Speiseröhre (Fundoplicatio, Hiatusplastik)
  • Entfernung der Gallenblase bei Steinleiden (Cholezystektomie)
  • Entfernung von erkrankten Darmsegmenten (Sigmaresektion)
  • Entfernung des Blinddarms bei Blinddarmentzündung
  • Lösen von Verwachsungen (Adhäsiolyse)
  • Versorgung von Leistenbrüchen

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