Fachbereich

Andrologiezentrum

Andrologie-Sprechstunde

Chefarzt Prof. Dr. med. Johannes M. Wolff

Kontakt:
T: 0211 4386-101

Die Andrologie befasst sich mit spezifischen Erkrankungen des männlichen Körpers, die im Andrologiezentrum mit Respekt und Umsicht behandelt werden.

Erektionsstörungen, Unfruchtbarkeit, Hormonveränderungen „Wechseljahre“ des Mannes, Veränderungen bzw. Erkrankungen der Hoden und des Penis, der Wunsch nach Sterilisation oder eine Refertilisierung sind Themen, die Männer jeden Alters betreffen und einer spezifischen Beratung und Behandlung bedürfen. Unsere Fachärzte sind auf diesem Gebiet hochqualifiziert, sodass Sie umfassend beraten werden und sich gut aufgehoben fühlen.

Mögliche Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten werden immer auf die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Patienten zugeschnitten. Im vertrauensvollen Gespräch zeigt der Chefarzt der Urologie und Androloge Prof. Dr. med. Johannes M. Wolff Optionen für die weitere Behandlung auf und trifft gemeinsam mit seinen Patienten die bestmöglichen Entscheidungen.

Leistungsspektrum

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Um eine mögliche Sterilität oder Zeugungsunfähigkeit des Mannes auszuschließen bzw. gezielt festzustellen, setzt die Paracelsus-Klinik Golzheim verschiedene Diagnosemöglichkeiten ein:

  • Hormonuntersuchungen
  • Fehlbildungsdiagnostik
  • Untersuchung von Hoden, Samenwegen und Prostata

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Werden keine Spermien (Azoospermie) im Samenerguss gefunden, so stellen die operativen Verfahren TESE (Testikuläre Spermienextraktion) und MESA (Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration) eine Möglichkeit dar, befruchtungsfähige Spermien zu gewinnen. Bei diesen ambulant durchgeführten Eingriffen werden die für eine künstliche Befruchtung notwendigen Samen entweder aus dem Hodengewebe (TESE) oder dem Nebenhoden (MESA) entnommen.

Die Zusammenarbeit erfolgt dabei immer mit einem IVF-Zentrum (IVF = In Vitro Fertilisation), das sowohl die Sperma-Kryokonservierung als auch die künstliche Befruchtung z. B. eine ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) oder In-Vitro-Fertilisation bei der Frau vornimmt.

 

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Sterilisation Unfruchtbarmachung) durch Samenleiterdurchtrennung

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Bei einer Impotenz (erektile Dysfunktion, Erektions- oder Potenzstörungen) liegen in den meisten Fällen körperliche Ursachen zugrunde. Dazu gehören unter anderem Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Entzündungen der männlichen Geschlechtsorgane (Hoden, Nebenhoden) oder Hormonstörungen.

Diagnose- und Therapiemöglichkeiten:

  • Hormonuntersuchungen
  • Fehlbildungsdiagnostik
  • Doppler-Sonographie
  • Kavernosometrie
  • Kavernosographie
  • Hormonsubstitution
  • orale und lokale Medikamente (z. B. Sildenaphil, Tadalaphil, Schwellkörperinjektionen)
  • Vakuumpumpe
  • Venenchirurgie
  • Penis-Prothesenimplantation (AMS, ZSI, Coloplast)

 

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Die urologische Prothetik umfasst die operativen Behandlungsmöglichkeiten bei Harninkontinenz (Männer und Frauen) sowie bei erektiler Dysfunktion (Erektionsstörungen) beim Mann. Dabei können Schlingen, Netze, (Harnblasen-), Schließmuskelprothesen und Schwellkörper- (Penis-) Prothesen eingesetzt werden, sofern die Indikation dies zulässt.

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Mediziner bezeichnen eine Penisverkrümmung auch als Penisdeviation oder Peniskurvatur. Sie kann sowohl angeboren als auch im Laufe des Lebens erworben sein und sorgt unter anderem häufig für starke Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Je nach ihrer Ursache und Ausprägung wird die Penisverkrümmung mit verschiedenen Methoden.

Symptome der Penisverkrümmung

Die angeborene Penisdeviation bringt nur dann Beschwerden mit sich, wenn die Krümmung besonders ausgeprägt ist. Für viele Betroffene stellt jedoch allein schon der optische Makel eine große Belastung dar. Der Penis ist meist nach unten gebogen, seltener zur Seite.

Bei der erworbenen Penisverkrümmung können knotenartige Verhärtungen im Glied ertastet werden – die sogenannten Plaques. Je nach Schweregrad treten Erektionsstörungen, eine Instabilität des Glieds sowie Probleme und starke Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auf. Auch Einkerbungen im Penis und ein durch die Krümmung bedingter Verlust der Penislänge sind mögliche Symptome. Der Penis biegt sich in den meisten Fällen nach oben.

Ab einem Verkrümmungsgrad von mindestens 30 ° empfiehlt die Europäische Gesellschaft für Urologie (EAU) eine operative Korrektur. Ausschlaggebend für einen chirurgischen Eingriff ist jedoch nicht der Verkrümmungsgrad, sondern ob und in welchem Ausmaß ein Mann dadurch Beschwerden hat (z.B. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr).

Die operative Therapie der erworbenen Penisverkrümmung

Sind die Beschwerden nach Krankheitsstillstand zu belastend, ist eine Operation das Mittel der Wahl.

  • Nesbit-Operation: Hierbei wird die längere Seite der Verkrümmung an die kürzere angepasst. Ein Verlust der Penislänge ist hier meist nicht zu vermeiden. Die Nesbit-Methode gilt als Standard-Operation der IPP. Mittlerweile gibt es jedoch einige Modifikationen dieser Technik (zum Beispiel die STAGE-Technik).
  • Op nach Essed-Schröder: Die Verkrümmung wird durch sogenannte Raffungsnähte ausgeglichen, was zwangsläufig zu einer Verkürzung des Penis führt. Die Plaques verbleiben hierbei in der Schwellkörperhülle. Starke Verbiegungen kann der Chirurg mit diesem Verfahren nicht korrigieren.
  • Plaque-Inzision und Grafting: Bei dieser Methode bleibt die Penislänge in der Regel erhalten, da die verkürzte Seite des Glieds der längeren angepasst wird. Weil es bei diesem Eingriff durch das Einschneiden der Plaques (Inzision) zu einem Defekt am Schwellkörper kommt, wird dieser mit einem Patch (Ersatzgewebe) abgedeckt (Grafting).
  • Penisprothese: Besteht zusätzlich zur Verkrümmung auch eine schwere Potenzstörung, ist häufig die Penisprothese das Mittel der Wahl. Hierbei setzt der Arzt dem Patienten eine Art hydraulischen Zylinder in den Schwellkörper ein. Über eine Pumpe im Hodensack, kann eine Erektion herbeigeführt werden. Oftmals reicht das Einsetzen der Schwellkörperimplantate aus, um den Penis zu begradigen. Falls nicht, können beispielsweise die Plaque-Inzision und Grafting Anwendung finden.

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Ähnlich wie bei Frauen bringt auch das mittlere Alter des Mannes hormonelle Veränderungen mit sich, die sich unterschiedlich bemerkbar machen können. Das Leistungsspektrum der Paracelsus-Klinik Golzheim in diesem Bereich umfasst

  • Hormonuntersuchungen
  • Hormonsubstitution
  • medikamentöse Therapie
  • Ernährungsberatung
  • Krebsvorsorge

Karriere

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