Fachbereich

Allgemeine Chirurgie

Leistungsspektrum

Unsere Allgemeine Chirurgie unterteilt sich in verschiedene Schwerpunkte, die wir Ihnen hier gerne erläutern. Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an die genannten Fachärzte.

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Das Wort “Hernie” leitet sich vom Griechischen für “Knospe” ab. In der Medizin versteht man unter einer Hernie, dass Darm und Bauchfell vorfallen – und zwar durch eine Muskellücke, die angeboren oder durch einen Riss bzw. Bruch entstanden ist.

Äußere Hernien: Am bekanntesten und am häufigsten ist der Leistenbruch, es gibt aber auch Schenkelhernien, Nabelschnurbrüche und Nabelbrüche.

Innere Hernien: Hierzu gehört der Zwerchfellbruch, bei dem Teile des Magens oder des Dünndarms in die Brusthöhle austreten.

Konservative bzw. offene Verfahren:

  • Bei kleinen, einseitigen und erstmaligen Brüchen verstärkt der Arzt die Bauchwand, indem er die Muskelschichten überlappend vernäht. Der Faden ist sehr reißfest und löst sich im Körper nicht auf. Dieses spezielle Nahtverfahren heißt nach einem amerikanischen Chirurg Shouldice-Methode.
  • Bei größeren Brüchen vernäht der Arzt die Bruchpforte und verstärkt die Bauchmuskulatur mit einem speziellen Kunststoffnetz. Bei dieser Lichtenstein-Methode ist ein 6 cm bis 7 cm langer Hautschnitt in der Leistenregion notwendig.
  • Schirmchen als Verschluss: Der Chirurg schließt die Bruchstelle nicht mit einer Naht, sondern er setzt ein trichterförmiges Netz ein, das sich wie eine aufgehende Blüte in der Öffnung entfaltet und so die Bruchpforte abdichtet. Damit es zu keinem weiteren Bruch kommt, wird die Bauchmuskulatur mit einem Kunststoffnetz verstärkt. Diese Methode bezeichnen Mediziner als PerFix Plug. Zum Einführen des Schirmchens ist ein etwa vier Zentimeter langer Hautschnitt notwendig.

Minimal-invasive OP-Methode (Schlüsselloch-Technik):

  • Mit Naht oder Metallclips: Der Arzt näht das Kunststoffnetz an die Bauchdecke, ohne in die Bauchhöhle einzudringen, oder fixiert es mit ein oder zwei Metallclips (TEPP-Technik).
  • Ohne Naht und Clips: Der Arzt führt eine Mini-Kamera in den Bauchraum, um das Operationsgebiet über ein Video-System beobachten zu können. Mit Spezialinstrumenten schiebt der Chirurg das Kunststoffnetz zwischen Bauchfell und Muskulatur, wo es ohne weitere Nähte oder Clips in das umgebende Gewebe einheilt (TAPP-Technik).

 

Ihre ärztlichen Ansprechpartner:innen sind:

  • Dr. med. Stephan Cejnar
  • Dr. med. Hubertus Dax
  • Gerhard Rothenaicher
  • Dr. med. Johannes Schimmler
  • Dr. med. Mircea Schmidt
  • Dr. med. Bernd Wörner

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In der Venenchirurgie geht es um die Behandlung von Krampfadern. Der Begriff hat nichts mit “Krampf” zu tun, sondern leitet sich von dem Wort „krumme Ader“ ab. Mediziner sprechen von Varizen, was auf das lateinische Wort “varix” für Knoten zurückgeht.

Krampfadern sind knotig erweiterte Venen, die dicht unter der Haut schlängelnd verlaufen. Sie sind überwiegend an den Beinen vorhanden. Die häufigsten Beschwerden sind Schweregefühl, Schwellneigung (dicke Beine), Juckreiz und Ekzem. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Pigment-Störungen (braunen Flecken) bis hin zum offenen Bein kommen. Als weitere Komplikation sind Venenentzündungen möglich, da die Venen erweitert sind und das Blut dadurch langsamer zurückfließt (oberflächige Thrombophlebitis).

Die Krampfader-Operation ist eine rein medizinische Indikation, um mögliche Komplikationen zu vermeiden oder bereits bestehende gesundheitliche Probleme zu lösen. Die ästhetische Verbesserung ist ein erfreulicher Nebeneffekt, aber – aus Sicht der Ärzte – nicht das ausschlaggebende Argument. Bei der klassischen Stripping-Methode legt der Chirurg die vordere oder hintere Stammvene am Innen- oder Außenknöchel frei, bindet sie in der Leiste oder Kniekehle ab und entfernt sie durch Herausziehen („Strippen“). Anschließend werden die von der Stammvene abgehenden weiteren Krampfadern ebenfalls entfernt.

 

Ihre ärztlichen Ansprechpartner:innen sind:

  • Dr. med. Karin Förster
  • Dr. med. Constance Neuhann-Lorenz
  • Dr. med. Sarah Fürstin von Isenburg
  • Dr. med. Bernd Wörner

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Ein großer Fortschritt in der effektiven Wundbehandlung ist mit dem relativ jungen Verfahren der Vakuumtherapie (V.A.C.®-Therapie) gelungen. Diese Methode wird im stationären und ambulanten Bereich angewendet und erleichtert auch die häusliche Nachbehandlung. Ihr großer Vorteil ist der relativ selten notwendige Verbandwechsel und eine wesentlich schnellere Wundheilung.

Die Wirkung basiert vor allem auf einem Unterdruck in der Wunde, der die Wundränder aneinander zieht: Die normalerweise eng umschriebene Sogwirkung einer Drainage wird mittels eines Schwamms flächig auf die gesamte Wunde verteilt. Die Wunde und der auf ihr liegende Schwamm werden hermetisch durch eine wasserdampfdurchlässige, transparente und keimdichte Spezialfolie abgedichtet. Damit kann keine Umgebungsluft angesaugt werden. Über eine Verbindung wird der Schlauch, der von der Wunde kommt, mit einem Sekretauffangbehälter verbunden.

Durch das geschlossene, batteriebetriebene System bleibt der Patient möglichst mobil. Vor allem bei chronischen Wundheilungsstörungen hat sich die V.A.C.®-Therapie bewährt.

Ihr ärztlicher Ansprechpartner ist:

  • Gerhard Rothenaicher

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Dr. med. Stephan Cejnar
Fachgebiete: Allgemeinchirurgie, Chirurgie des Sinus Pilonidalis, Leistenhernienchirurgie, Leistenbruchchirurgie nach Gilbert (BD-Technik), Narbenbruchchirurgie, Enddarmchirurgie

Praxis: Josephsburgstr. 83
81673 München
T 089 4316006
Notfall 0172 9851202
muc-chirurgie.de

 

Dr. med. Hubertus Dax
Fachgebiete: Allgemeinchirurgie, Chirurgie des Sinus Pilonidalis, Leistenhernienchirurgie, Leistenbruchchirurgie nach Gilbert (BD-Technik), Narbenbruchchirurgie, Enddarmchirurgie

Praxis: Josephsburgstr. 83
81673 München
T 089 4316006
Notfall 0172 9851202
muc-chirurgie.de

 

lmar Dorweiler
Facharzt für Chirurgie
Fachgebiet: Proktologie

Praxis: Leopoldstraße 19
80802 München
089  343012
www.proktologie-bayern.de

 

Dr. med. Karin Förster
Fachgebiete: Chirurgie, Venenchirurgie

Praxis: Prinzregentenplatz 13
81675 München
T 089 417777420
www.dr-karin-foerster.com

 

Dr. med. Sarah Fürstin von Isenburg
Fachgebiete: Ästhetische Chirurgie, Plastische Chirurgie

Praxis: Neuhann-Lorenz/von Isenburg
Theatinerstr. 1
80333 München
T 089 348123
www.neuhannlorenz-isenburg.com

 

Prof. Dr. med. Peter Graf
Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie, Handchirurgie
Fachgebiete: Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie, Wiederherstellungschirurgie, Nervenchirurgie

Praxis: Rosental 10 (am Viktualienmarkt)
80331 München
T 089 23 68 78 48
www.professor-graf.de

 

Dr. med. Christian Kinast
Facharzt für Chirurgie

Praxis: Englschalkinger Str. 12
81925 München
T 089 999 097 0801
www.oza-m.de

 

Dr. med. Constance Neuhann-Lorenz
Fachgebiete: Ästhetische Chirurgie, Plastische Chirurgie

Praxis: Neuhann-Lorenz/von Isenburg
Theatinerstr. 1
80333 München
T 089 348123
www.neuhannlorenz-isenburg.com

 

Gerhard Rothenaicher
Fachgebiete: Allgemeinchirurgie, Hernienchirurgie/Bruchchirurgie, Venenchirurgie/Krampfadern, Handchirurgie, Proktologie, Kleine Chirurgie, Chronische Wunden (auch V.A.C-Therapie)

Praxis: Cosimastr. 2
81927 München
T 089 914690
www.chirurgie-rothenaicher.de

 

Dr. med. Johannes Schimmler
Fachgebiete: Proktologie, Hernienchirurgie

Klinik: Klingsorstr. 5
81927 München
T 089 920059
info@muenchen.pkd.de

Praxis: Grünwalder Str. 14 a
81547 München
T 089 696500

www.chirurgie-proktologie-muenchen.de

 

Dr. med. Bernd Wörner
Fachgebiete: Chirurgie, Proktologie
Schwerpunkte: Hernien- und Venenchirurgie, Endokrine Chirurgie

Praxis: Chirurgische Praxis Olympiazentrum – CPO
Helene-Mayer-Ring 14
80809 München
T 089 3516047/-48
www.cpo-muenchen.de

 

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