Fachbereich

Orthopädie

Die Abteilung für Orthopädie der Paracelsus-Klinik München ist auf die Fuß, Knie- und Schulterchirurgie spezialisiert und bietet damit in der Region eine qualifizierte Versorgung bei Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates an.
Das Behandlungsspektrum unserer Orthopädie umfasst ein breitgefächertes Spektrum moderner orthopädischer Eingriffe, die zum Teil auch ambulant durchgeführt werden können.
Jeder unserer Patienten erhält die bestmögliche individuelle Beratung und Behandlung durch abgestimmte operative und konservative Therapieverfahren.

Leistungsspektrum

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Mindestens 10.000 Schritte am Tag – das raten Experten, wenn Sie gesund und fit bleiben bzw. werden wollen. Wenn aber die Füße schmerzen, macht das Gehen, Wandern oder Laufen nur noch halb so viel Spaß.

Mehrere OP-Methoden zur Auswahl: Lassen sich die Beschwerden mit Hilfe einer konservativen Behandlung nicht lindern, stehen mehrere OP-Methoden zu Verfügung. Die meisten unserer Patientinnen und Patienten lassen sich wegen einer Fehlstellung des Vorfußes oder der Zehen operieren.

Ballenzeh (Hallux valgus): Bei der häufigsten Fuß-OP behandeln Orthopäden den Ballenzeh. Der medizinische Ausdruck dafür weist auf das Problem hin: Das Gelenk des großen Zehs (= Hallux) ist nach außen (= valgus) gerichtet, sodass der Fuß an seiner breitesten Stelle noch breiter wird und sich der große Zeh schlimmstenfalls über oder unter die zweite oder dritte Zehe legt. Durch die übermäßige Belastung kommt es häufig zu einem frühzeitigen Verschleiß (Arthrose).

Steifes Grundgelenk des großen Zehs (Hallux rigidus): Nutzt sich das Grundgelenk des großen Zehs (= Hallux) ab, wird es steif (= rigidus) und der Fuß lässt sich nur unter Schmerzen abrollen. Bei fortschreitender Arthrose wird das Gelenk häufig dick, weil sich darüber ein Sporn bildet, der wie ein Rosendorn aussieht. Die Erhebung ist gerötet und überwärmt. Viele Patienten entwickeln dann einen Schongang, sie hinken oder rollen über die Außenkante des Fußes ab.

Krallenzehen: Ist das Gehen mit Fußschmerzen verbunden, kann das auch daran liegen, dass sich ein oder mehrere Zehen übermäßig krümmen – sie sehen dann wie Krallen oder ein Hammer aus. Auf den erhabenen Zehengelenken bilden sich häufig schmerzhafte Hühneraugen. Krallen- und Hammerzehen treten häufig in Kombination mit einem Ballenzeh (Hallux valgus) und einem Spreizfuß auf.

Spreizfuß: Sinkt das Quergewölbe des Fußes ab, verbreitert sich der vordere Teil. Bei einem solchen Spreizfuß empfehlen unsere Orthopäden eine spezielle Fußgymnastik, Einlagen und den Verzicht auf zu enge und zu hohe Schuhe. Operativ können sie die begleitende Krümmung der Zehen behandeln.

Fersensporn: Das Fersenbein kann unten an der Hacke oder – seltener – oben am Ansatz zur Achillessehne einen knöchernen Sporn entwickeln. Das Gehen erzeugt dann vor allem nach dem Aufstehen einen stechenden oder brennenden Anlaufschmerz. Wenn konservative Methoden nicht helfen, können unsere Orthopäden die Sehnenplatte (Plantaraponeurose) am Fersenbein lösen bzw. sehr große Fersensporne entfernen.

Haglund-Ferse: Bildet das Fersenbein seitlich oder an der Rückseite einen Sporn aus, sprechen Mediziner von einer Haglund-Ferse. Sie ist benannt nach dem schwedischen Orthopäden Patrik Haglund. Bei einer Operation kann der Arzt den Knochenvorsprung ebnen und glätten.

Ihre ärztlichen Ansprechpartner:innen sind:

  • Dr. med. Martin Schindera
  • Dr. Metin Yildirim
  • Dr. med. Katja Zücker

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Zu den wichtigsten Erkrankungen, die wir in der Paracelsus-Klinik München operativ behandeln, gehören der Gelenkverschleiß (Arthrose), Bänderrisse und Meniskusschäden. Orthopäden können viele Eingriffe am Knie arthroskopisch vornehmen, in den meisten Fällen erfolgt die OP minimal-invasiv. So bleiben nur kleine Narben zurück.

Bei einer Arthrose des Kniegelenks ist vor allem der Gelenkknorpel betroffen, sodass die Knochen zunehmend aneinander reiben und Entzündungen entstehen können. Die Schmerzen lassen sich durch eine so genannte Gelenktoilette lindern. Bei diesem arthroskopischen Eingriff „spülen“ wir Verklebungen und Ergüsse aus dem Gelenk. Zudem glätten wir die raue und aufgefaserte Oberfläche des Knorpels.

Meniskusschaden: Zwischen dem Oberschenkel- und Schienbeinknochen liegen zwei Knorpelscheiben, die wie kleine Halbmonde (Meniskus, Plural: Menisken) aussehen. Sie stabilisieren das Kniegelenk und sorgen dafür, dass sich Druck und Kraft gleichmäßig übertragen. Eine Operation wird notwendig, wenn der Meniskus verletzt oder gerissen ist, da er nur schwach durchblutet ist und nicht von selbst heilen kann. Bei einem arthroskopischen Eingriff können wir abgestorbene Teile eines Meniskus entfernen oder einen gerissenen Meniskus nähen oder „tackern“, wobei sich die Fäden bzw. kleinen Pfeile später von selbst auflösen.

Riss des Kreuzbands: Um den Unterschenkel kontrolliert beugen zu können, gibt es im Knie zwei Kreuzbänder, die von der Seite betrachtet wie ein X aussehen. Gemeinsam mit den Seitenbändern halten sie das Kniegelenk zusammen. Wenn das vordere oder hintere Kreuzband reißt, ist eine Operation notwendig. Der Orthopäde entnimmt dafür eine körpereigene Sehne und ersetzt damit das gerissene Kreuzband.

Ihre ärztlichen Ansprechpartner:innen sind:

  • Dr. Gerrit Hohmann
  • Dr. med. Martin Schindera
  • Dr. Metin Yildirim
  • Dr. med. Katja Zücker

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Schmerzen in der Schulter können verschiedene Ursachen haben. Die genaue Diagnose lässt sich mit Hilfe von speziellen Bewegungstests, Ultraschall-, Röntgen- und Kernspinaufnahmen herausfinden. In den meisten Fällen beginnt die Therapie mit konservativen Methoden, denn gezielte körperliche Übungen und eine Infiltrationstherapie können die Schmerzen oftmals lindern. Wenn die Beschwerden nach einigen Monaten immer noch anhalten, kommt eine Operation in Betracht.

Arthroskopische Operation: Bei einem solchen Schlüsselloch-Eingriff führt der Orthopäde über kleine Hautschnitte eine kleine Kamera und feine Instrumente ein und beobachtet das OP-Gebiet über den Bildschirm. Die Narkose ist schonender als früher, weil der Anästhesist einen Schmerzkatheter legt, um die Schmerzmittel später nach der OP besser dosieren zu können. Sie als PatientIn verlassen die Klinik nach zwei bis vier Tagen und beginnen sofort mit der frühfunktionellen Krankengymnastik. Ein Gipsverband ist nicht mehr notwendig.

Besonders häufig operieren die Orthopäden der Paracelsus-Klinik München Patienten, deren Schmerzen durch ein Engpass-Syndrom oder einen Riss der Muskelsehnen entstehen:

Bei einem Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom) sind die Sehnen, die durch einen knöchernen Raum am Oberarmkopf laufen, geschädigt und entzündet. Eine Operation kommt erst dann in Frage, wenn die Schmerzen nach einer drei bis sechs Monate dauernden konservativen Therapie weiter anhalten. Für die arthroskopische OP sind nur zwei bis drei kurze Schnitte notwendig. Ziel ist es, unter ständiger Bildkontrolle den Gelenkraum zu erweitern und Teile des vergrößerten Schleimbeutels zu entfernen.

Rotatorenmanschettenruptur: Eine arthroskopische OP bietet sich auch an, wenn einige der Muskelsehnen, die den Oberarmkopf wie eine Manschette umfassen, gerissen sind. Der Durchmesser der betroffenen Sehnen sollte nur ein bis zwei Zentimeter betragen. Bei größeren Rissen müssen die Orthopäden offen operieren. Heutzutage sind aber auch die offenen Schnitte wesentlich kürzer als früher.

Ihre ärztlichen Ansprechpartner:innen sind:

  • Dr. med. Manuel Nell

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Die Wirbelsäulenchirurgie gehört zu den wichtigsten Spezialgebieten unserer Klinik. Die Abteilung verfügt mit ca. 2400 Operationen pro Jahr über ein bundesweites Einzugsgebiet. Insbesondere im Bereich der Bandscheibenchirurgie haben sich unsere Fachärzte auch auf internationaler Ebene einen Namen gemacht.

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