Wundversorgung von chronischen Wunden

Moderne Wundversorgung / Wundheilung

Höchster Standard – stationär und ambulant

Die Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden erfolgt an der Paracelsus-Klinik München nach dem „Expertenstandard Chronische Wunden“. Das ist der von den Fachverbänden festgelegte höchste Qualitätsstandard bei der Dekubitusbehandlung.

Für höchste fachärztliche Expertise arbeitet die Paracelsus-Klinik München mit dem Chirurgen und Wundspezialisten Gerhard Rothenaicher zusammen, einer der renommiertesten Spezialisten für die Behandlung chronischer Wunden im Großraum München. Weiterhin steht Patienten das Team erfahrener Wundmanagerinnen und Pflegekräfte, angeleitet von Gerhard Rothenaicher, zur Seite.

Die Behandlung der Wundversorgung chronischer Wunden erfolgt stationär, die engmaschige ambulante Vor- und Nachsorge erfolgt in der Praxis Gerhard Rothenaicher sowie im WundZentrum.

Ursache für Wundheilungsstörungen oder chronische Wunden

Ursache eines Dekubitus oder einer schlecht verheilenden Wunde können Durchblutungsstörungen sein, wie sie zum Beispiel beim diabetischen Fußsyndrom auftreten. Bei bettlägerigen Patienten besteht die Gefahr des Wundliegens, ebenfalls eine häufige Ursache für Dekubitus, die so genannten Druckgeschwüre. Auch schwere Grunderkrankungen wie zum Beispiel Krebserkrankungen oder Diabetes Mellitus können dazu führen, dass die Abwehrkräfte geschwächt sind und es zu einer Störung des Wundheilungsprozesses kommt.

Behandlungsmethoden bei chronischen Wunden

An der Paracelsus-Klinik München steht Patienten ein breites therapeutisches Spektrum für die moderne Behandlung von Wundheilungsstörungen und Versorgung chronischer Wunden zur Verfügung. Dazu zählen:

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Alginate werden unter anderem in den Zellwänden von Braunalgen gebildet und unterstützen als Bestandteil von Verbänden die Wundheilung. Ein Verband mit Alginaten wird vorwiegend bei tiefen und nässenden Wunden eingesetzt.

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Hydrokolliode sind spezielle Verbände, die ein feuchtes Wundmilieu für die Heilung erzeugen. Nach außen hat der Verband eine keim- und wasserdichte Folie und schützt so die Wunde.

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Bei der V.A.C.-Therapie wird mittels einer in die Wunde eingelegten Drainage flächig ein Unterdruck in der Wunde erzeugt, der die Wundränder zusammenzieht. Bewährt hat sich das in sich geschlossene und keimdichte System vor allem bei chronischen Wundheilungsstörungen. Die Vakuumtherapie erfordert einen operativen Eingriff, der in unserer Paracelsus-Klinik in München durch Gerhard Rothenaicher ausgeführt wird.

Der Aufenthalt an der Paracelsus-Klinik München

Stationäre Patienten werden je nach Pflegegrad auf den Stationen 1 und 3 zur Wundversorgung aufgenommen. Hier arbeiten qualifizierte Pflegekräfte, die zum Teil die Weiterbildung zum Wundmanagement durchlaufen haben.

Die Aufnahme

Wir werden zu Beginn ein ausführliches Aufnahmegespräch mit Ihnen und auf Wunsch mit Ihren Angehörigen durchführen. Weiterhin werden, falls erforderlich, Abstriche genommen und ein Verbandswechsel durchgeführt. Es wird eine Wund- und Fotodokumentation zur Verlaufskontrolle angelegt.

Die Behandlung

Während des Aufenthaltes wird die Behandlung nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt Gerhard Rothenaicher regelmäßig an die Wundverhältnisse angepasst. Die enge Kommunikation zwischen Pflegeteam und Gerhard Rothenaicher ist durch regelmäßige Visiten und fachübergreifende Gespräche gewährleistet.

Aufwändige Eingriffe wie das Anlegen eines V.A.C.-Drainage oder V.A.C.-Wechsel werden ausschließlich im OP durchgeführt, je nach Bedarf unter einer leichten Narkose.

Die Nachsorge

Die weitere Versorgung unserer Patienten nach der Entlassung aus der Klinik erfolgt in der Regel in der Praxis von Gerhard Rothenaicher oder im WundZentrum Giesing. Mit dem Entlassmanagement organisieren wir für Sie nach Bedarf die wichtige Anschlussversorgung, sodass Sie ab dem Moment, in dem Sie unser Haus verlassen, weiter optimal versorgt und betreut werden.

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