Anästhesie

Abteilung für Anästhesie

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,

ohne die Anästhesie (altgriechisch: Empfindungslosigkeit) wären moderne Operationsverfahren kaum denkbar. Bereits seit dem 19. Jahrhundert verwenden Mediziner Narkosemittel zur Schmerzausschaltung. Seither schreitet die Entwicklung der Anästhesie stetig voran.

Ziel der modernen Anästhesie ist nicht nur die Ausschaltung von Schmerzen und Stress, sondern auch die lückenlose Überwachung und Sicherung lebensnotwendiger Körperfunktionen während und nach einem chirurgischen Eingriff.

Wir führen jährlich mehr als 5000 Narkosen durch mit einem hohen Anteil von 37 Prozent an Regionalanästhesieverfahren (diese in Kombination mit einer Vollnarkose oder als alleiniges Verfahren). Unser hochqualifiziertes Team aus Fachärzten und Pflegekräften betreut Sie in sechs OP-Sälen und im Aufwachraum. Alle Räume sind mit modernsten Narkose- und Überwachungsgeräten ausgestattet.

Die Paracelsus-Klinik Bremen ist von der Bremer Ärztekammer als Weiterbildungsstätte anerkannt, die Weiterbildungsbefugnis für den Fachbereich Anästhesie wurde für 18 Monate erteilt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über unser Leistungsspektrum und den Ablauf der Narkoseverfahren informieren.

Unsere modernen Anästhesieverfahren im Überblick

  • Allgemeinanästhesie mit Intubation oder Larynxmaske
  • Spinalanästhesie
  • Peridualanästhesie
  • Ultraschallgesteuerte Regionalanästhesieverfahren


Qualifiziertes Anästhesie-Fachpersonal betreut den Patienten während des Eingriffs im Operationssaal und anschließend im Aufwachraum. Alle Räume sind mit modernsten Narkose- und Überwachungsgeräten nach dem Medizinproduktgesetz (MGP) ausgestattet. Um die Gefahren der Narkose möglichst gering zu halten, wird die Narkose sorgfältig auf die Besonderheiten des Patienten und des vorgesehenen Eingriffs abgestimmt. Zahlreiche Sicherheitskontrollen minimieren die Risiken der Narkose und beugen Unverträglichkeitsreaktionen zusätzlich vor.

Vor lange geplanten Eingriffen mit größerem Blutverlust, wie zum Beispiel bei Hüftoperationen, ist eine Eigenblutentnahme möglich. Diese erfolgt in der Regel drei bis vier Wochen und nochmals zehn Tage vor dem Operationstermin.

Die Fachabteilung Anästhesie ist als Weiterbildungsstätte für Ärztinnen und Ärzte zugelassen.