Anästhesie

Seit dem 19. Jahrhundert verwenden Mediziner Narkosemittel zur wirkungsvollen Schmerzausschaltung. Als erste Mittel wurden Äther, Lachgas und Chloroform eingesetzt. In den folgenden Jahren ist die Entwicklung der Anästhesie stetig vorangeschritten. Heute erfüllen die Narkoseverfahren die Ziele, den Schmerz auszuschalten, die Muskeln zu entspannen, zu beruhigen und die Angst des Patienten zu nehmen. Der Behandlungsschwerpunkt liegt im Bereich der Anästhesie bei Operationen. Unsere Anästhesisten führen jedoch auch Nervenblockaden zur postoperativen Schmerztherapie durch.

Grundsätzlich nehmen wir in der Paracelsus-Klinik Bremen besondere Rücksicht auf Kinder: Mütter oder Väter, die ihre Kinder zur ambulanten Operation begleiten oder stationär mit aufgenommen sind, dürfen in der Einschlafphase der Narkose bei ihren Kindern bleiben.

Unsere modernen Anästhesieverfahren im Überblick

  • Allgemeinanästhesie mit Intubation oder Larynxmaske
  • Spinalanästhesie
  • Peridualanästhesie
  • Ultraschallgesteuerte Regionalanästhesieverfahren


Qualifiziertes Anästhesie-Fachpersonal betreut den Patienten während des Eingriffs im Operationssaal und anschließend im Aufwachraum. Alle Räume sind mit modernsten Narkose- und Überwachungsgeräten nach dem Medizinproduktgesetz (MGP) ausgestattet. Um die Gefahren der Narkose möglichst gering zu halten, wird die Narkose sorgfältig auf die Besonderheiten des Patienten und des vorgesehenen Eingriffs abgestimmt. Zahlreiche Sicherheitskontrollen minimieren die Risiken der Narkose und beugen Unverträglichkeitsreaktionen zusätzlich vor.

Vor lange geplanten Eingriffen mit größerem Blutverlust, wie zum Beispiel bei Hüftoperationen, ist eine Eigenblutentnahme möglich. Diese erfolgt in der Regel drei bis vier Wochen und nochmals zehn Tage vor dem Operationstermin.

Die Fachabteilung Anästhesie ist als Weiterbildungsstätte für Ärztinnen und Ärzte zugelassen.