Parkinson

Morbus Parkinson: Diagnose und Therapie

Eine Parkinson-Erkrankung kann gut behandelt werden. Am besten in einer Spezialklinik.

Die Parkinsonkrankheit, erstmals beschrieben 1817 vom Londoner Arzt James Parkinson, gehört zu den neurologischen und speziell zu den neurodegenerativen Erkrankungen. Neurodegenerativ bedeutet, dass es im Verlauf der Parkinson-Erkrankung aus verschiedenen Ursachen zu einem vorzeitigen Verlust spezifischer Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark kommt, der bis zur Parkinson-Demenz führen kann. Hierbei sind insbesondere diejenigen Zellen befallen, die Dopamin, einen lebenswichtigen Nervenüberträgerstoff (so genannter „Neurotransmitter“) des Gehirns, produzieren. Die Erkrankung tritt vor allem bei älteren Patienten auf, kann aber auch bereits jüngere Menschen zwischen 30 und 50 Jahren betreffen.

Parkinson Test

Die Diagnose eines Parkinson-Syndroms kann relativ verlässlich durch verschiedene Tests, beispielsweise einen L-Dopa-Test, gestellt werden. Die unterschiedlichen Formen eines Parkinson-Syndroms zu unterscheiden, das nicht gleichbedeutend mit der Parkinson-Erkrankung ist, kann jedoch zu Beginn durchaus schwierig sein. Nicht jeder Patient, der die klinischen Symptome eines Parkinson-Syndroms zeigt, leidet tatsächlich an der Parkinsonkrankheit.

Unterformen und Differentialdiagnose

Parkinson-Syndrome werden in verschiedene Unterformen aufteilt:

  • Im Verlauf einer Erkrankung können Durchblutungsstörungen des Gehirns auftreten, die ähnliche Zeichen wie die Parkinson-Erkrankung aufweisen, beispielsweise Gangstörungen oder Demenz.
  • Weitere atypische Parkinson-Syndrome sind: die so genannte Multisystemerkrankung oder Multisystem-Athrophie (MSA) des Gehirns, die sich in die striatonigrale Form und die cerebelläre Form unterteilt. Die striatonigrale Form ist die der Parkinson-Erkrankung am ähnlichsten mit Unbeweglichkeit und Steifigkeit, bei der cerebellären Form können zusätzlich Symptome von Seiten des Kleinhirns mit Gleichgewichtsstörungen auftreten. Bei diesen atypischen Parkinson-Syndromen sind auch andere Nervenzellen und Bahnen des Groß- und Kleinhirns betroffen.

Zu beachten ist auch, dass bestimmte Medikamente wie Neuroleptika, die zur Behandlung von Psychosen und schweren psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt werden, Parkinson-Symptome hervorrufen können. In diesem Fall ist das Parkinson-Syndrom oft medikamentenbedingt und kann sich nach Absetzen der Medikamente wieder zurückbilden.

Spezialambulanz für Früherkennung, Diagnose, Verlauf und Therapie

Die Spezialambulanz unserer Parkinson-Klinik berät und behandelt Betroffene umfassend zu Früherkennung und Parkinson Tests, Symptomen, Verlauf und Therapie sowie den Einsatz von Parkinson-Medikamenten bei Morbus Parkinson.

Früherkennung Morbus Parkinson Ambulanz (Ermächtigungsambulanz)
Paracelsus Parkinson-Klinik Kassel
Sprechstunde von Prof. Dr. med. Brit Mollenhauer
Montags von 9.30 – 11.00 Uhr (nur nach vorheriger Anmeldung)
Telefon: +49 (0) 561 6009 – 107 | Fax: +49 (0) 561 6009 – 126

Kurzfilme aus unserer Parkinson-Klinik zu Diagnostik, Parkinson-Tests und Therapie

Früherkennung der Parkinsonerkrankung

Gangstörung und Sturzprophylaxe bei Parkinson

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Tiefe Hirnstimulation bei zitternden Händen

Kurzfilme aus unserer Parkinson-Klinik. Anleitungen für therapeutische Übungen

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– Bewegung zu Hause

Ergotherapie
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Atem- & Entspannungstherapie
– Bewegung zu Hause

Physiotherapie Beckenaktivierung
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