Fachbereich

Neurologie

Die Versorgung in der Paracelsus-Elena-Klinik konzentriert sich auf Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Im Vordergrund steht dabei die Behandlung von Menschen mit extrapyramidalen Bewegungsstörungen, insbesondere der Parkinson Erkrankung und dem Restless Legs Syndrom (RLS).

Ambulante Sprechstunden

Die Sprechstunden werden von Oberärztinnen und Oberärzten unserer Klinik durchgeführt.

Früherkennung Morbus Parkinson Ambulanz (Ermächtigungsambulanz)
Sprechstunde von Prof. Dr. med. Brit Mollenhauer
Montags von 9.30 – 11.00 Uhr (nur nach vorheriger Anmeldung)
Telefon: +49 (0) 561 6009 – 107 | Fax: +49 (0) 561 6009 – 126

Ambulanz für Tiefenhirnstimulation (Ermächtigungsambulanz)
Sprechstunde von PD Dr. Friederike Sixel-Döring
Montags von 14.00 – 16.00 Uhr (nur nach vorheriger Anmeldung)
Telefon: +49 (0) 561 6009 – 107 | Fax: +49 (0) 561 6009 – 126

Ambulante Sprechstunde für Patienten mit Chorea Huntington
Sprechstunde von Dr. med. Jens Ebentheuer
Terminabsprache bitte unter:
Telefon: +49 (0) 561 6009 – 107 | Fax: +49 (0) 561 6009 – 126

Die medizinische Versorgung in den ambulanten Sprechstunden richtet sich gleichermaßen an Kassen- wie Privatpatienten. Die Behandlung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Leistungsspektrum

Wenn ambulant keine ausreichende Besserung erzielt werden konnte, schwierige diagnostische Schritte notwendig sind, Sie medikamentös neu eingestellt werden müssen oder therapeutischen Rat suchen, kann Ihnen unser Spezialisten-Team aus Neurologen und Therapeuten weiterhelfen. Auch ganz zu Beginn des Krankheitsgeschehens oder bei einer noch unklaren Diagnose sind wir der richtige Ansprechpartner für Sie.

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  • frühe Diagnostik und Differenzialdiagnostik von Parkinson-Syndromen:
    • Morbus Parkinson
    • Multi-System-Atrophie (MSA)
    • Progressive Supranukleäre Blicklähmung (PSP)
    • Vaskuläre Parkinson-Syndrome, Corticobasale
  • medikamentöse Behandlung von Patienten mit Morbus-Parkinson-Begleiterkrankungen sowie Medikamentenunverträglichkeiten
  • Behandlung von psychischen Störungen bei Parkinson-Syndromen
  • spezifische Behandlungsmethoden bei M. Parkinson
    • Apomorphin-Pumpe
    • Duodopa-Pumpe
    • Diagnostik und Therapie von Gangstörungen, Essentiellem Tremor, Dystonien
  • Vorbereitung und Testung der Patienten zur Tiefenhirnstimulation (THS) bei Morbus Parkinson und Essentiellem Tremor sowie Nachbetreuung auf unserer THS-Spezialstation
  • Restless Legs Syndrom (RLS): Schlaflabor, medikamentöse Behandlungseinstellung, neurophysiologische Differentialdiagnostik

Weitere Informationen zu unseren Behandlungsschwerpunkten erhalten Sie hier.

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  • Pharmakologische Testung
  • Hirnparenchymsonographie: Dies ist ein spezielles Ultraschallverfahren, das seit einiger Zeit in unserer neurophysiologischen Abteilung zur Diagnostik von Parkinson-Syndromen eingesetzt wird. Dabei werden mittels Ultraschall durch den Schädelknochen im Gehirn Kerngebiete (z. B. Substantia nigra) dargestellt, die bei der Parkinson-Erkrankung eine entscheidende Rolle spielen. Mithilfe der Hirnparenchymsonographie kann man bereits in frühen Krankheitsstadien eine Parkinson-Erkrankung identifizieren und sicherer die einzelnen Parkinson-Syndrome voneinander unterscheiden.
  • Riechtest: Der „Riechtest“ wird als Screeningverfahren zur Erfassung von Riechstörungen und somit zur Frühdiagnostik bei beginnendem Morbus Parkinson eingesetzt. Es ist bekannt, dass diese klassische Parkinson-Erkrankung in der Frühphase bereits mit Störungen des Geruchssinns einhergeht.
    Das Testsystem beinhaltet zwölf verschiedene beduftete Riechstifte. Dem Patienten werden pro Duft vier Begriffe vorgelesen, von denen einer das Aroma am besten beschreibt. Nach Auswertung der Angaben des Patienten kann eine Riechstörung vermutet oder erkannt werden.
  • L-Dopa Test: Dabei werden dem Patienten zwölf Stunden die dopaminerg wirkenden Medikamente entzogen und anschließend eine erhöhte Dosis nüchtern verabreicht. Im Rahmen einer Parkinson-Erkrankung kommt es nach dem L-Dopa-Test häufig zu einer deutlichen Symptomverbesserung.
  • vegetative und internistische Testverfahren (24h-RR-Messung, 24h-EKG)
  • Schlaflabor mit kardiorespiratorischer Polysomnographie
  • EEG, Evozierte Potentiale, EMG
    Die Elektroenzephalografie (EEG) ist eine Methode zur Messung der elektrischen Gehirnströme. Dabei werden auf die Kopfhaut Metallplättchen (Elektroden) aufgesetzt. Zwischen jeweils zwei Elektroden werden in verschiedenen Kombinationen die elektrischen Spannungsunterschiede gemessen, mit einem speziellen Gerät verstärkt und schließlich als Hirnstromwellen aufgezeichnet. Dieses elektrische Potenzial bauen die Nervenzellen selbst auf. Es ist Zeichen ihrer Aktivität und Funktionstüchtigkeit.
  • Doppler und Duplex-Sonographie der Hals- und Hirngefäße
  • Zerebrale Bildgebung (MRT: in Kooperation mit den Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel)
  • SPECT-Untersuchungen (DaTSCAN in Kooperation mit der Nuklearmedizinischen Abteilung der Gesundheit Nordhessen Holding)
    Der DaTSCAN ist eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode zur Darstellung spezieller Neurotransmitter-Transporter im Gehirn.
    Mit dieser bildgebenden Untersuchung kann überprüft werden, ob ein Morbus Parkinson oder diesem ähnliche Syndrome vorliegen.
  • Versorgung von Parkinson-Patienten mit Tiefenhirnstimulation (in Kooperation mit der Neurochirurgischen Abteilung der Universitätsmedizin Göttingen)

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Ergänzend zu Ihrer medizinischen und pflegerischen Behandlung bieten wir Ihnen verschiedene therapeutische Angebote:

  • Physiotherapie: Krankengymnastik, Massagen
  • Ergotherapie
  • Logopädie: Stimmtherapie, Sprechtherapie, Schlucktherapie
  • Atemtherapie: Qi Gong, Tai Chi
  • psychologische Verfahren und Beratung: neuropsychologische Diagnostik, Gruppenangebote und Vorträge zur Krankheitsbewältigung, Einzelberatungen, Kognitives Training und Musiktherapie

Ein Teil unseres Pflegeteams besteht aus speziell ausgebildeten Parkinson-Nurses, die insbesondere im Umgang mit Parkinsonpatienten geschult sind und individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen können.

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