Reha nach Hautkrebs 

Ihr Anspruch auf eine Reha nach Hautkrebs

Die Diagnose Hautkrebs und die anschließende Behandlung bedeuten oft eine große körperliche als auch seelische Belastung. Und es drängen sich Fragen auf: Wie wird die Behandlung wirken und wie gestaltet sich ab jetzt mein “neues Leben mit dem Krebs”? Die ständige Auseinandersetzung mit diesen Themen kostet Kraft. Nutzen Sie Ihren Anspruch auf eine Reha-Maßnahme nach Hautkrebs / malignem Melanom, sie ist eine wichtige Investition in Ihre Gesundheit. Hier können Sie Ihre Therapie fortsetzen und gleichzeitig Kraft tanken.

Auch Patienten nach akuter Therapie eines malignen Melanoms, also Schwarzer Hautkrebs, steht eine Anschlussheilbehandlung oder Anschlussrehabilitation zu. Die Kostenübernahme erfolgt in der Regel von Ihrer Rentenversicherung, die stationäre Reha muss dabei spätestens zwei Wochen nach Ende der akuten Behandlung oder Strahlentherapie beginnen.

Patienten haben Anspruch auf Reha nach Hautkrebs
In der Reha nach Hautkrebs: Untersuchung der Hand

Reha nach Hautkrebs-Behandlung: Was erwartet Sie bei uns?

In der onkologischen Reha nach malignem Melanom ist es das oberste Ziel, dass Sie die physischen und psychischen Auswirkungen der Erkrankung mit Unterstützung von qualifiziertem Personal verarbeiten können. Zudem finden Sie hier Raum und Zeit, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Es ist sehr hilfreich zu erfahren, dass man mit seiner Erkrankung nicht alleine steht.

Die Reha, die in der Regel drei Wochen dauert, schließt an die akute Krebstherapie an und führt die Behandlungen weiter. Sie soll Ihnen dabei helfen, wieder Kraft zu tanken und Erholung zu finden. Zudem soll Ihnen der Übergang in den Alltag und die Berufstätigkeit erleichtert werden. Unser Ziel mit Ihnen ist es, eine Besserung und Abheilung der betroffenen Hautstellen zu erreichen, um die natürliche Barrierefunktion der Körperhülle zu reaktivieren.

Unser Therapieangebot für die Reha nach Hautkrebs

Durch unser Pflegepersonal schulen wir Sie in der richtigen Pflege und Behandlung der Haut und der Wunden, die nach einer Operation entstanden sind. Die medizinische Betreuung während der Reha nach Malignem Melanom umfasst ggfs. Wundheilungsstörungen, Narbenbehandlung und Abklärung / Beobachtung umliegenden Gewebes, beispielsweise Lymphdrüsen. Außerdem bei Bedarf Schmerzbehandlung, die Hilfe bei Nebenwirkungen oder die Neueinstellung von Medikamenten. Mit den richtigen Sport- und Bewegungstherapien können Sie Ihre individuelle Fitness steigern. Hinzukommen Behandlungen aus der physikalischen Therapie, wie Physio- und Elektrotherapie, Kälte-/Wärmeanwendungen, Ergotherapie, Lymphdrainage oder heilende Bäder. Durch eine psychoonkologische Betreuung können Sie Ängste und Probleme in Einzelgesprächen ansprechen und verschiedene Entspannungsverfahren erlernen.

Weitere Infomationen zum Thema Hautkrebs

Was Sie über Hautkrebs wissen müssen

Hautkrebs entwickelt sich im Verborgenen. Im frühen Stadium verursacht er zunächst keine Beschwerden. Bei Hautkrebs ist insbesondere der Sonnenschutz und bei den ersten Anzeichen der Gang zu Fachärzten entscheidend. Nur so haben heller und schwarzer Hautkrebs keine Chance. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Männer und Frauen sind von der Erkrankung gleichermaßen betroffen, wobei die Häufigkeit ab dem 60. Lebensjahr zunimmt. Nach Ende der Akut-Behandlung haben Sie Anspruch auf eine Reha nach Hautkrebs.

Hier finden Sie einen allgemeinen Überblick über Hautkrebs / malignes Melanom in der Paracelsus Klinik am See.

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Hautkrebs ist eine bösartige Hauterkrankung. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen weißem Hautkrebs und dem deutlich bösartigeren schwarzen Hautkrebs. Letzteres wird auch malignes Melanom bezeichnet. Zum weißen Hautkrebs gehören zwei weitere Unterkategorien: das Basalzellkarzinom, die häufigste Form von Hautkrebs und das Stachelzellkarzinom.

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Hautkrebs ist zumeist nicht schmerzhaft und wird daher nicht selten als harmlos verkannt. Schwarzer Hautkrebs entsteht aus bereits bestehenden Muttermalen, die sich in der Farbe und der Form verändern. Weißer Hautkrebs hingegen entsteht vollkommen neu und auf vorher unveränderter Haut. Um eine Hautveränderung einordnen zu können, lässt sich die ABCD-Regel anwenden:

A – Asymmetrie: ist der Fleck ungleichmäßig geformt?
B – Begrenzung: hat der Fleck unebene Ränder?
C – Colour: hat der Fleck eine ungewöhnliche oder unregelmäßige Farbe?
D – Durchmesser: hat der Fleck seine Größe verändert?

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Welche Therapie unternommen wird, ist davon abhängig, ob es sich um Weißen oder Schwarzen Hautkrebs handelt und in welchem Stadium der Krebs sich befindet. Der weiße Hautkrebs lässt sich in den meisten Fällen im Rahmen einer Operation vollständig entfernen. Auch beim schwarzen Hautkrebs ist die Operation der erste Schritt. Nachdem das Tumorgewebe, unteranderem auch die Lymphknoten im betroffenen Bereich, entfernt wurde, erfolgt im nächsten Schritt eine Strahlen- oder Chemotherapie, um die Entstehung von Metastasen zu verhindern. Die Art der Therapie hängt zudem vom Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab.

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Gesetzliche Kassen zahlen ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening, eine Untersuchung, die über die Hautärzte läuft. Das Hautkrebsscreening verfolgt das Ziel, Hautkrebs frühzeitig zu erkennen und die Heilungschance damit zu erhöhen. Das Screening ist eine Ergänzung zur Selbstuntersuchung.

Um Hautkrebs vorzubeugen, sollte sich stets vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden. Vor allem hellere Hauttypen sollten sich vor der Sonne in Acht nehmen. Mit dem richtigen Lichtschutz, Sonnencreme, passender Kleidung und Kopfbedeckung schützt man sich am besten vor der Sonne.

Alle Möglichkeiten ausschöpfen, um krebskranken Menschen und ihren Angehörigen zu helfen. Das ist der Anspruch der Deutschen Krebshilfe. Hier erhalten Sie weitere Informationen und Infomaterial zu Ihrer Krebserkrankung.

Ihr Ansprechpartner

Für alle Fragen rund um Ihren Anspruch auf eine Reha nach Hautkrebs

Unsere Chefärztin Eva-Maria Kalusche-Bontemps verfasste zum Thema Hautkrebs einen Fachartikel auf dem Portal Qualitätskliniken.de.
Hier geht es zum vollständigen Artikel.

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